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Kulturspezifika in literarischer Übersetzung am Beispiel makedonisch-deutscher Übersetzungen

Titel: Kulturspezifika in literarischer Übersetzung am Beispiel makedonisch-deutscher Übersetzungen

Akademische Arbeit , 2021 , 86 Seiten

Autor:in: Prof. Dr. Darinka Marolova (Autor:in)

Dolmetschen / Übersetzen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Buch entstand aus meinem Gedanken die übersetzungswissenschaftliche Fachliteratur um noch ein Segment, nämlich die Kulturspezifika in der literarischen Übersetzung, zu erweitern. Insbesondere nehme ich den Kulturtransfer von der makedonischen in die deutsche Sprache in Betracht, wobei ich von Prosatexten entnommene Beispiele vergleichend mit deren Übersetzungen analysiere. Bei der Aufgabe die sprachenpaar- und kommunikationsbezogenen Elemente mit kulturellem Hintergrund von einer in eine andere Sprache zu übertragen, sieht sich der literarische Übersetzer meist überfordert. Dafür ist es wichtig dem Übersetzer Modelle dafür anzubieten, wie er beim Übersetzen solcher Kulturspezifika agieren sollte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

TEIL 1. LITERARISCHE ÜBERSETZUNG UND KULTURSPEZIFIKA

1.1. Zur Besonderheit der literarischen Übersetzung

1.1.1. Literarische Texte im übersetzerischen Gebrauch

1.1.2. Zur komplexen Aufgabe des literarischen Übersetzers

1.1.3. Textanalysemodell mit literaturübersetzerischer Relevanz

1.2. Kulturspezifika in übersetzungswissenschaftlicher Beleuchtung

1.2.1. Kultur und Kulturspezifika

1.2.2. Übersetzungsrelevante Arten von Kulturspezifika

1.2.3. Verfahren zur Übersetzung der Kulturspezifika

TEIL 2. SPRACHENPAAR- UND KOMMUNIKATIONSBEZOGENE KULTURSPEZIFIKA IN LITERARISCHER ÜBERSETZUNG

2.1. Sprachenpaarbezogene Kulturspezifika am Beispiel makedonisch-deutscher Übersetzungen

2.1.1. Grammatische Unterschiede im kulturspezifischen Kontext

2.1.2. Lexikalische Unterschiede im kulturspezifischen Kontext

2.1.2.1. Lexik der Naturgegenstände

2.1.2.2. Lexik der materiellen Kultur

2.1.2.3. Lexik der geistigen Kultur

2.1.3. Graphemische Unterschiede im kulturspezifischen Kontext

2.2. Kommunikationsbezogene Kulturspezifika am Beispiel makedonisch-deutscher Übersetzungen

2.2.1. Anredeweise

2.2.2. Orientierung der Aussagen

2.2.3. Nachdrücklichkeit der Aussagen

2.2.4. Bildhaftigkeit der Darstellung

2.2.5. Gebrauch der Interjektionen

2.2.6. Implikation der Äußerungen

2.2.7. Gebrauch der Wortspiele

2.2.8. Gefühlsäußerungen

2.2.9. Gebrauch von formelhaften Wendungen

2.2.10. Vorkommnis von sprachlichen Varietäten

ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die übersetzungswissenschaftliche Fachliteratur um den Bereich der Kulturspezifika in der literarischen Übersetzung zu erweitern und für den Kulturtransfer zwischen der makedonischen und der deutschen Sprache praxisnahe Modelle zur Problemlösung anzubieten. Die Forschungsfrage untersucht, wie kulturspezifische Elemente in literarischen Prosatexten vom Makedonischen ins Deutsche übertragen werden können, ohne die ästhetische Wirkung oder den kulturellen Gehalt zu verlieren.

  • Analyse sprachenpaarbezogener Kulturspezifika (Grammatik, Lexik, Graphemik).
  • Untersuchung kommunikationsbezogener Kulturspezifika (Anrede, Metaphorik, Interjektionen).
  • Einsatz der funktionalistischen Translationstheorie und der nordischen Textanalyse.
  • Erarbeitung von Verfahren zur Übertragung von Realien und anderen kulturellen Elementen.
  • Kontrastive Betrachtung makedonischer und deutscher literarischer Beispiele.

Auszug aus dem Buch

1.1.1. Literarische Texte im übersetzerischen Gebrauch

Das Wort Text ist auf das lateinische Wort textus zurückzuführen, welches die Bedeutung von Gewebe, Geflecht hat (vgl. Duden 1963:707). Beaugrande und Dressler definieren den Begriff Text durch die sieben notwendigen Kriterien der Textualität: Kohäsion (oberflächestrukturelle Kontinuität des Textes, Aufbau und Zusammenhalt des Textes durch Graphik, Phonetik, Morphologie, Lexik, Syntax, nonverbale Mittel usw.); Kohärenz (Sinnkontinuität des inhaltlichen Zusammenhalts, semantische Struktur des Textes); Intentionalität (Intention des Textproduzenten); Akzeptabilität (Einstellungen des Textrezipienten); Informativität (Erhalt der neuen oder bekannten Informationen); Situationalität (Faktoren der außeren Situation); Intertextualität (Beziehung zwischen Produktion und Rezeption, sowie zwischen dem Wissen des Produzenten und dem des Rezipienten) (vgl. Beaugrande und Dressler 1981:3).

Snell-Hornby (1988:69) meint, dass Texte keine bloß linguistischen Phänomene sind, sondern dass sie viel mehr in Bezug auf ihre kommunikative Funktion gesehen werden müssen. Sie sind immer in einer gegebenen Situation eingebettet, welche wiederum als Teil eines weiteren kulturellen Kontext zu sehen ist. Zu derem kulturellen Kontext gehören bestimmte soziokulturelle Gegebenheiten wie Traditionen, Werte, Normen, Sichtweisen, Verhaltensweisen usw. Wenn wir die beiden Kommunikationssituationen, die der Schaffung und die der Lektür des literarischen Textes betrachten, können wir feststellen, dass sie zeitlich nah oder aber durch Jahrhunderte und örtlich nah oder aber durch tausende Kilometer voneinander entfernt liegen können, was Unterschiede in der Art und Weise des Lesens und Interpretierens bewirkt.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Einleitung etabliert die Relevanz der Untersuchung von Kulturtransfer bei literarischen Übersetzungen und stellt das Ziel der Arbeit vor, Modelle für den Umgang mit Kulturspezifika zu entwickeln.

TEIL 1. LITERARISCHE ÜBERSETZUNG UND KULTURSPEZIFIKA: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten literarischer Texte sowie die theoretischen Grundlagen der Kulturspezifika und diskutiert verschiedene Verfahren zu deren Übersetzung.

TEIL 2. SPRACHENPAAR- UND KOMMUNIKATIONSBEZOGENE KULTURSPEZIFIKA IN LITERARISCHER ÜBERSETZUNG: Der Hauptteil analysiert konkret die sprachlichen und kommunikativen kulturellen Unterschiede und bietet für jedes Phänomen kontrastive Beispiele sowie Lösungsvorschläge für Übersetzer.

ZUSAMMENFASSUNG: Die Zusammenfassung bündelt die theoretischen und analytischen Erkenntnisse der Arbeit und unterstreicht die Notwendigkeit einer funktionalistischen, kulturell informierten Übersetzungsstrategie.

Schlüsselwörter

Kulturspezifika, literarische Übersetzung, Kulturtransfer, makedonisch-deutsche Übersetzung, Translationstheorie, Textanalyse, Äquivalenz, Realien, sprachliche Varietäten, Kontrastive Linguistik, Kommunikationsweise, Literaturwissenschaft, Übersetzungsverfahren, Metaphorik, Interkulturalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen beim Übersetzen kulturspezifischer Elemente aus dem Makedonischen ins Deutsche innerhalb literarischer Prosatexte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen sowohl sprachenpaarbezogene Aspekte wie Grammatik und Lexik als auch kommunikationsbezogene Bereiche wie Anredeweisen, Sprichwörter und den kulturellen Kontext der Sprache.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, literarische Übersetzer bei der Überwindung von kulturellen Barrieren zu unterstützen, indem konkrete Problemlösungsmodelle für schwierige Übersetzungssituationen angeboten werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt einen deskriptiven und definitorischen Ansatz, kombiniert mit einer analytischen und vergleichenden Methode, um literarische Originaltexte und deren Übersetzungen gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Analyse von Phänomenen wie Aktionsarten, Komposita, Vokativ, Bildhaftigkeit und den Gebrauch von Interjektionen in der Kommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kulturspezifika, Kulturtransfer, Äquivalenz, Realien, literarische Übersetzung und Textanalyse.

Warum ist das Beispiel des Wortes "Fisch" (Riba) für die Übersetzung so aufschlussreich?

Es verdeutlicht, wie eine positive kulturelle Assoziation in der Ausgangssprache (anmutig/agil) durch eine wörtliche Übersetzung in der Zielsprache eine völlig andere, teils negative Bedeutung (kalt/gefühllos) annehmen kann.

Wie bewertet die Autorin den Umgang mit kulturellen "Lücken"?

Die Autorin plädiert für den Einsatz verschiedener Übersetzungsverfahren, von der Übernahme über die Lehnübersetzung bis hin zur Adaptation oder Einfügung von Erklärungen, um dem zielsprachigen Publikum ein Verständnis zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 86 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kulturspezifika in literarischer Übersetzung am Beispiel makedonisch-deutscher Übersetzungen
Hochschule
Goce Delčev University of Štip
Autor
Prof. Dr. Darinka Marolova (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
86
Katalognummer
V1158254
ISBN (PDF)
9783346553133
ISBN (Buch)
9783346553140
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kulturspezifikum Kultur Übersetzung Kommunikation interkulturell Äquivalenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Prof. Dr. Darinka Marolova (Autor:in), 2021, Kulturspezifika in literarischer Übersetzung am Beispiel makedonisch-deutscher Übersetzungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1158254
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Leseprobe aus  86  Seiten
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