Die Arbeit soll sich mit dem Kommunikationsverhalten verschiedener Persönlichkeitstypen und deren Interaktion auseinandersetzen. Dabei werden zunächst die fünf Axiome nach Watzlawick sowie das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun theoretisch analysiert. Das Kennenlernen dieser beiden Kommunikationsmodelle ist die Basis, um anschließend den Bezug zwischen Kommunikation und dem DISG-Modell herstellen zu können. Und zeigt auf, dass bei der zwischenmenschlichen Kommunikation die sozialpsychologischen Aspekte in den Vordergrund gerückt werden und sie sich dadurch auszeichnet, dass die ein und dieselbe Nachricht stets viele Botschaften gleichzeitig enthält. Dies ist eine Grundtatsache des Lebens, um die wir als Sender und Empfänger nicht herumkommen. Dass jede Nachricht ein ganzes Paket mit vielen Botschaften ist, macht den Vorgang der zwischenmenschlichen Kommunikation so kompliziert und störanfällig, aber auch so aufregend und spannend.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Fünf Axiome nach Watzlawick
- 3. Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun
- 4. DISG Modell
- 4.1. Erläuterung des Modells
- 4.2. Kritik am Modell
- 4.3. Matrix
- 4.4. DISG in Verbindung mit Kommunikation
- 5. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit setzt sich zum Ziel, das Kommunikationsverhalten verschiedener Persönlichkeitstypen und deren Interaktion anhand des DISG Modells zu untersuchen. Dabei werden zunächst die fünf Axiome nach Watzlawick und das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun theoretisch analysiert. Die Arbeit zeigt auf, dass in der zwischenmenschlichen Kommunikation die sozialpsychologischen Aspekte in den Vordergrund rücken und dass „ein und dieselbe Nachricht stets viele Botschaften gleichzeitig enthält" (Schulz von Thun F., 2011, S. 27).
- Die fünf Axiome nach Watzlawick
- Das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun
- Das DISG Modell und seine Kritik
- Die Matrix des DISG Modells
- Die Verbindung zwischen DISG und Kommunikation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Farbtypologie und deren Auswirkungen auf die Kommunikation ein. Sie beleuchtet die Bedeutung der individuellen Wahrnehmung der Umwelt für die Kommunikation und stellt das DISG Modell als wichtiges Analysewerkzeug vor. Das zweite Kapitel beleuchtet die fünf Axiome nach Watzlawick, die grundlegende Prinzipien der Kommunikation beschreiben. Das dritte Kapitel analysiert das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun, welches die verschiedenen Ebenen der Kommunikation verdeutlicht.
Kapitel 4 widmet sich dem DISG Modell, das auf der Arbeit von William Moulton Marston basiert. Es beleuchtet die verschiedenen Persönlichkeitstypen und deren charakteristischen Verhaltensweisen, die auf den Faktoren Dominanz, Initiative, Stetigkeit und Gewissenhaftigkeit beruhen. Dieses Kapitel beinhaltet eine kritische Analyse des Modells und erklärt die Funktionsweise der Matrix, die die verschiedenen Persönlichkeitstypen in Bezug zueinander darstellt. Abschließend wird die Verbindung zwischen dem DISG Modell und der Kommunikation hergestellt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Farbtypologie, Kommunikation, Persönlichkeitstypen, DISG Modell, Watzlawick, Schulz von Thun, Dominanz, Initiative, Stetigkeit, Gewissenhaftigkeit, Matrix, Verhaltensstile, zwischenmenschliche Kommunikation, sozialpsychologische Aspekte.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das DISG-Modell in der Kommunikation?
Das DISG-Modell unterscheidet vier Persönlichkeitstypen: Dominant (D), Initiativ (I), Stetig (S) und Gewissenhaft (G), die jeweils unterschiedliche Kommunikationsstile und Verhaltensweisen aufweisen.
Welche Rolle spielen die Axiome von Watzlawick?
Watzlawicks Axiome (z.B. "Man kann nicht nicht kommunizieren") bilden die theoretische Basis für das Verständnis von Beziehungs- und Inhaltsaspekten in jeder Nachricht.
Was erklärt das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun?
Es zeigt, dass jede Nachricht vier Ebenen hat: Sachinhalt, Selbstkundgabe, Beziehung und Appell. Dies erklärt, warum Kommunikation oft störanfällig ist.
Wie kommuniziert ein "dominanter" Typ laut DISG?
Ein dominanter Typ kommuniziert meist direkt, sachorientiert und bestimmt, wobei er oft das Ziel und schnelle Ergebnisse in den Vordergrund stellt.
Warum ist die Farbtypologie für die zwischenmenschliche Interaktion nützlich?
Sie hilft dabei, die "Botschaftspakete" anderer besser zu verstehen und den eigenen Kommunikationsstil an das Gegenüber anzupassen, um Missverständnisse zu vermeiden.
- Quote paper
- Maxi Schwab (Author), 2017, Die Farbtypologie. Auswirkungen auf die Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1169322