Was bedeutet der demografische Wandel für unsere heutige Arbeitswelt und wie beeinflusst dieser die Arbeitssituation des einzelnen Arbeitnehmers – im positiven wie auch im negativen Sinne?
Die heutige Arbeitswelt, geprägt durch hohe Komplexität und Dynamik, stellt die einzelnen Betriebe und jeden Arbeitnehmer vor große Herausforderungen und regelmäßigen Veränderungsdruck. Gerade in der aktuellen Situation, die durch die Corona – Pandemie geprägt ist, zeigt sich die Notwendigkeit, Instrumente zur Mitarbeiterbindung zur Verfügung zu haben.
Ziel der Arbeit ist es, einen Beitrag zu leisten, um die wissenschaftliche Lücke im Zusammenhang zwischen einer ausgeprägten Kompetenz zur Selbstführung und der Mitarbeiterzufriedenheit auszufüllen und hilfreiche Ergebnisse darzulegen. Deshalb soll mithilfe einer selbstrekrutierten Zielgruppe eine Querschnittsbefragung durchgeführt werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
- 1.1 Gegenstand der Arbeit
- 1.2 Problemstellung
- 2 ZIELSETZUNG
- 3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
- 3.1 Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt
- 3.2 Gesundheit
- 3.2.1 Krankheitsbezogene Ätiologie Modelle
- 3.2.1.1 Biomedizinisches Modell
- 3.2.1.2 Biopsychosoziales Modell
- 3.2.1.3 Vulnerabilitäts-Stress-Modell
- 3.2.2 Positive Betrachtung von Gesundheit und Krankheit
- 3.2.2.1 Salutogenese-Modell von Antonovsky
- 3.2.2.2 Wellness-Modell
- 3.2.3 Psychische Gesundheit
- 3.2.3.1 Persönliche Ressourcen
- 3.2.3.2 Psychische Störungen
- 3.2.4 Gegenwärtige Situation in Deutschland
- 3.3 Self-Leadership
- 3.3.1 Basistheorien
- 3.3.1.1 Selbstregulationstheorie
- 3.3.1.2 Selbstbestimmungstheorie
- 3.3.1.3 Sozial-kognitive Theorie
- 3.3.2 Messungen
- 3.4 Selbstführungskompetenz
- 3.4.1 Begriffserklärung und Effektivität von Selbstführungstraining
- 3.4.2 Kompetenzdiagnose
- 3.4.3 Selbstinstruktionslernen
- 3.5 Mitarbeiterzufriedenheit
- 3.6 Kritische Auseinandersetzung und Überleitung zur Problemstellung im Thema der Selbstführung
- 4 METHODIK
- 4.1 Forschungsfrage und Hypothesen
- 4.2 Stichprobe
- 4.3 Erhebungsinstrument
- 4.3.1 Fragebogen zur individuellen Selbstführungskompetenz
- 4.3.2 Fragebogen zur individuellen Mitarbeiterzufriedenheit
- 4.4 Durchführung
- 4.5 Datenauswertung
- 4.5.1 Deskriptive Statistik
- 4.5.2 Inferenzstatistik
- 5 ERGEBNISSE
- 5.1 Ergebnisse der deskriptiven Auswertung
- 5.2 Ergebnisse der inferenzstatistischen Auswertung
- 6 DISKUSSION
- 6.1 Methodendiskussion
- 6.2 Ergebnisdiskussion
- 6.3 Ausblick
- 7 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Selbstführungskompetenzen und Arbeitszufriedenheit/Studierendenzufriedenheit. Ziel ist es, die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Konstrukten zu untersuchen.
- Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt und deren Einfluss auf die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern
- Bedeutung von Selbstführungskompetenzen für das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung
- Einfluss von Selbstführungskompetenzen auf die Arbeitszufriedenheit/Studierendenzufriedenheit
- Zusammenhänge zwischen Selbstführungskompetenzen, Stressbewältigung und Burnout-Prävention
- Mögliche Interventionen zur Förderung von Selbstführungskompetenzen im Arbeitskontext
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung und Problemstellung
- Kapitel 3: Gegenwärtiger Kenntnisstand
- Kapitel 4: Methodik
- Kapitel 5: Ergebnisse
Dieses Kapitel stellt die Problematik des demografischen Wandels und dessen Auswirkungen auf die Arbeitswelt in den Vordergrund. Es wird die Bedeutung von Instrumenten zur Mitarbeiterbindung und die Notwendigkeit, den physischen und psychischen Gesundheitszustand der Arbeitnehmer zu wahren, hervorgehoben.
Kapitel 3 befasst sich mit dem aktuellen Stand der Forschung zu den Themen Gesundheit, Self-Leadership und Mitarbeiterzufriedenheit. Es werden verschiedene Modelle zur Erklärung von Gesundheit und Krankheit, sowie die relevanten Basistheorien zur Selbstführung vorgestellt. Zudem werden die Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt und die Bedeutung von Selbstführungskompetenzen für das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung beleuchtet.
In diesem Kapitel werden die Forschungsfrage und die Hypothesen der Arbeit definiert. Zudem werden die Stichprobe, das Erhebungsinstrument und die Datenauswertungsmethode vorgestellt.
Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der deskriptiven und inferenzstatistischen Auswertung der erhobenen Daten.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Selbstführung, Arbeitszufriedenheit, Studierendenzufriedenheit, Gesundheit, psychische Gesundheit, Stressbewältigung, Burnout-Prävention, Kompetenzdiagnostik, Self-Leadership, Selbstregulation, Selbstbestimmung, Sozial-kognitive Theorie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Zusammenhang zwischen Selbstführung und Arbeitszufriedenheit?
Die Arbeit untersucht, ob eine ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstführung (Self-Leadership) die individuelle Zufriedenheit im Beruf oder Studium steigert.
Was bedeutet das Salutogenese-Modell von Antonovsky?
Es betrachtet Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess und fragt nach den Ressourcen, die einen Menschen trotz Belastungen gesund halten.
Wie beeinflusst der demografische Wandel die heutige Arbeitswelt?
Er führt zu einem höheren Veränderungsdruck und macht Instrumente zur Mitarbeiterbindung und Gesundheitsförderung für Betriebe unverzichtbar.
Welche Theorien liegen dem Konzept der Selbstführung zugrunde?
Wichtige Basistheorien sind die Selbstregulationstheorie, die Selbstbestimmungstheorie und die sozial-kognitive Theorie.
Kann Selbstführungstraining die Burnout-Prävention unterstützen?
Ja, die Förderung von Selbstführungskompetenzen gilt als wichtige persönliche Ressource zur Stressbewältigung und zum Erhalt der psychischen Gesundheit.
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- Marisa Emme (Author), 2020, Selbstführung und Zufriedenheit. Eine Querschnittsanalyse zur Untersuchung der Zusammenhänge und Wechselwirkung von Selbstführungskompetenzen, sowie Arbeitszufriedenheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1150324