Die Corona-Krise bring einige Hindernisse mit sich. Eines davon, welches jeden betrifft, ist das „Social Distancing“, auf Deutsch, die Kontakte zu verringern, um das Ausmaß der Pandemie einzudämmen. Es stellt nicht nur für das private Leben eine Herausforderung dar, sondern auch Unternehmen, Schulen, wie auch Kindertageseinrichtungen haben damit zu kämpfen und waren auf diese außergewöhnliche Situation, die nun bereits seit einem Jahr weltweit herrscht, nicht vorbereitet. Die Krise betrifft somit auch die jüngsten unter uns. Durch die Pandemie kommt es nicht nur zu „Lockdowns“, der Schließung aller nicht Lebensnotwendigen Einrichtungen, und „Social Distancing“, auch die Rahmenbedingungen und Strukturen des Alltages in Kindertageseinrichtungen mussten sich an die neue Situation anpassen. Angrenzend an diese Änderungen stellt sich auch die Frage, inwiefern sich das Social Distancing auf das pädagogische Handeln von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen auswirkt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Pädagogisches Handeln
- Merkmale pädagogischen Handelns
- Grundformen des pädagogischen Handelns
- Die Corona Krise in Kindertageseinrichtungen
- Eingewöhnungen während der Pandemie
- Neue Herausforderungen einer Eingewöhnung
- Chancen der Eingewöhnung
- Inwiefern hat sich das pädagogische Handeln während der Eingewöhnung geändert?
- Bezugsfachkraft - ist das während der Krise noch möglich?
- Herausforderungen als Bezugsfachkraft während Corona
- Entstehende Chancen
- Das pädagogische Handeln der Bezugsfachkraft
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Corona-Krise auf das pädagogische Handeln in Kindertageseinrichtungen. Der Fokus liegt dabei auf den Herausforderungen und Chancen, die sich durch die Pandemie für die Eingewöhnung von Kindern und die Arbeit der Bezugsfachkräfte ergeben.
- Das pädagogische Handeln in Kindertageseinrichtungen und seine Merkmale
- Die Auswirkungen des „Social Distancing“ auf die Arbeit in Kindertageseinrichtungen
- Die Herausforderungen und Chancen der Eingewöhnung von Kindern in der Pandemie
- Die Rolle der Bezugsfachkraft in Zeiten von Corona
- Die Anpassung des pädagogischen Handelns an die neuen Rahmenbedingungen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Ausgangssituation dar und beleuchtet die Herausforderungen, die sich aus der Corona-Krise für Kindertageseinrichtungen und das pädagogische Handeln ergeben.
- Pädagogisches Handeln: Dieses Kapitel widmet sich der Definition und den Merkmalen des pädagogischen Handelns, unter anderem anhand der Ausführungen von Giesecke und Neuß. Außerdem werden die Grundformen des pädagogischen Handelns nach Prange/Strobel-Eisele erläutert.
- Die Corona Krise in Kindertageseinrichtungen: Das Kapitel beschreibt die Auswirkungen der Corona-Krise auf Kindertageseinrichtungen, insbesondere die Auswirkungen des „Lockdowns“ und der Notfallbetreuung.
- Eingewöhnungen während der Pandemie: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Eingewöhnung von Kindern in Kindertageseinrichtungen während der Pandemie. Es werden sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen dieser Situation beleuchtet.
- Bezugsfachkraft - ist das während der Krise noch möglich?: Das Kapitel beleuchtet die Rolle der Bezugsfachkraft in Kindertageseinrichtungen während der Corona-Krise und geht auf die besonderen Herausforderungen und Chancen ein, die sich in dieser Situation ergeben.
Schlüsselwörter
Pädagogisches Handeln, Corona-Krise, Kindertageseinrichtungen, Eingewöhnung, Bezugsfachkraft, „Social Distancing“, Notfallbetreuung, Herausforderungen, Chancen, Resilienz, Bildung, Erziehung, Ziele, Reflexion, Mündigkeit, Institution, Autonomie, Prävention.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusste Social Distancing das pädagogische Handeln in Kitas?
Die Arbeit analysiert, wie Kontaktbeschränkungen und Hygienekonzepte die Interaktion zwischen Fachkräften, Kindern und Eltern grundlegend verändert haben.
Welche Herausforderungen ergaben sich bei der Eingewöhnung während der Pandemie?
Die Eingewöhnung musste oft unter erschwerten Bedingungen (z.B. ohne Eltern in der Gruppe oder mit Masken) stattfinden, was den Beziehungsaufbau zwischen Kind und Erzieher belastete.
Konnte das Konzept der Bezugsfachkraft während der Krise aufrechterhalten werden?
Die Arbeit untersucht, ob feste Bezugspersonen trotz Personalmangel, Notbetreuung und strikter Gruppentrennung weiterhin als sichere Basis für die Kinder fungieren konnten.
Welche Chancen bot die Corona-Krise für Kindertageseinrichtungen?
Trotz der Krisensituation ergaben sich Chancen zur Reflexion pädagogischer Arbeit, zur Stärkung der Resilienz und zur Entwicklung neuer Kommunikationswege mit den Eltern.
Was sind die Grundformen pädagogischen Handelns nach Prange?
Die Arbeit erläutert pädagogische Grundformen wie Zeigen, Üben und Beurteilen und wie diese unter den Bedingungen der Pandemie angepasst werden mussten.
Welche Rolle spielt die Autonomie in der pädagogischen Arbeit während der Krise?
Es wird diskutiert, wie die Balance zwischen notwendigen Regeln (Fremdbestimmung) und der Förderung kindlicher Selbstständigkeit (Autonomie) gewahrt wurde.
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- Nina Wardaschko (Author), 2021, Pädagogisches Handeln in Zeiten des Social Distancing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1145886