Im Zuge der wachsenden Herausforderungen können Unternehmen weder ausreichend qualifizierte Fachkräfte im eigenen Land anwerben, noch halten, weshalb die Suche nach geeignetem Personal über die Landesgrenzen hinausgehen muss – Employer Branding findet dann nicht mehr nur lokal, sondern auch global statt. Doch welche Schwierigkeiten ergeben sich im internationalen Kontext? Wie unterscheiden sich nationale und internationale Employer Brands? Vor allem die individuellen Standortbedingungen und kulturellen Einflüsse spielen bei diesem Thema eine wesentliche Rolle.
Ob bewusst oder unbewusst, Unternehmen kommunizieren Botschaften nach außen, selbst dann, wenn sie noch nicht einmal auf sich als Unternehmen aufmerksam machen wollen. Die Art des nicht Kommunizierens, kann bei den Bewerbern den Anschein wecken, dass Unternehmen kein Interesse an den Bewerbern haben und sie nicht in die Entwicklung miteinbezogen werden. Damit, dass nicht der Fall ist, setzen immer mehr Unternehmen darauf, eine starke Arbeitgebermarke zu formen, dass die Präferenzen des Unternehmens an die gewünschte Zielgruppe herantragen soll. Vor allem in den letzten Jahren hat das Employer Branding, bedingt durch den demografischen Wandel, zunehmend an Bedeutung gewonnen. Unternehmen sind nicht mehr in der Lage ihre Kandidaten aus der Masse herauszusuchen. Sie müssen vielmehr Überzeugungsarbeit leisten und Anreize schaffen, um Kandidaten für sich zu gewinnen. Durch die wachsenden Herausforderungen wie die Globalisierung, kürzere Innovations- und Produktlebenszyklen sowie die steigenden Anforderungen der Konsumenten sind Unternehmen auf hoch qualifizierte Mitarbeiter mehr denn je angewiesen, um am Wettbewerb zu bestehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Motivation und Zielsetzung
- Vorgehen
- Grundlagen des Employer Branding
- Begriffsbestimmungen
- Employer Brand
- Employer Branding
- Funktionen und Ziele
- Entwicklung einer Employer Brand anhand des Employer-Branding-Kreislaufs
- Internationales Employer Branding
- Ansätze des internationalen Employer Branding
- kulturelle Herausforderungen
- Kulturdimensionen nach Hofstede am Beispiel von China, Deutschland und den USA
- Internationales Employer Branding: Die Problemlösungsstrategie
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Employer Branding und analysiert die Unterschiede zwischen nationalen und internationalen Employer Brands unter besonderer Berücksichtigung kultureller Einflüsse. Das Ziel ist es, die Herausforderungen und Strategien im internationalen Employer Branding aufzuzeigen und die Bedeutung einer starken Arbeitgebermarke im Kontext des globalen Arbeitsmarktes zu beleuchten.
- Definition und Entwicklung von Employer Branding
- Kulturelle Einflüsse auf Employer Branding
- Herausforderungen des internationalen Employer Branding
- Strategien für erfolgreiches internationales Employer Branding
- Bedeutung einer starken Arbeitgebermarke im globalen Arbeitsmarkt
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit vor. Es wird die Relevanz von Employer Branding im Kontext des demografischen Wandels und der Globalisierung hervorgehoben.
Das Kapitel "Grundlagen des Employer Branding" behandelt die Definition des Begriffs Employer Branding, dessen Funktionen und Ziele sowie die Entwicklung einer Employer Brand anhand des Employer-Branding-Kreislaufs.
Das Kapitel "Internationales Employer Branding" befasst sich mit den Ansätzen des internationalen Employer Branding und analysiert die kulturellen Herausforderungen, die sich im internationalen Kontext ergeben. Insbesondere werden die Kulturdimensionen nach Hofstede am Beispiel von China, Deutschland und den USA beleuchtet.
Schlüsselwörter
Employer Branding, internationale Arbeitgebermarke, kulturelle Einflüsse, Kulturdimensionen, Globalisierung, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Human Capital Management, Employer Value Proposition.
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- C. Hörnle (Author), 2021, Internationales HR-Management. Wie unterscheiden sich nationale und internationale Employer Brands?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1163081