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Wirkung der Digitalisierung auf Geschäftsmodelle. Ein exemplarischer Anwendungsfall

Titel: Wirkung der Digitalisierung auf Geschäftsmodelle. Ein exemplarischer Anwendungsfall

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 31 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jonas Klumski (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit skizziert das Geschäftsmodell eines kleinen Musikhandels, der exemplarisch für die von der Digitalisierung bedrohten, traditionell aufgestellten Kleinunternehmen steht. Dieses Beispiel soll dabei ein hohes Maß an Vergleichbarkeit bieten, um somit die Auswirkungen der Digitalisierung auf dieses Geschäftsmodell bestmöglich auf ähnliche und vor allem reale Unternehmen übertragen zu können. Somit werden in dieser Arbeit Hypothesen herausgearbeitet, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Geschäftsmodell dieses Musikhandels beschreiben und dabei möglicherweise gar existenzgefährdende Folgen bedingen. Das exemplarische und doch realistische Beispiel kann dabei als Orientierung dienen, auf welche Szenarien sich vergleichbare Unternehmen einstellen müssen und wie sie mit diesen umgehen können.

Die Digitalisierung, aufgrund der weitreichenden Veränderungen und Einflüsse auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet, drängt Unternehmen zu einem grundlegenden und kritischen Hinterfragen des eigenen Geschäftsmodells. Die Veränderungen am Markt, neue technologische Möglichkeiten und neu gewichtete Kundenwünsche fordern Anpassung, sofern bestehende Geschäftsmodelle es nicht mehr schaffen, mit dieser rasanten Entwicklung mitzuhalten. Disruptive Technologien und unzählige innovative Geschäftsmodelle entstehen in völlig neuen Industrien und fordern traditionelle Unternehmen heraus, die um ihr Überleben am Markt ringen. Die Umwelt, in der sich Unternehmen befinden, ist dabei gekennzeichnet von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität (VUCA-Welt), womit neue Fähigkeiten für Beständigkeit und Überlebensfähigkeit gefordert sind, wie etwa Flexibilität und Resilienz. Diese rapide und auf unbestimmte Zeit andauernde Veränderung sorgt für einen Anpassungsbedarf, insbesondere bei traditionell aufgestellten Unternehmen. Diese stehen also vor der Herausforderung, sich mit bislang unbekannten künftigen Ereignissen, bisher nicht identifizierten Wettbewerbern, neuen Produkten und Services und generell neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Geschäftsmodelle

2.1.1 Definition und Abgrenzung

2.1.2 Business Model Canvas

2.2 Industrie 4.0

2.2.1 Definition

2.2.2 Grundlegende Auswirkungen der Digitalisierung auf Geschäftsmodelle

2.3 Theorie zur Entstehung von Wettbewerbsvorteilen

2.4 Zusammenfassung

3 Anwendungsbezogener Transfer anhand eines fiktiven Praxisfalls

3.1 Das Geschäftsmodell der Kleinstadt Musikmarkt GmbH

3.2 Annahmen zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Geschäftsmodell

4 Diskussion zur existenziellen Bedrohung des Geschäftsmodells

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die tiefgreifenden Auswirkungen der Digitalisierung auf traditionelle Geschäftsmodelle, indem sie am Beispiel einer fiktiven Kleinstadt Musikmarkt GmbH analysiert, wie moderne technologische Entwicklungen und verändertes Kundenverhalten existenzbedrohend wirken und welche strategischen Anpassungsnotwendigkeiten daraus resultieren.

  • Digitalisierung als vierte industrielle Revolution
  • Business Model Canvas als Visualisierungsinstrument
  • Herausforderungen für den stationären Einzelhandel
  • Analyse von Wettbewerbsvorteilen in volatilen Märkten
  • Hypothesengestützte Untersuchung von Anpassungsstrategien

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Geschäftsmodell der Kleinstadt Musikmarkt GmbH

Wie in den vorherigen Kapiteln bereits umfassend erläutert, stellt die immens zunehmende Digitalisierung insbesondere solche Organisationen vor Herausforderungen, die sich gegen Anpassungen des Geschäftsmodells wehren. Es sind ebensolche Organisationen, deren Geschäftsmodell sich bereits über lange Zeit bewährt und zu regelmäßig erfreulichen Umsätzen geführt hat. Doch die Digitalisierung ist kein Trend, der in absehbarer Zeit vorübergeht und somit ignoriert werden kann. Viel mehr stehen Organisationen vor der Aufgabe zwingend ihr Geschäftsmodell und dessen langfristige Beständigkeit kritisch zu beleuchten, um gegebenenfalls Maßnahmen zur Anpassung und dementsprechend zur Überlebensfähigkeit zu treffen. Eine Organisation, die sich in ebendieser Ausgangslage befindet, soll der fiktive, aber als realistisches Beispiel dienende Musikhandel Kleinstadt Musikmarkt GmbH sein. Wie es der Name bereits verrät, ist der Musikhandel ansässig im Ortszentrum, inmitten der viel besuchten Einkaufspassage einer Kleinstadt mit circa 20.000 Einwohnern. Seit dem Gründungsjahr 1950 weist der inhabergeführte Musikhandel stetig akzeptable Umsätze vor, wobei die Hochphase nun schon einige Jahre zurückliegt. Auf den Inhaber und die vier Angestellten, darunter drei teilbeschäftigte Aushilfskräfte und eine Vollzeitkraft, kommt insbesondere zum Wochenende ausreichend Arbeit zu, wenn der Altstadtcharme Touristen anlockt und die Bewohner der Kleinstadt auf dem naheliegenden Wochenmarkt anzutreffen sind. Um das Geschäftsmodell der Kleinstadt Musikmarkt GmbH näher auszuführen, sollen nun unter Nutzung des Business Model Canvas die elementaren Bausteine der Betriebsaktivitäten des Musikhandels beschrieben werden (vgl. Abbildung 3).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Digitalisierung als disruptive Kraft ein und definiert die Zielsetzung, ein traditionelles Geschäftsmodell anhand eines fiktiven Musikhandels zu analysieren.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Konzepte von Geschäftsmodellen, das Business Model Canvas, die Grundlagen der Industrie 4.0 sowie Theorien zur Entstehung von Wettbewerbsvorteilen.

3 Anwendungsbezogener Transfer anhand eines fiktiven Praxisfalls: Hier wird das Geschäftsmodell der fiktiven Kleinstadt Musikmarkt GmbH detailliert beschrieben und anhand von fünf Hypothesen auf die Auswirkungen der Digitalisierung geprüft.

4 Diskussion zur existenziellen Bedrohung des Geschäftsmodells: Dieses Kapitel diskutiert die Ergebnisse der Hypothesenprüfung und bewertet die Bedrohungsszenarien sowie mögliche strategische Reaktionen für den Musikhandel.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und schlägt vor, wie durch kontinuierliche Überprüfung und strategische Anpassung die Wettbewerbsfähigkeit langfristig gesichert werden kann.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Geschäftsmodelle, Business Model Canvas, Industrie 4.0, Musikmarkt, Wettbewerbsvorteile, Transformation, Einzelhandel, Kundenverhalten, Online-Handel, Strategie, Anpassung, Sharing-Economy, E-Commerce, Kundeninteraktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie die Digitalisierung traditionelle Geschäftsmodelle von Unternehmen beeinflusst und warum Anpassungen notwendig sind, um in einem sich wandelnden Marktumfeld überlebensfähig zu bleiben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung von Geschäftsmodellen, die Auswirkungen der Industrie 4.0, Wettbewerbsstrategien nach Porter und die praktische Anwendung dieser Theorien auf einen fiktiven stationären Einzelhändler.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, durch die Untersuchung eines konkreten fiktiven Beispiels aufzuzeigen, wie Digitalisierungsprozesse bestehende Geschäftsmodelle bedrohen und welche hypothetischen Anpassungsstrategien zur Existenzsicherung ergriffen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse angewandt?

Es wird eine deduktive Herangehensweise gewählt: Basierend auf theoretischen Grundlagen werden Hypothesen über die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Geschäftsmodell aufgestellt und an einem fiktiven Praxisbeispiel (Musikhandel) diskutiert.

Welche Inhalte bilden den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Geschäftsmodellen und Digitalisierungskonzepten sowie einen umfangreichen Praxistransfer, bei dem die Auswirkungen der digitalen Transformation auf konkrete Bausteine wie Nutzenversprechen, Kanäle und Kostenstruktur analysiert werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Business Model Canvas, Digitale Transformation, stationärer Einzelhandel, Wettbewerbsvorteile und Geschäftsmodell-Innovation charakterisiert.

Warum wurde ausgerechnet ein Musikhandel als Beispiel gewählt?

Der Musikhandel dient als anschauliches Beispiel für eine Branche, die durch Streaming-Dienste und Online-Marktplätze extrem stark von der digitalen Disruption betroffen ist und somit die Dringlichkeit für eine Anpassung des Geschäftsmodells hervorragend illustriert.

Welche zentrale Erkenntnis lässt sich aus der Diskussion ableiten?

Die Diskussion zeigt, dass ein Festhalten an rein analogen Strukturen bei gleichzeitig sinkender Nachfrage existenzgefährdend ist und eine Transformation hin zu hybriden Modellen, die digitale Stärken mit persönlicher Beratung kombinieren, unausweichlich erscheint.

Welche Rolle spielt das Business Model Canvas in dieser Arbeit?

Das Business Model Canvas dient als methodisches Grundgerüst, um das komplexe Geschäftsmodell des Musikhandels in seine elementaren Bestandteile zu zerlegen und die Auswirkungen der Digitalisierung auf diese spezifischen Bereiche greifbar zu machen.

Welchen Ausblick gibt der Autor für traditionelle Unternehmen?

Der Autor schließt damit, dass Unternehmen regelmäßig ihre Geschäftsmodelle mittels Instrumenten wie Reifegradmodellen hinterfragen müssen, um proaktiv auf Veränderungen reagieren und durch kontinuierliche Anpassung langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wirkung der Digitalisierung auf Geschäftsmodelle. Ein exemplarischer Anwendungsfall
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Jonas Klumski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
31
Katalognummer
V1153646
ISBN (eBook)
9783346551368
ISBN (Buch)
9783346551375
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digital Management Strategien Geschäftsmodelle Business Model Canvas Industrie 4.0 Digitalisierung Wettbewerb Streaming E-Commerce
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Klumski (Autor:in), 2021, Wirkung der Digitalisierung auf Geschäftsmodelle. Ein exemplarischer Anwendungsfall, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153646
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Leseprobe aus  31  Seiten
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