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Prämienkalkulation von ausgewählten Extremsportarten in der Lebensversicherung

Title: Prämienkalkulation von ausgewählten Extremsportarten in der Lebensversicherung

Bachelor Thesis , 2008 , 74 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: BA Andrea Veraszto (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Sind Expeditionen, Bergsteigen, Felsklettern, Eisklettern, Varianten-Schifahren und – Snowboarden und Schitourengehen wirklich ein so ein hohes Risiko?
Wenn man einen kleinen Streifzug durch die Medienlandschaft Österreichs macht, verstärkt sich jedenfalls dieser Eindruck des extremen Risikos des Bergsports.
In der Praxis handelt es sich bei Extremsportlern überwiegend um Männer, wobei der Frauenanteil sukzessive steigt. Extremsportler weisen eine überdurchschnittliche Bildung und überdurchschnittliche Intelligenz auf, und unter den Freeclimbern sind vermehrt Hochschulprofessoren und Universitätsprofessoren zu finden. Das entspricht nicht dem klassischen Bild von Extremsportlern.
In der Privatversicherung müssen Personen mit höherem Risiko eine höhere Prämie bezahlen. In der Lebensversicherung werden daher für Sonderrisken Risikozuschläge verrechnet. Zu diesen Sonderrisken zählen neben Berufs- und Aufenthaltsrisken auch Extrem- oder Risikosportarten. Welche Sportart ist nun aber "extrem" und "risikoreich"?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND ABGRENZUNG DER ARBEIT

2 ALLGEMEINE BEGRIFFSERKLÄRUNGEN

2.1 LEBENSVERSICHERUNGSBEGRIFFE

2.2 WAS SIND EXTREMSPORTARTEN / RISIKOSPORTARTEN

2.2.1 Extrem- / Risikosport allgemeine Definition

2.2.2 Extremsport aus Sicht der Versicherung

2.3 FRAGEBÖGEN FÜR RISIKO- UND EXTREMSPORTARTEN

3 MATHEMATISCHE GRUNDLAGEN FÜR DIE PRÄMIENBERECHNUNG

3.1 ERSTELLUNG VON STERBETAFELN

3.1.1 Ermittlung der Rohdaten (Rohe Sterbewahrscheinlichkeiten)

3.1.2 Glättung der rohen Sterbewahrscheinlichkeiten

3.1.3 Schwankungs- und Sicherheitszuschläge hinzurechnen

3.1.4 Trends berücksichtigen

3.1.5 Aktuell verwendete Sterbetafeln

3.2 PRÄMIENBESTANDTEILE

3.2.1 Nettoprämien

3.2.1.1 Einmalprämien

3.2.1.2 Jahresnettoprämien

3.2.2 Bruttoprämien

3.2.3 Tarifprämien

4 UNFALLRISIKEN VON AUSGEWÄHLTEN RISIKOSPORTARTEN

4.1 ALLGEMEINE UNFALLSTATISTIKEN

4.2 ALLGEMEINE SPORTUNFALL-STATISTIKEN

4.3 TÖDLICHE ALPINUNFÄLLE ALLGEMEIN

4.4 ALPINSPORT-UNFÄLLE

4.4.1 Alpinsport allgemein

4.4.2 Klettern

4.4.3 Schifahren und Snowboarden

4.5 MODIFIKATION DER STERBETAFEL

5 PRÄMIENKALKULATION

5.1 ALLGEMEINES

5.2 RISIKOZUSCHLÄGE FÜR BERGSPORT UND KLETTERN

5.2.1 Bergsport

5.2.2 Klettern

5.3 RISIKOZUSCHLÄGE FÜR SCHIFAHREN UND SNOWBOARDEN

5.4 PRÄMIENKALKULATION MIT MODIFIZIERTEN STERBETAFELN

6 BEURTEILUNG

6.1 VERGLEICH TODESFALLRISIKO ZU RISIKOZUSCHLÄGE

6.1.1 Schifahren und Snowboarden

6.1.2 Bergsport allgemein und Klettern im speziellen

6.1.2.1 Wandern

6.1.2.2 Klettern

6.2 KRITISCHE BEURTEILUNG DER RISIKO-FRAGEBÖGEN ZUM BERGSTEIGEN

6.3 KRITISCHE BEURTEILUNG DER ART DER ZURECHNUNG DER RISIKOZUSCHLÄGE

7 FAZIT

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit analysiert die Risikoeinschätzung von Extremsportarten im Kontext der Lebensversicherung. Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das tatsächliche Unfallrisiko von Sportarten wie Bergsteigen und Klettern zu entwickeln und die Angemessenheit der von Rückversicherern empfohlenen Risikozuschläge kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen der Lebensversicherungsmathematik und Prämienkalkulation
  • Analyse von Unfallstatistiken im Bereich Bergsport und Wintersport
  • Vergleich der Risikobewertungen verschiedener Rückversicherungsunternehmen
  • Kritische Würdigung von Risiko-Fragebögen und Berechnungsmethoden für Risikozuschläge

Auszug aus dem Buch

4.4.2 Klettern

Aus dem klassischen Klettern im Gebirge (Alpinklettern) haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte eine Vielzahl von Spielformen des Kletterns entwickelt. Das Klettern, vor allem das Sportklettern an gut abgesicherten Felsrouten, in Kletterhallen oder das Bouldern, haben sich zu einer Trendsportart für Jung und Alt entwickelt. Auch Kletterwettkämpfe für Kinder und Jugendliche werden immer populärer.78

Die folgende Abbildung soll eine Übersicht über die verschiedenen Disziplinen und Spielarten des Kletterns geben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND ABGRENZUNG DER ARBEIT: Das Kapitel stellt die Motivation der Arbeit dar, definiert das Risikoumfeld des Bergsports und erläutert die methodische Vorgehensweise der Untersuchung.

2 ALLGEMEINE BEGRIFFSERKLÄRUNGEN: Hier werden grundlegende Begriffe der Lebensversicherung sowie Definitionen und Abgrenzungen zu Extrem- und Risikosportarten dargelegt.

3 MATHEMATISCHE GRUNDLAGEN FÜR DIE PRÄMIENBERECHNUNG: Dieses Kapitel erläutert die versicherungsmathematischen Prinzipien, insbesondere die Erstellung von Sterbetafeln und die Zusammensetzung von Versicherungsprämien.

4 UNFALLRISIKEN VON AUSGEWÄHLTEN RISIKOSPORTARTEN: Es wird eine umfassende Analyse der Unfallstatistiken im Sportbereich durchgeführt, mit speziellem Fokus auf tödliche Alpinunfälle und deren Ursachen.

5 PRÄMIENKALKULATION: Dieses Kapitel vergleicht die Risikozuschläge für verschiedene Bergsport- und Kletterdisziplinen, wie sie von großen Rückversicherungsgesellschaften empfohlen werden.

6 BEURTEILUNG: Es erfolgt eine kritische Gegenüberstellung des realen Todesfallrisikos mit den kalkulatorischen Risikozuschlägen sowie eine Analyse der verwendeten Risikofragebögen.

7 FAZIT: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Risikoprüfungspraxis und stellt fest, dass in vielen Bereichen eine differenziertere Risikoeinschätzung notwendig wäre.

Schlüsselwörter

Lebensversicherung, Prämienkalkulation, Risikozuschlag, Bergsport, Klettern, Extremsport, Risikosport, Sterbetafel, Unfallstatistik, Rückversicherung, Underwriting, Risikofragebogen, Alpinunfall, Sterbewahrscheinlichkeit, Versicherungsmathematik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Lebensversicherungen Risiken im Zusammenhang mit Extremsportarten bewerten und welche mathematischen Grundlagen für die Berechnung von Risikozuschlägen herangezogen werden.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Versicherungsmathematik, der Analyse aktueller Unfallstatistiken im Bergsport sowie der kritischen Prüfung von Risikoeinschätzungen durch Rückversicherer.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Transparenz in die Risikobewertung von Sportarten zu bringen und zu beurteilen, ob die gängigen Risikozuschläge die reale Gefährdungslage widerspiegeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Studium versicherungsmathematischer Grundlagen sowie einer Auswertung und kritischen Beurteilung von Unfallstatistiken und Underwriting-Richtlinien von Rückversicherern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die mathematischen Grundlagen, die Analyse von Unfallrisiken bei verschiedenen Bergsportdisziplinen (Wandern, Klettern, Skifahren) und den direkten Vergleich zwischen den versicherungstechnischen Einschätzungen und der Realität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Risikozuschlag, Lebensversicherung, Bergsport, Prämienkalkulation, Rückversicherung und Sterbewahrscheinlichkeit.

Warum ist die Bewertung von Klettern im unteren Schwierigkeitsgrad laut Autorin kritisch zu sehen?

Die Autorin stellt fest, dass entgegen der gängigen Einschätzung statistisch gesehen im unteren Schwierigkeitsgrad vermehrt tödliche Unfälle auftreten, weshalb der Verzicht auf Risikozuschläge in diesen Bereichen aus versicherungstechnischer Sicht hinterfragt werden sollte.

Wie bewertet die Autorin die Bedeutung des Kriteriums "gesichert" vs. "ungesichert"?

Dieses Kriterium wird als entscheidend für das Todesfallrisiko eingestuft, wobei die Autorin empfiehlt, ungesichertes Klettern (Free Solo) strenger, etwa durch eine individuelle Risikoprüfung, zu handhaben.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Risikofragebögen?

Sie bezeichnet die Fragebögen als grundsätzlich sinnvoll und klar, sieht aber Verbesserungsbedarf bei der Abgrenzung einzelner Disziplinen und empfiehlt, Kriterien wie den Schwierigkeitsgrad präziser, etwa mittels der UIAA-Skala, zu erfassen.

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Details

Title
Prämienkalkulation von ausgewählten Extremsportarten in der Lebensversicherung
College
FH JOANNEUM Kapfenberg  (Bank- und Versicherungswirtschaft)
Course
BVW: Versicherungsprodukte - Prämienkalkulation
Grade
Sehr gut
Author
BA Andrea Veraszto (Author)
Publication Year
2008
Pages
74
Catalog Number
V117299
ISBN (eBook)
9783640199341
ISBN (Book)
9783640205264
Language
German
Tags
Prämienkalkulation Extremsportarten Lebensversicherung Versicherungsprodukte Prämienkalkulation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Andrea Veraszto (Author), 2008, Prämienkalkulation von ausgewählten Extremsportarten in der Lebensversicherung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117299
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