Diese Arbeit beinhaltet drei schriftliche Analysen zu bekannten und im Unterricht gerne thematisierten Gedichten aus der Epoche des Barock – "Vergänglichkeit der Schönheit" von Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau, "An eine Jungfrau" von Andreas Gryphius sowie "Carpe diem" von Martin Opitz.
Die Gedichtanalysen sind als Lern- und Verstehenshilfe, zur Prüfungs- und Klausurvorbereitung oder einfach, um eine andere Perspektive auf den Inhalt und die Aussage der Werke zu bekommen, geeignet. Analysiert werden sowohl die äußere Form und Stilmittel als auch inhaltliche Aspekte – alles möglichst prägnant formuliert.
Inhaltsverzeichnis
- ,,Vergänglichkeit der Schönheit“ (Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau)
- ,,An eine Jungfrau“ (Andreas Gryphius)
- ,,Carpe diem\" (Martin Opitz)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert drei Gedichte des Barock, die sich mit den Themen Vergänglichkeit, Schönheit und der Natur des Menschen auseinandersetzen. Sie beleuchtet die sprachlichen und formalen Mittel, die die Autoren einsetzen, um ihre Botschaften zu transportieren.
- Vergänglichkeit der Schönheit
- Die Rolle der Schönheit in der Barockzeit
- Die Bedeutung der Seele und des Herzens
- Die Wirkung von rhetorischen Stilmitteln
- Die Bedeutung des Sonetts als Gedichtform
Zusammenfassung der Kapitel
Gedichtanalyse – „Vergänglichkeit der Schönheit\" (Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau)
Das Gedicht „Vergänglichkeit der Schönheit“ von Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau, verfasst im Jahre 1695, beschäftigt sich mit dem Thema der Vergänglichkeit der Schönheit im Gegensatz zur Unsterblichkeit der Seele. Das Sonett zeigt, wie die äußeren Merkmale einer Frau mit der Zeit verblassen, während ihr Herz, symbolisiert durch einen Diamanten, ewig bleibt. Die Analyse beleuchtet die antithetische Struktur des Gedichts, die Verwendung von Stilmitteln wie Oxymoron und Adjektiven, sowie die Bedeutung des Sonetts als klassisches barockes Gedichtformat.
Gedichtanalyse - „An eine Jungfrau“ (Andreas Gryphius)
Das Sonett „An eine Jungfrau“ von Andreas Gryphius, geschrieben im Jahre 1637, schildert die Wirkung der Schönheit einer Jungfrau auf das lyrische Ich. Die Analyse untersucht die sprachlichen Ebenen des Gedichts, insbesondere die Metaphern des Jagens und des Feuers, sowie die Unterscheidung zwischen verschiedenen männlichen Reaktionen auf die Schönheit der Frau. Das Gedicht stellt die Oberflächlichkeit der Schönheit gegenüber der inneren Stärke und dem Wissen um die Vergänglichkeit des Äußeren.
Schlüsselwörter
Barock, Vergänglichkeit, Schönheit, Seele, Sonett, Rhetorik, Stilmittel, Metapher, Oxymoron, Andreas Gryphius, Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau, Martin Opitz, „Carpe diem“, „Buch von der Deutschen Poeterey“, Antithese, Alexandriner
- Arbeit zitieren
- Marvin Becker (Autor:in), 2018, Barocke Gedichte. Analyse von "Vergänglichkeit der Schönheit", "An eine Jungfrau" und "Carpe diem", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1168938