Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie, und wie diese anhand einer nachhaltigen Abfallwirtschaft umgesetzt werden kann. Das zentrale Ziel dieser Arbeit ist es, basierend auf der Abfallhierarchie, Ansatzpunkte zur Durchführung mitsamt den Herausforderungen einer nachhaltigen Bekleidungsindustrie vorzustellen. Zur thematischen Einordnung werden die Begriffe Nachhaltigkeit und Abfall allgemein erläutert. Darauf aufbauend werden die Bekleidungsindustrie und die Abfallwirtschaft genauer beleuchtet. Im Anschluss werden die Ansatzpunkte und Herausforderungen präsentiert.
Anhand der Vorgehensweise zeigt sich, dass der Konsum von Kleidung in den letzten Jahren einen erheblichen Aufschwung erlebt hat. Besonders durch das Konzept Fast Fashion kauft die Gesellschaft immer mehr Kleidung, wovon viele Teile unbenutzt bleiben. Durch diesen Konsum kommt es zu einem Anstieg des Abfallaufkommens, da nur ein geringer Anteil der weggeworfenen Kleidung wiederverwendet oder gar recycelt wird. Der Großteil der Produktionen landet auf dem Müll, auf Deponien oder wird verbrannt. Die negativen Umweltauswirkungen wie Wasserverschmutzung, Wasserverbrauch und der CO2 Ausstoß werden in dieser Arbeit in Zusammenhang mit dem Konsum gebracht.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Zielsetzung
- Vorgehensweise
- Bekleidungsindustrie, Nachhaltigkeit und Abfälle
- Begriffsdefinitionen
- Bekleidungsindustrie
- Nachhaltigkeit
- Abfall
- Abfälle in der Bekleidungsindustrie
- Textile Kette
- Abfallaufkommen
- Fast Fashion
- Umweltauswirkungen
- Wichtigkeit der Nachhaltigkeit
- Abfallwirtschaft
- Historische Entwicklung
- Abfallhierarchie
- Stufe 1
- Stufe 2
- Stufe 3
- Ansatzpunkte
- Vermeidung
- Konsumentenverhalten
- Wiederverwendung und Lebenszyklusverlängerung
- Vorbereitung zur Wiederverwendung
- Second-Hand
- Kleidung spenden & Rückgabe
- Recycling
- Slow Fashion
- Filippa K
- Herausforderungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie. Ziel ist es, anhand einer nachhaltigen Abfallwirtschaft Ansatzpunkte zur Umsetzung einer nachhaltigen Bekleidungsindustrie aufzuzeigen und die Herausforderungen dabei zu beleuchten.
- Definition der Begriffe Nachhaltigkeit und Abfall
- Analyse der Bekleidungsindustrie und der Abfallwirtschaft
- Präsentation von Ansatzpunkten zur Umsetzung einer nachhaltigen Bekleidungsindustrie
- Herausforderungen bei der Implementierung einer nachhaltigen Abfallwirtschaft in der Bekleidungsindustrie
- Bedeutung der Abfallhierarchie für die Entwicklung einer nachhaltigen Bekleidungsindustrie
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Problemstellung dar und definiert die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Arbeit. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Bekleidungsindustrie, Nachhaltigkeit und Abfällen. Hier werden die Begriffe definiert und die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Abfallwirtschaft in der Bekleidungsindustrie aufgezeigt. Das dritte Kapitel behandelt die Abfallwirtschaft, ihre historische Entwicklung und die Abfallhierarchie. Im vierten Kapitel werden Ansatzpunkte für eine nachhaltige Bekleidungsindustrie vorgestellt, darunter Vermeidung, Vorbereitung zur Wiederverwendung und Recycling. Das fünfte Kapitel beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Umsetzung einer nachhaltigen Bekleidungsindustrie verbunden sind.
Schlüsselwörter
Nachhaltigkeit, Bekleidungsindustrie, Abfallwirtschaft, Abfallhierarchie, Konsumentenverhalten, Wiederverwendung, Recycling, Fast Fashion, Slow Fashion, Second-Hand, Spenden, Rückgabe.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie so wichtig?
Die Industrie verursacht enorme Umweltschäden durch hohen Wasserverbrauch, CO2-Ausstoß und Wasserverschmutzung. Nachhaltige Ansätze sind nötig, um Ressourcen zu schonen und Abfallberge zu reduzieren.
Was bedeutet „Fast Fashion“ für die Umwelt?
Fast Fashion beschreibt den schnellen Konsum billig produzierter Kleidung. Dies führt zu einem massiven Anstieg des Abfallaufkommens, da Kleidung oft nur kurz getragen und selten recycelt wird.
Wie funktioniert die Abfallhierarchie bei Kleidung?
Die Hierarchie priorisiert: 1. Vermeidung (weniger kaufen), 2. Wiederverwendung (Second-Hand), 3. Recycling (Stoffwiederverwertung) und erst zuletzt die thermische Verwertung (Verbrennung).
Was ist der Unterschied zwischen Fast Fashion und Slow Fashion?
Slow Fashion setzt auf Qualität, Langlebigkeit, faire Produktion und bewussten Konsum, um den Lebenszyklus von Kleidungsstücken zu verlängern und Abfall zu vermeiden.
Welche Herausforderungen gibt es beim Textil-Recycling?
Herausforderungen sind unter anderem komplexe Fasermischungen, die schwer zu trennen sind, sowie mangelnde Infrastrukturen für ein großflächiges, hochwertiges Recycling von Altkleidern.
Wie können Konsumenten zu einer nachhaltigen Abfallwirtschaft beitragen?
Durch bewusstere Kaufentscheidungen, das Spenden von Kleidung, den Kauf von Second-Hand-Ware und die Nutzung von Rückgabesystemen der Hersteller.
- Quote paper
- Alina Wershoven (Author), 2021, Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie. Ansatzpunkte und Herausforderungen am Beispiel einer nachhaltigen Abfallwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1148829