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Kritische Analyse der klassischen Einkaufskooperation unter dem Fokus des Kartellrechts

Title: Kritische Analyse der klassischen Einkaufskooperation unter dem Fokus des Kartellrechts

Term Paper , 2018 , 16 Pages , Grade: 2,6

Autor:in: Antonia Meuel (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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In der folgenden Arbeit sollen also Einkaufskooperationen kleiner und mittelgroßer Unternehmen unter dem Fokus des Kartellrechts dargestellt werden. Hierzu werden zunächst einige Begrifflichkeiten geklärt. Was versteht man überhaupt unter dem Begriff Einkauf oder Beschaffung und nach welchen Prinzipien erfolgt Einkauf für ein Unternehmen? Hierbei soll auch genauer darauf eingegangen werden, welchen Kriterien ein Unternehmen folgt, um qualifizierte Lieferanten für sich auszuwählen. Sprich welche Firmen kommen als Kooperationspartner für ein Unternehmen in Frage und warum?

Wichtig ist in einer Kooperation auch die Kommunikation der Kooperationspartner untereinander, um diese Art der Zusammenarbeit erfolgreich durchzusetzen, weshalb im Folgenden zusätzlich auf das Supplier Relationship Management (SRM) also das Lieferantenbeziehungsmanagement eingegangen werden soll. Zum besseren Verständnis bedarf es einer Erklärung der Bezeichnung Kooperation und der Differenzierung der verschiedenen Arten von Kooperationen. Da die Einkausfkooperation unter dem Fokus des Kartellrechts behandelt werden soll, sind Erläuterungen zum Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und zum Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) obligatorisch. Den Fragen, welche Zusammenschlüsse als Kartelle angesehen werden und welche Arten von Kartellen es gibt, soll nachgegangen werden. Des Weiteren soll in dieser Arbeit über Vor- und Nachteile von Einkaufkooperationen diskutiert werden, welche schließlich in einem Fazit zu Einkaufskooperationen unter dem Fokus des Kartellrechts mündet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einkauf / Beschaffungsmarkt

3 Lieferantenauswahl

4 Lieferantenmanagement

4.1 Single Sourcing

4.2 Modular Sourcing

4.3 Sole Sourcing

4.4 Supplier Relationship Management (SRM)

5 Kooperationen

6 Einkaufskooperationen

7 Rechtssprechung

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die strategische Bedeutung von Einkaufskooperationen für kleine und mittelständische Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der kartellrechtlichen Rahmenbedingungen. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen durch Kooperationen ihre Marktposition stärken können, ohne dabei gegen Wettbewerbsvorschriften zu verstoßen.

  • Grundlagen der Beschaffung und Lieferantenauswahl
  • Methoden des Lieferantenmanagements (Single, Modular, Sole Sourcing)
  • Verschiedene Formen von Unternehmenskooperationen
  • Kartellrechtliche Prüfung von Einkaufskooperationen
  • Risiken und Vorteile von gemeinschaftlichen Beschaffungsstrategien

Auszug aus dem Buch

4.1 Single Sourcing

Single Sourcing beschreibt die Festlegung eines Unternehmens auf lediglich einen Lieferanten, was zumeist wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten zugrunde liegt. Bei dieser Art der Lieferantenauswahl ist die Zuverlässigkeit des Lieferanten von enormer Bedeutung. Auch die finanzielle Stellung des Lieferanten ist sehr wichtig, um auch teure Entwicklungen durchführen zu können. Single Sourcing ist eine gute Methode um Bestell- und Lieferkosten gering zu halten und auch JIT- Beliferung (Just-in-Time) liegen hiermit im Rahmen des Möglichen. Als nachteilig ist sicherlich die Abhängigkeit des Unternehmens von den Lieferanten sowie das Risiko, welches sich aufgrund eines Ausfalls ergeben könnte. Mangelnder Wettbewerbsdruck und die Kosten, welche bei vorzeitiger Auflösung des Vertrages entstünden, sind hier zusätzlich als Nachteile des Single Sourcing aufzuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, wonach Unternehmen unter Wettbewerbsdruck nach Kooperationsmöglichkeiten im Einkauf suchen, sowie Definition der Zielsetzung unter Fokus des Kartellrechts.

2 Einkauf / Beschaffungsmarkt: Erläuterung der Phasen des Beschaffungsprozesses von der Bedarfsermittlung bis zur Lieferantenbeurteilung.

3 Lieferantenauswahl: Analyse der Kriterien zur Auswahl qualifizierter Lieferanten, darunter Aspekte wie finanzielle Bonität, Rechtsform und Unternehmensimage.

4 Lieferantenmanagement: Vorstellung verschiedener Beschaffungsstrategien wie Single, Modular und Sole Sourcing sowie des strategischen Lieferantenbeziehungsmanagements (SRM).

5 Kooperationen: Differenzierung verschiedener Kooperationsformen wie Joint Ventures oder horizontale und vertikale Kooperationen sowie deren Auswirkungen auf die Supply-Chain.

6 Einkaufskooperationen: Diskussion über die Chancen und Risiken von Einkaufskooperationen für mittelständische Unternehmen im Kontext der kartellrechtlichen Zulässigkeit.

7 Rechtssprechung: Darstellung der rechtlichen Grundlagen durch das UWG und das GWB sowie die Einordnung verschiedener Kartellarten und deren kartellbehördliche Genehmigungsverfahren.

8 Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass Einkaufskooperationen zwar Effizienzgewinne ermöglichen, jedoch bei einer unverhältnismäßigen Nachfragemacht einer kartellrechtlichen Prüfung unterliegen.

Schlüsselwörter

Einkaufskooperation, Beschaffung, Kartellrecht, GWB, UWG, Lieferantenmanagement, Single Sourcing, Joint Venture, Wettbewerbsbeschränkung, Wettbewerb, Marktmacht, Beschaffungsmarkt, Effizienzgewinn, Unternehmenskooperation, Lieferantenauswahl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und rechtlichen Grenzen von Einkaufskooperationen für kleine und mittelständische Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den Prozessen der Beschaffung, verschiedenen Sourcing-Strategien, Formen der Unternehmenskooperation und dem deutschen Kartellrecht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch Kooperationen Kosten sparen und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können, ohne gegen das Kartellverbot zu verstoßen.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf betriebswirtschaftliche Literatur zur Beschaffung und auf gesetzliche Bestimmungen wie das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Beschaffungsprozesse, die Analyse von Lieferantenstrategien, die Systematik von Kooperationen sowie die spezifische Betrachtung der Rechtslage bei Einkaufskooperationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Einkaufskooperation, Kartellrecht, Beschaffungsmanagement, Wettbewerbsbeschränkung und Marktmacht.

Wann ist eine Einkaufskooperation kartellrechtlich problematisch?

Eine Kooperation wird kritisch, wenn sie eine unverhältnismäßige Nachfragemacht aufbaut und dadurch den Wettbewerb auf dem Markt unzulässig behindert.

Gibt es einen Unterschied zwischen einem konzentrativen und einem kooperativen Gemeinschaftsunternehmen?

Ja, konzentrative Gemeinschaftsunternehmen agieren selbstständig und unterliegen nicht dem Kartellverbot, während kooperative Gemeinschaftsunternehmen in Abhängigkeit zur Muttergesellschaft stehen und eine Fusionskontrolle durchlaufen müssen.

Können auch kleine Unternehmen von Kooperationen profitieren?

Ja, für kleine Unternehmen können Kooperationen existenzsichernd sein, da sie durch gebündeltes Einkaufsvolumen bessere Konditionen bei großen Lieferanten erzielen können.

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Details

Title
Kritische Analyse der klassischen Einkaufskooperation unter dem Fokus des Kartellrechts
College
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Course
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Grade
2,6
Author
Antonia Meuel (Author)
Publication Year
2018
Pages
16
Catalog Number
V1176102
ISBN (PDF)
9783346597052
ISBN (Book)
9783346597069
Language
German
Tags
Kritische Analyse der klassischen Einkaufskooperation unter dem Fokus des Kartellrechts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antonia Meuel (Author), 2018, Kritische Analyse der klassischen Einkaufskooperation unter dem Fokus des Kartellrechts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176102
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