Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer theoriegeleiteten Analyse zum Lehren und Lernen einer konkreten sportmotorischen Bewegung. Exemplarisch am Beispiel des Tennisaufschlags wird ein möglicher Zugang zu diesem Lerngegenstand aufgezeigt. Dass die Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit einem Lerngegenstand vielfältig sind, liegt vor allem auch an der Tatsache, dass Lernen und Bewegung, und damit auch Bewegungslernen, jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden können.
Zu Beginn der Arbeit wird der Tennisaufschlag vorgestellt. In diesem Kontext werden zunächst das Spielfeld und die Spielgeräte im Tennis beschrieben. Anschließend werden die funktionale Kernidee und die der Aufschlagbewegung zugrundeliegenden biomechanischen Prinzipien erarbeitet. Darauf folgen die Anforderungen bzw. Bewegungsprobleme für Lernende in der Auseinandersetzung mit dem Tennisaufschlag.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Tennisaufschlag
- Spielfeld und Geräte
- Funktionale Kernidee
- Biomechanische Prinzipien
- Bewegungsprobleme
- Grundlagen zum Lernen und Lehren von Bewegungen
- Pädagogische Zugänge zum Lernen
- Bewegungskonzepte
- Das Bildverständnis
- Das funktionale Verständnis
- Das phänomenale Verständnis
- Das dialogische Verständnis
- Lern- und Transfermechanismen
- Modelle der Bewegungskontrolle und des Bewegungslernens in sportpädagogischer Perspektive
- Zusammenfassung und Verknüpfung
- Lernen und Lehren des Tennisaufschlags
- Transfers
- Bewegungsaufgaben
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, eine theoriegeleitete Analyse des Lehrens und Lernens einer konkreten sportmotorischen Bewegung, dem Tennisaufschlag, zu präsentieren. Der Fokus liegt dabei auf der Aufzeigen eines möglichen Zugangs zu diesem Lerngegenstand, indem verschiedene theoretische Konzepte und praktische Aspekte beleuchtet werden.
- Analyse des Tennisaufschlags als komplexer Bewegungsablauf
- Integration von Bewegungskonzepten und -modellen in den Lernprozess
- Beschreibung von Lern- und Transfermechanismen im Kontext des Tennisaufschlags
- Entwicklung von Bewegungsaufgaben zur Förderung des Lernprozesses
- Praxisrelevante Erkenntnisse für das Lehren und Lernen des Tennisaufschlags
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Lernen und Lehren von Bewegungen ein und beleuchtet die Relevanz des motorischen Lernens im Sportunterricht. Kapitel 2 befasst sich mit dem Tennisaufschlag als Lerngegenstand. Es werden relevante Aspekte wie Spielfeld, Geräte und biomechanische Prinzipien des Aufschlags diskutiert. In Kapitel 3 werden verschiedene Grundlagen zum Lernen und Lehren von Bewegungen vorgestellt, einschließlich pädagogischer Zugänge, Bewegungskonzepte und Modelle der Bewegungskontrolle. Schließlich widmet sich Kapitel 4 dem Lehren und Lernen des Tennisaufschlags. Es werden Transfermöglichkeiten und Bewegungsaufgaben zur Förderung des Lernprozesses erörtert.
Schlüsselwörter
Tennisaufschlag, motorisches Lernen, Bewegungskonzepte, Bewegungskontrolle, Transfer, Bewegungsaufgaben, sportpädagogische Perspektive
Häufig gestellte Fragen
Welche biomechanischen Prinzipien liegen dem Tennisaufschlag zugrunde?
Die Analyse untersucht die funktionale Kernidee des Aufschlags und die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die eine effiziente Kraftübertragung vom Körper auf den Ball ermöglichen.
Welche typischen Bewegungsprobleme haben Anfänger beim Aufschlag?
Lernende stehen oft vor Herausforderungen wie der Koordination von Ballwurf und Schlagbewegung, der richtigen Rhythmisierung und der Umsetzung der komplexen kinetischen Kette.
Was versteht man unter dem „dialogischen Verständnis“ von Bewegung?
Das dialogische Verständnis ist eines von mehreren vorgestellten Bewegungskonzepten. Es betrachtet Bewegung als einen Austauschprozess zwischen dem Individuum und seiner Umwelt bzw. dem Sportgerät.
Wie können Transfermechanismen das Lernen unterstützen?
Die Arbeit erläutert, wie bereits gelernte Bewegungen oder sportliche Vorerfahrungen auf den Tennisaufschlag übertragen werden können, um den Lernprozess zu beschleunigen.
Welche Rolle spielen Bewegungsaufgaben im Training?
Gezielte Bewegungsaufgaben helfen dabei, komplexe Abläufe in Teilaspekte zu zerlegen und den Lernenden einen strukturierten Zugang zum motorischen Lernen zu ermöglichen.
- Arbeit zitieren
- Eray Erdem (Autor:in), 2019, Lerngegenstand Tennisaufschlag. Theoriegeleitete Analyse zum Lehren und Lernen einer konkreten sportmotorischen Bewegung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1165658