Vorliegend handelt es sich um die Unterweisung eines Mechatronikers im zweiten Lehrjahr für das fachgerechte Anschließen eines Bewegungsmelders. Der Auszubildende soll lernen, unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsvorschrift (UVV) sowie den Qualitätsmerkmalen die Übung richtig durchzuführen und Prüfverfahren auszuwählen und anzuwenden. Ihm werden spezielle Kenntnisse vermittelt, um diese bei Störungen, Mängeln sowie Fehler zu erkennen. Dieses Lernziel gilt als erreicht, wenn er die Arbeitsschritte fehlerfrei durchgeführt hat und die Tätigkeiten nach der Unterweisung selbstständig durchführen kann.
Der Auszubildende soll zudem das Vorgehen beschreiben können. Einige Fehler, die hierbei auftreten können sowie die Unfallverhütungsvorschriften UVV-Maßnahmen soll der Auszubildende nennen und aufsagen. Der Auszubildende soll beschreiben können wie er die Arbeit eigenständig durchführt. Er soll außerdem die Werkzeuge, das Material und die Hilfsmittel mit Namen nennen und geeignete Werkzeuge und Materialien für den jeweiligen Arbeitsschritt auswählen können. Der Auszubildende soll anhand der angeeigneten Kenntnisse sicher die Unterweisung durchführen können. Arbeitshinweise sowie die Vorschriften muss der Auszubildende beherrschen, um Fehler zu erkennen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Persönliche Angaben
- 1.1 Persönliche Angaben des Auszubildenden
- 1.2 Soziologische Situation des Auszubildenden
- 1.3 Entwicklungsstufe des Auszubildenden
- 1.4 Ausbildungssituation des Auszubildenden
- 1.5 Bedeutung für den Beruf
- 1.6 Ort und der Zeitpunkt
- 2. Didaktische Analyse
- 2.1 Methoden
- 2.2 Zielklarheit
- 2.2.1 Richtziele (Makroziel)
- 2.2.2 Groblernziel
- 2.2.3 Feinlernziel (Microziel)
- 2.2.4 Operationalisiertes Lernziel
- 2.3 Lernzielbereiche: Kognitive Lernziele, Psychomotorische Lernziele, Affektive Lernziele
- 2.3.1 Kognitive Lernziele
- 2.3.2 Psychomotorische Lernziele
- 2.3.3 Affektive Lernziele
- 2.3.4 Fasslichkeit
- 2.3.5 Erfolgssicherung der Unterweisung
- 2.3.6 Sicherung des Lernerfolges
- 2.3.7 Prinzip der Anschaulichkeit
- 2.3.8 Motivation des Auszubildenden
- 2.4 Einsatz von Ausbildungsmedien und Unterweisungsmedien
- 2.4.1 Arbeitsmaterialien und Arbeitswerkzeuge
- 2.4.2 Eingesetzte Unterweisungsmedien
- 2.4.3 Arbeitssicherheit
- 3. Praktische Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode
- 3.1 Stufe 1: Vorbereitung und Motivation des Auszubildenden
- 3.2 Stufe 2: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
- 3.3 Stufe 3: Nachmachen und erklären lassen
- 3.4 Stufe 4: Üben und Festigen des Gelernten
- Erfolgskontrollen
- Abschlussphase
- 3.5 Merkblatt
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Unterweisung eines Auszubildenden im Beruf des Mechatronikers/in, wobei der Fokus auf das fachgerechte Anschließen von Bewegungsmeldern liegt. Die Arbeit analysiert die didaktischen Aspekte der Unterweisung und stellt die Vier-Stufen-Methode als geeignetes Vorgehen vor.
- Analyse der soziologischen Situation und Lernvoraussetzungen des Auszubildenden
- Definition von Lernzielen und Operationalisierung der Lernziele
- Wahl der Vier-Stufen-Methode als didaktisches Konzept
- Beschreibung der praktischen Durchführung der Unterweisung
- Bewertung der Wirksamkeit der angewandten Methode
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel präsentiert die persönlichen Angaben des Auszubildenden und analysiert dessen soziologische Situation, Entwicklungsstufe und Ausbildungssituation. Es beschreibt die Bedeutung des Themas für den Beruf und den Ort sowie den Zeitpunkt der Unterweisung.
Kapitel zwei widmet sich der didaktischen Analyse der Unterweisung. Es werden die relevanten Methoden, die Zielklarheit und die Lernzielbereiche erläutert. Die Bedeutung von Ausbildungsmedien, Unterweisungsmedien und Arbeitssicherheit wird ebenfalls beleuchtet.
Im dritten Kapitel wird die praktische Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode detailliert beschrieben. Die vier Stufen werden in der Praxis angewendet, wobei die Vorbereitung und Motivation des Auszubildenden, das Vormachen und Erklären, das Nachmachen und Erklären lassen sowie das Üben und Festigen des Gelernten im Vordergrund stehen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit der Unterweisung von Auszubildenden im Bereich Mechatronik. Die Kernthemen sind die didaktische Analyse von Unterweisungsmethoden, die Wahl der Vier-Stufen-Methode, die praktische Durchführung der Unterweisung und die Bewertung der Wirksamkeit der Methode. Wichtige Schlüsselbegriffe sind: Bewegungsmelder, fachgerechter Anschluss, Vier-Stufen-Methode, Lernziele, Motivation, Didaktik, Mechatronik.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Lernziel der Unterweisung zum Bewegungsmelder?
Der Auszubildende soll lernen, einen Bewegungsmelder fachgerecht anzuschließen, Sicherheitsvorschriften (UVV) einzuhalten und Prüfverfahren selbstständig anzuwenden.
Was beinhaltet die Vier-Stufen-Methode in dieser Unterweisung?
Die Methode gliedert sich in: 1. Vorbereitung und Motivation, 2. Vormachen und Erklären durch den Ausbilder, 3. Nachmachen und Erklären lassen durch den Azubi, 4. Üben und Festigen.
Welche kognitiven Lernziele werden verfolgt?
Der Azubi soll Werkzeuge und Materialien benennen, den Funktionsablauf beschreiben und die geltenden Unfallverhütungsvorschriften (UVV) aufsagen können.
Welche psychomotorischen Ziele sind relevant?
Hierzu zählt die handwerkliche Geschicklichkeit beim Abisolieren von Kabeln, dem korrekten Klemmen der Adern und der Montage des Geräts.
Warum ist die didaktische Analyse wichtig für den Ausbilder?
Sie hilft dabei, die Lernvoraussetzungen des Azubis (z. B. 2. Lehrjahr) zu berücksichtigen, Lernziele klar zu definieren (Micro- und Makroziele) und die passende Methode zur Erfolgssicherung zu wählen.
Welche Rolle spielt die Arbeitssicherheit bei dieser Tätigkeit?
Da Arbeiten an elektrischen Anlagen durchgeführt werden, ist die Beachtung der UVV-Maßnahmen und der 5 Sicherheitsregeln essenziell, um Unfälle zu vermeiden.
- Arbeit zitieren
- Daniel Steffen (Autor:in), 2021, Fachgerechtes Anschließen eines Bewegungsmelders (Unterweisung Mechatroniker/in), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1152408