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Praktikumsbericht Analysentechnik. Fluoridbestimmung in Mineralwasser

Title: Praktikumsbericht Analysentechnik. Fluoridbestimmung in Mineralwasser

Project Report , 2006 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Antonia Hendel (Author)

Chemistry - Analytical Chemistry
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Summary Excerpt Details

Zu bestimmen war der Fluoridgehalt in drei verschiedenen Mineralwässern mittels:
Ionenselektive Elektrode (ISE; Direktpotentiometrie) und Photometrie (Küvettentest LCK 323).
Zusätzlich soll zur Abschwächung von Matrixeffekten und des geringen Fluoridgehaltes das Verfahren der Standardaddition angewendet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. AUFGABENSTELLUNG

2. THEORIE

2.1 EIGENSCHAFTEN VON FLUOR

2.2 “BIOLOGISCHE BEDEUTUNG“

2.3 VORKOMMEN

2.4 IONENSELEKTIVE ELEKTRODE

2.5 ELEKTRODENMATERIAL

2.6 MESSPRINZIP DER STANDARDADDITION (ISE)

2.7 GRUNDLAGEN DER PHOTOMETRIE

2.8 MESSPRINZIP FÜR DIE FLUORIDBESTIMMUNG

2.9 MESSPRINZIP DER STANDARDADDITION (KÜVETTENTEST)

3. GERÄTE, HILFSMITTEL UND CHEMIKALIEN

3.1 GERÄTE, HILFSMITTEL UND CHEMIKALIEN FÜR DIE IONENSELEKTIVE ELEKTRODE

3.1.1 GERÄTE UND HILFSMITTEL

3.1.2 VOLUMENMESSGERÄTE (AUS PLASTIK)

3.1.3 CHEMIKALIEN

3.2 GERÄTE, HILFSMITTEL UND CHEMIKALIEN FÜR DEN KÜVETTENTEST LCK 323 DER FIRMA DR. LANGE

3.2.1 GERÄTE UND HILFSMITTEL

3.2.2 VOLUMENMESSGERÄTE (AUS PLASTIK)

3.2.3 CHEMIKALIEN

4. VORBEREITUNG DER MINERALWASSERPROBEN

4.1 VERSUCHSDURCHFÜHRUNG

4.2 MESSWERTE

4.3 AUSWERTUNG

5. VERSUCHSDURCHFÜHRUNGEN, MESSWERTE UND AUSWERTUNGEN

5.1 FLUORIDBESTIMMUNG MITTELS ISE

5.1.1AUFNAHME EINER „KALIBRIERKURVE

5.1.1.1 Versuchsdurchführung

5.1.1.2 Messwerte

5.1.1.3 Auswertung

5.1.2 ANALYSE VON 3 WÄSSER (DREIFACHBESTIMMUNG)

5.1.2.1 Versuchsdurchführung

5.1.2.2 Messwerte

5.1.2.3 Auswertung

5.1.3 STANDARDADDITION VON EINEM WASSER (ST. GERO)

5.1.3.1 Versuchsdurchführung

5.1.3.2 Messwerte

5.1.3.3 Auswertung

5.2 FLUORIDBESTIMMUNG MITTELS KÜVETTENTEST LCK 323 DER FIRMA DR. LANGE

5.2.1 ERSTELLUNG EINER KALIBRIERKURVE

5.2.1.1 Versuchsdurchführung

5.2.1.2 Messwerte

5.2.1.3 Auswertung

5.2.2 BESTIMMUNG DES FLUORIDGEHALTS IM MINERALWASSER

5.2.2.1 Versuchsdurchführung

5.2.2.2 Messwerte

5.2.2.3 Auswertung

6. DISKUSSIONEN

6.1 FEHLERDISKUSSION ZUM VERSUCHSTEIL ISE

6.2 FEHLERDISKUSSION ZUM VERSUCHSTEIL PHOTOMETRIE

6.3 DISKUSSION DER ERGEBNISSE

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die quantitative Bestimmung des Fluoridgehalts in drei verschiedenen Mineralwässern unter Anwendung zweier unterschiedlicher analytischer Verfahren, um deren Genauigkeit und Anwendbarkeit zu evaluieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, inwiefern die ionenselektive Elektrode (ISE) im Vergleich zur photometrischen Methode (Küvettentest LCK 323) präzisere Ergebnisse liefert und wie sich Matrixeffekte durch das Verfahren der Standardaddition minimieren lassen.

  • Quantifizierung von Fluoridionen in Mineralwasserproben
  • Vergleich der analytischen Leistungsfähigkeit von ISE und Photometrie
  • Anwendung der Standardaddition zur Reduzierung von Matrixeinflüssen
  • Diskussion von systematischen und zufälligen Fehlerquellen bei beiden Messmethoden
  • Kritische Würdigung der Deklarationsgenauigkeit von Mineralwasserherstellern

Auszug aus dem Buch

2.4 Ionenselektive Elektrode

Die ISE (=ionenselektive Elektrode) ähnelt sehr der Glaselektrode. Mittels Direktpotentiometrie lässt sich mit der ISE die Konzentration freier, ungebundener Ionen in einer Lösung bestimmen. Das Prinzip der ISE entspricht dem Austausch von Ionen oder auf Komplexbildungs-, Verteilungs-, oder Löslichkeitsgleichgewichten. Die Aktivitäten entsprechen in verdünnten Lösungen den Konzentrationen der Ionen. Ein bevorzugtes Merkmal ist die Aktivitätsmessung, da etwa Reaktionsgeschwindigkeiten oder chem. Gleichgewichte durch die Aktivität und nicht durch die Konzentration bestimmt werden können.

Mit einer ISE kann man bestimmte Ionen in einer Lösung selektiv messen. Zwischen einer ISE und einer Referenzelektrode wird eine elektrochemische Potentialdifferenz erzeugt. Dieses Potential ist proportional zum Gehalt bzw. der Konzentration des Ions, auf dass das System selektiv anspricht. Um die Konzentration messen zu können muss, die Ionenstärke einer Lösung konstant gehalten werden. Dies wird durch Zugabe eines inerten Elektrolyten mit konstanter und hoher Konzentration zur Probelösung erreicht. Dieser Zusatz wird als ISA Lösung oder ISAB bezeichnet. So werden direkte Konzentrationsmessungen möglich, wenn sowohl zum Kalibrierstandard als auch zur Probe ISA Lösungen zugegeben wird.

Den Zusammenhang zwischen gemessenem Elektrodenpotential E und Aktivität eines Ions liefert die Nernst Gleichung. Die Bestimmung der realen Elektrodensteilheit ist ein Kriterium für die Leistungsfähigkeit einer Elektrode. Wird die ionenselektive Elektrode nach Gebrauch nicht gereinigt oder für längere Zeit vernachlässigt, sinkt die Genauigkeit des Meßsystems. Dieser Leistungsabfall kann bei der Kalibrierung als ständige Verringerung der Steigung festgestellt werden. Verschiedene Faktoren wie Verschmutzung des Diaphragmas der Referenzelektrode, Elektrolytverlust, Interferenzen und Benutzung falscher Kalibrierstandards tragen zu niedrigen Steigungen bei.

Zusammenfassung der Kapitel

1. AUFGABENSTELLUNG: Definiert die Aufgabe, den Fluoridgehalt in drei Mineralwässern mittels ISE und Photometrie zu bestimmen, inklusive der Nutzung der Standardaddition.

2. THEORIE: Erläutert die wissenschaftlichen Grundlagen von Fluor, den Messprinzipien der ISE und der Photometrie sowie die Methode der Standardaddition.

3. GERÄTE, HILFSMITTEL UND CHEMIKALIEN: Listet alle für die beiden Versuchsreihen benötigten Materialien, Chemikalien und Messgeräte detailliert auf.

4. VORBEREITUNG DER MINERALWASSERPROBEN: Beschreibt die Vorbehandlung der Wässer zur Entfernung von Kohlensäure mittels verschiedener Methoden und die Auswahl des Ultraschallbads.

5. VERSUCHSDURCHFÜHRUNGEN, MESSWERTE UND AUSWERTUNGEN: Dokumentiert die Durchführung der Messungen mittels ISE und Küvettentest, die Messwerte sowie die rechnerische Auswertung der Fluoridkonzentrationen.

6. DISKUSSIONEN: Analysiert kritisch die aufgetretenen systematischen und zufälligen Fehler beider Verfahren und vergleicht die Ergebnisse mit den Sollwerten der Hersteller.

Schlüsselwörter

Fluoridbestimmung, Mineralwasser, Ionenselektive Elektrode, ISE, Photometrie, Küvettentest, Standardaddition, Analytik, Matrixeffekte, Potentiometrie, Konzentrationsmessung, Labortechnik, Kalibrierung, Fehlerdiskussion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der analytischen Bestimmung des Fluoridgehalts in drei verschiedenen Mineralwässern im Rahmen eines Praktikums der Analysentechnik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Anwendung der ionenselektiven Elektrode (ISE) und der Photometrie sowie der kritischen Fehlerbetrachtung und dem Vergleich dieser beiden Messmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die präzise Bestimmung von Fluoridkonzentrationen und die Überprüfung, welches der beiden Verfahren unter den gegebenen Versuchsbedingungen zuverlässigere Daten liefert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden zwei Hauptmethoden angewandt: Die Direktpotentiometrie mit einer ionenselektiven Elektrode und die photometrische Bestimmung mittels Zirkonium-Farblack (Küvettentest LCK 323).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Messprinzipien, die detaillierte Beschreibung der Probenaufbereitung, die Versuchsdurchführung, die tabellarische Darstellung der Messwerte sowie deren rechnerische Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Fluoridbestimmung, Standardaddition, Ionenselektive Elektrode, Photometrie und Fehleranalyse im analytischen Labor.

Warum wurde die Methode der Standardaddition eingesetzt?

Die Standardaddition wurde gewählt, um Matrixeffekte in den Mineralwasserproben zu minimieren und so eine genauere Bestimmung der ursprünglichen Analytkonzentration zu ermöglichen.

Wie bewerten die Autoren die Qualität der Herstellerangaben auf den Etiketten?

Die Autoren stellen bei den Analysen teilweise signifikante Abweichungen zu den Herstellerangaben fest, was sie dazu veranlasst, die Exaktheit der Etikettierung in Frage zu stellen.

Welche Herausforderung ergab sich bei der Probenvorbereitung?

Eine große Herausforderung war die Entfernung der störenden Kohlensäure aus den Mineralwässern, wofür verschiedene Methoden wie Kochen, Rühren und Ultraschall getestet wurden.

Welche Methode erwies sich im Vergleich als präziser?

Obwohl beide Methoden keine vollkommen zufriedenstellenden Ergebnisse lieferten, konnte bei der Leopoldsquelle eine höhere Genauigkeit mit der photometrischen Methode erreicht werden.

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Details

Title
Praktikumsbericht Analysentechnik. Fluoridbestimmung in Mineralwasser
College
University of Mannheim  (für anorganische Chemie)
Course
Analysentechnik 2
Grade
1,7
Author
Antonia Hendel (Author)
Publication Year
2006
Pages
22
Catalog Number
V114663
ISBN (eBook)
9783640215225
ISBN (Book)
9783668124479
Language
German
Tags
Fluoridbestimmung Mineralwasser Analysentechnik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antonia Hendel (Author), 2006, Praktikumsbericht Analysentechnik. Fluoridbestimmung in Mineralwasser, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114663
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