In dieser Arbeit geht es um Insolvenzeröffnungsgründe. Behandelt werden Insolvenztatbestände und Insolvenzeröffnungsvoraussetzungen. Zudem werden die Prüfung auf Zahlungsunfähigkeit, die Prüfung auf drohende Zahlungsunfähigkeit und die Prüfung auf Überschuldung erläutert. Um auf die verschiedenen Insolvenzeröffnungsgründe näher eingehen zu können, werden zudem anfangs einige wichtige Begriffe erklärt.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung - Von der Krise zur Insolvenz
- Die Insolvenztatbestände
- Zahlungsunfähigkeit (§17 InsO)
- Drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO)
- Überschuldung (§ 19 InsO)
- Die Insolvenzeröffnungsvoraussetzungen
- Strafrechtliche Folgen bei Insolvenzverschleppung
- Haftung bei Zahlungen nach einer Insolvenzreife
- Prüfungsschema
- Prüfung auf Zahlungsunfähigkeit
- Prüfung auf drohende Zahlungsunfähigkeit
- Prüfung auf Überschuldung
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit befasst sich mit den Insolvenzeröffnungsgründen und ihren rechtlichen Folgen. Sie beleuchtet die verschiedenen Tatbestände der Zahlungsunfähigkeit, drohenden Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung gemäß der Insolvenzordnung. Die Arbeit untersucht die rechtlichen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und die damit verbundenen strafrechtlichen und haftungsrechtlichen Aspekte.
- Insolvenzeröffnungsgründe
- Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung
- Strafrechtliche und haftungsrechtliche Folgen
- Prüfungsschema für Insolvenzeröffnungsgründe
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 führt in das Thema der Insolvenz ein und erläutert die Begriffe "Krise" und "Insolvenz" im Kontext des Unternehmenserfolgs. Kapitel 2 analysiert die drei Insolvenztatbestände der Zahlungsunfähigkeit, drohenden Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung gemäß §§ 17-19 InsO. Dabei werden die jeweiligen Voraussetzungen und Antragspflichten sowohl für den Schuldner als auch für die Gläubiger beleuchtet. Kapitel 3 untersucht die strafrechtlichen Folgen bei Insolvenzverschleppung und die Haftung bei Zahlungen nach einer Insolvenzreife. Kapitel 4 stellt ein Prüfungsschema vor, um die verschiedenen Insolvenztatbestände in der Praxis anzuwenden. Kapitel 5 bietet eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Begriffen der Insolvenzordnung, darunter Insolvenzeröffnungsgründe, Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Insolvenzverschleppung, strafrechtliche Folgen, Haftung, Prüfungsschema und Insolvenzverfahren.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die drei klassischen Insolvenzeröffnungsgründe?
Die Insolvenzordnung (InsO) nennt die Zahlungsunfähigkeit (§ 17), die drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18) und die Überschuldung (§ 19).
Wann gilt ein Unternehmen als zahlungsunfähig?
Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn der Schuldner nicht mehr in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Dies wird meist angenommen, wenn er seine Zahlungen eingestellt hat.
Was ist der Unterschied zwischen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung?
Zahlungsunfähigkeit bezieht sich auf die Liquidität (Kassenbestand), während Überschuldung vorliegt, wenn das Vermögen die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt (Bilanzüberschuldung).
Welche Folgen hat eine Insolvenzverschleppung?
Insolvenzverschleppung ist eine Straftat. Geschäftsführer riskieren Geldstrafen oder Freiheitsentzug sowie eine persönliche Haftung für Schäden, die Gläubigern durch die verspätete Anmeldung entstehen.
Wer darf einen Insolvenzantrag stellen?
Sowohl der Schuldner (Eigenantrag) als auch die Gläubiger (Fremdantrag) können bei Vorliegen eines Eröffnungsgrundes den Antrag beim zuständigen Insolvenzgericht stellen.
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- Marcel Daferner (Author), 2017, Insolvenzeröffnung. Tatbestände, Voraussetzungen, Prüfungsschema, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1150087