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Das Wahlsystem Kanadas und Deutschlands im Vergleich

Title: Das Wahlsystem Kanadas und Deutschlands im Vergleich

Term Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: M.A. Stephanie Frimmer (Author)

Politics - Political systems in general and in comparison
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In der folgenden Hausarbeit werden die verschiedenen Grundwahlsysteme erläutert sowie ihre Vor- und Nachteile aufgegliedert. Als Beispiele dienen die Bundesrepublik Deutschland und Kanada. Auf die Wahlsysteme jener beiden Länder wird dabei näher eingegangen, sowie deren Eigenheiten und Besonderheiten beschrieben.
Vorab sollte der Begriff der Wahl geklärt werden. Die Wahl ist eine demokratische Methode der Bestellung von Personen in Vertretungsorgane oder Führungspositionen. Desweiteren werden Wahlen nach fünf Grundregeln abgehalten: Sie sind allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim. Funktionen sind zum Beispiel die Legitimation des politischen Systems, die Partizipation des Bürgers, die Kontrolle der Regierenden, die Auswahl bzw. Abwahl des Führungspersonals sowie die Artikulation, Repräsentation und Integration von Interessen in Parlament und Regierung.
„Unter einem Wahlsystem ist der Modus zu verstehen, nach welchem die Wähler ihre Partei- und/oder Kandidatenpräferenz ausdrücken und diese in Mandate übertragen werden.“ Dabei kann man das Wahlgebiet in verschiedene Wahlkreise einteilen oder einen gesamten Wahlkreis für das komplette Bundesgebiet bestimmen.

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Inhaltsverzeichnis

A Einführung

B Mehrheitswahlsysteme..

1. Relative Mehrheitswahl (in Einerwahlkreisen)

2. Die romanische Mehrheitswahl

3. Die absolute Mehrheitswahl

4. Alternative Vote

5. Mehrheitswahl in Mehrpersonenwahlkreisen...

6. Single Transferable Vote...

7. Vorteile und Nachteile der Mehrheitswahl

C Grabenwahlsysteme

D Verhältniswahlsysteme

1. Die reine Verhältniswahl

2. Die unreine Verhältniswahl

3. Die personalisierte Verhältniswahl

4. Die kompensatorische Verhältniswahl

5. Vorteile und Nachteile der Verhältniswahl

E Das Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland

1. Das Wahlsystem

2. Wahlrecht und Wahlverfahren

3. Wahlorgane

4. Wahlkreiseinteilung..

F Das Wahlsystem Kanadas

1. Allgemeines

2. Wahlkreise

3. By-Elections

4. Der Chief Electoral Officer

5. Wahlablauf

6. Wahlunregelmäßigkeiten

7. Kandidaten und Kampagnen..

G Schlussworte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über verschiedene Grundwahlsysteme, analysiert deren Vor- und Nachteile und vergleicht diese anhand der Beispiele Bundesrepublik Deutschland und Kanada.

  • Grundtypen der Mehrheitswahlsysteme
  • Strukturen von Verhältniswahlsystemen
  • Gemischte Wahlsysteme am Beispiel der Grabenwahlsysteme
  • Detaillierte Analyse des Wahlsystems der Bundesrepublik Deutschland
  • Untersuchung des Wahlsystems Kanadas

Auszug aus dem Buch

1. Relative Mehrheitswahl (in Einerwahlkreisen)

Jenes Wahlsystem wird als das klassische Wahlsystem dargestellt. Da es schon lange Zeit praktiziert wird halten es die Kritiker für überholt und daher unzeitgemäß. Befürworter hingegen sehen jenes System als sehr positiv an, da es ihrer Meinung nach die Persönlichkeitswahl unterstützt. Dies heißt, im Vordergrund steht die Kandidatenwahl und nicht die Parteienwahl. Neutral gesehen entsprechen beide Ansichten teils der Wahrheit und teils der Unwahrheit.

Das System folgt einem simplen Prinzip: Das zu wählende Gebiet wird in so viele Wahlkreise eingeteilt, wie es Abgeordnete zu wählen gibt. Gewählt ist am Ende derjenige Kandidat, der die meisten Wählerstimmen (eine Stimme pro Wähler) erhält. Dieses Wahlsystem führt meist dazu, dass ein Zweiparteiensystem entsteht. Desöfteren entsteht ein Disproportionseffekt, von dem Regionalparteien mit Hochburgen sowie die stärkste Partei profitieren können. Bei diesem System erfolgt keine Verrechnung der Reststimmen auf eine höhere Ebene. Gewählt wird in Einerwahlkreisen. Im Wahlgesetz heißt es: „ Gewählt ist der Kandidat oder die Partei, die die relative oder absolute Mehrheit der in einem Wahlkreis abgegebenen Stimmen auf sich vereint.“ (2) Die Entscheidungsregel heißt: Die Mehrheit siegt. Repräsentationsziel ist die Mehrheitsbildung. Die Mehrheitswahl folgt dem Majorzprinzip.

Zusammenfassung der Kapitel

A Einführung: Die Einleitung definiert den Begriff der Wahl, erläutert grundlegende demokratische Wahlprinzipien und führt in die Thematik der Wahlsysteme ein.

B Mehrheitswahlsysteme..: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Ausprägungen der Mehrheitswahl und beleuchtet deren Ziel der Regierungsstabilität sowie die Vor- und Nachteile.

C Grabenwahlsysteme: Es wird das Konzept eines gemischten Wahlsystems vorgestellt, bei dem Elemente der Mehrheits- und Verhältniswahl kombiniert werden, ohne eine direkte Verrechnung der Stimmen.

D Verhältniswahlsysteme: Hier werden die Mechanismen der Proporzwahl, einschließlich verschiedener Sperrklauseln und deren Auswirkung auf die Sitzverteilung, diskutiert.

E Das Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland: Eine detaillierte Betrachtung der personalisierten Verhältniswahl, der rechtlichen Rahmenbedingungen, Wahlorgane und der Wahlkreiseinteilung in Deutschland.

F Das Wahlsystem Kanadas: Die Untersuchung des kanadischen Wahlsystems, das auf der relativen Mehrheitswahl basiert, unter Einbeziehung von organisatorischen Abläufen und Wahlkampagnen.

G Schlussworte: Das Fazit fasst zusammen, dass kein ideales Wahlsystem existiert und die Wahl des Systems von den jeweiligen nationalen Bedürfnissen abhängt.

Schlüsselwörter

Wahlsysteme, Mehrheitswahl, Verhältniswahl, Grabenwahlsystem, Bundesrepublik Deutschland, Kanada, Wahlrecht, Wahlkreis, Direktmandat, Listenmandat, Sperrklausel, Regierungsbildung, politische Repräsentation, Wahlkampf, Stimmenmehrheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer systematischen Erläuterung und Diskussion verschiedener Grundwahlsysteme sowie deren Vor- und Nachteile.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Mehrheitswahlsysteme, Verhältniswahlsysteme, gemischte Systeme sowie deren praktische Anwendung in konkreten nationalen Beispielen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Eigenheiten und Besonderheiten der Wahlsysteme von Deutschland und Kanada anhand der theoretischen Grundlagen gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende Methode, um die Funktionsweisen der Wahlsysteme sowie die Stärken und Schwächen der verschiedenen Ansätze darzulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung verschiedener Wahlsystem-Typen und deren anschließende Anwendung auf das deutsche und kanadische Wahlsystem.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Wahlrecht, Mehrheits- und Verhältniswahl, sowie spezifische Elemente wie Sperrklauseln, Direkt- und Listenmandate.

Wie unterscheidet sich das deutsche Wahlsystem vom kanadischen in der Grundstruktur?

Deutschland nutzt ein personalisiertes Verhältniswahlsystem, während Kanada das Prinzip der relativen Mehrheitswahl in Einerwahlkreisen anwendet.

Welche Rolle spielen die Medien in beiden betrachteten Ländern?

In beiden Ländern kommt den Medien eine gewichtige Rolle im Wahlkampf zu, da sie durch ihre Berichterstattung die Wählerentscheidung maßgeblich beeinflussen können.

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Details

Title
Das Wahlsystem Kanadas und Deutschlands im Vergleich
College
LMU Munich  (Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft)
Course
Übung
Grade
3,0
Author
M.A. Stephanie Frimmer (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V114695
ISBN (eBook)
9783640167968
ISBN (Book)
9783640167876
Language
German
Tags
Wahlsystem Kanadas Deutschlands Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Stephanie Frimmer (Author), 2006, Das Wahlsystem Kanadas und Deutschlands im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114695
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