Welche Verfahren und Probleme hat es in diesen 300 Jahren rund um die Papstwahlen gegeben und was für ein Bild der Wahlen entsteht im Liber Pontificalis? Um diese Frage zu beantworten, folgt zunächst ein Überblick über die verschiedenen Papsterhebungsverfahren und ob gewisse Kräfte, Krisenfälle oder Manipulationen sichtbar sind. Des Weiteren wird die Abstammung der Päpste, deren familiäre Hintergründe und deutliche herausstechende Eigenschaften beschrieben. Hierbei dient der Liber Pontificalis als Quelle dieser Arbeit. Zusätzlich wurde Literatur verwendet, die den aktuellen Forschungsstand zum Papsttum im Mittelalter widerspiegelt. Dennoch ist die Informationslage im Rahmen des Seminars eingeschränkt, da dieser Hausarbeit nur diese eine mögliche Quelle zugrunde liegt. Im Folgenden werden einzelne Fälle aus dem Liber Pontificalis betrachtet und ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Papsterhebungsverfahren
- Kräfte
- Krisenfälle
- Manipulationen
- Abstammung und Eigenschaften der Päpste
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht die Papstwahlen im 6. bis 8. Jahrhundert, indem sie den Liber Pontificalis als Quelle verwendet. Sie analysiert die verschiedenen Verfahren, die Kräfte, die Krisenfälle und Manipulationen, die diese Wahlen geprägt haben. Darüber hinaus werden die Abstammung und Eigenschaften der Päpste dieser Zeit beleuchtet.
- Papsterhebungsverfahren im 6. bis 8. Jahrhundert
- Einfluss verschiedener Kräfte auf die Papstwahl
- Krisenfälle und Manipulationen im Zusammenhang mit Papstwahlen
- Abstammung und Eigenschaften der Päpste im Liber Pontificalis
- Entwicklung des Papsttums im Kontext des Liber Pontificalis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Papstwahlen im 6. bis 8. Jahrhundert ein und erläutert die Rolle des Liber Pontificalis als Quelle. Der Hauptteil widmet sich den verschiedenen Papsterhebungsverfahren, den einflussreichen Kräften, Krisenfällen, Manipulationen und der Abstammung sowie den Eigenschaften der Päpste.
Schlüsselwörter
Papstwahlen, Liber Pontificalis, 6. bis 8. Jahrhundert, Mittelalter, Papsterhebungsverfahren, Einflussfaktoren, Krisen, Manipulationen, Abstammung, Eigenschaften, Geistlichkeit, Volk, Kaiser, Byzanz, Konstantinopel, Ravenna, Klerus, Adel, Staatsaristokratie, Synode.
Häufig gestellte Fragen zu Papstwahlen (6.-8. Jhd.)
Was ist der Liber Pontificalis?
Der Liber Pontificalis ist eine bedeutende mittelalterliche Quelle, die Biographien der Päpste enthält und Details zu deren Wahlen und Amtszeiten liefert.
Wie wurden Päpste im 6. bis 8. Jahrhundert erhoben?
Die Erhebungsverfahren waren komplex und involvierten oft den Klerus, das Volk von Rom sowie externe Mächte wie den Kaiser in Byzanz oder den Exarchen von Ravenna.
Welche Kräfte beeinflussten die Papstwahl?
Einflussfaktoren waren der Adel, die Staatsaristokratie, der Klerus sowie politische Mächte aus Byzanz und Konstantinopel.
Gab es bei den Wahlen Manipulationen oder Krisen?
Ja, der Liber Pontificalis beschreibt verschiedene Krisenfälle, Manipulationen und Machtkämpfe, die die Legitimität einiger Päpste in Frage stellten.
Was erfährt man über die Abstammung der Päpste?
Die Quelle beschreibt die familiären Hintergründe, die regionale Herkunft und die charakteristischen Eigenschaften der gewählten Päpste.
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- Anna Schmiedehausen (Author), 2020, Ein kritischer Moment: Papstwahlen im 6. bis 8. Jahrhundert in der Darstellung des Liber Pontificalis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1157384