Diese Arbeit beschäftigt sich mit dieser Thematik anhand einer Fallstudie zur Qualität von Inklusion in einer Kindertageseinrichtung. Besagte Kindertageseinrichtung, deren pädagogische Fachkräfte davon ausgehen, bereits seit 20 Jahren inklusiv zu arbeiten, bekommt eine neue Leitung. Nach eingehender Beobachtung beschließt diese, mit ihrem Team, bestehend aus sieben Erzieherinnen mit unterschiedlicher Berufserfahrung, einem (vor Kurzem eingestellter) Erzieher, zwei Sozialassistentinnen, einer Heilpädagogin und einem Integrationshelfer, eine Qualitätsüberprüfung durchzuführen. Ziel ist es, den Kolleg*innen aufzuzeigen, dass Inklusion nicht gleich Inklusion ist und zu erarbeiten, wie sich die Einrichtung hinsichtlich der Inklusion noch weiter entwickeln kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Qualität in Kindertageseinrichtungen
- Inklusion in Kindertageseinrichtungen
- Qualitätsdimensionen im Kontext von Inklusion in Kindertageseinrichtungen
- Beziehungsqualität
- Strukturqualität
- Prozessqualität
- Ergebnisqualität
- Qualitätsüberprüfung
- Praxisüberprüfung anhand einer Fallstudie
- Thema auswählen und eindeutig formulieren
- Moderationskonzept
- Bildgestaltung
- Stellung nehmen
- Veränderungs- und Handlungsbedarf festlegen
- Verbesserungsvorschläge entwickeln und Vereinbarungen treffen
- Stolpersteine
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Qualität von Inklusion in Kindertageseinrichtungen anhand einer Fallstudie. Sie untersucht, wie die Einrichtung ihre Inklusionsarbeit weiterentwickeln kann und beleuchtet dabei die vier Qualitätsdimensionen Struktur-, Prozess-, Beziehungs- und Ergebnisqualität.
- Bedeutung von Qualität in Kindertageseinrichtungen
- Inklusion als Regelangebot für alle Kinder
- Herausforderungen der inklusiven Bildung
- Bedeutung der vier Qualitätsdimensionen im Kontext von Inklusion
- Praktische Umsetzung der Qualitätsüberprüfung anhand eines Moderationskonzepts
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Qualitätsüberprüfung in Kindertageseinrichtungen ein und stellt den Kontext der Fallstudie dar. Sie beleuchtet den Begriff der Qualität und skizziert die Zielsetzung der Arbeit.
- Qualität in Kindertageseinrichtungen: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der allgemeinen Bedeutung von Qualität in Kindertageseinrichtungen. Es beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Anforderungen an die Qualität von Kindertageseinrichtungen im Kontext von Inklusion.
- Inklusion in Kindertageseinrichtungen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Inklusion im Kontext von Kindertageseinrichtungen und beleuchtet die spezifischen Anforderungen und Bedürfnisse von Kindern mit Beeinträchtigungen. Es thematisiert die Herausforderungen für Fachkräfte in der inklusiven Bildung.
- Qualitätsdimensionen im Kontext von Inklusion in Kindertageseinrichtungen: Dieses Kapitel stellt die vier Qualitätsdimensionen Struktur-, Prozess-, Beziehungs- und Ergebnisqualität im Kontext von Inklusion in Kindertageseinrichtungen vor.
- Beziehungsqualität: Dieser Abschnitt beleuchtet die Bedeutung der Beziehungsqualität in der pädagogischen Arbeit mit Kindern, insbesondere im Kontext von Inklusion.
- Strukturqualität: In diesem Abschnitt werden die strukturellen Rahmenbedingungen für die Qualität von Inklusion in Kindertageseinrichtungen untersucht.
- Prozessqualität: Dieser Abschnitt befasst sich mit den Prozessen, die zur Entwicklung von Inklusion in Kindertageseinrichtungen beitragen.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Qualität, Inklusion, Kindertageseinrichtung, Qualitätsdimensionen, Beziehungsqualität, Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität, Fallstudie, Moderationskonzept.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die zentralen Qualitätsdimensionen bei der Inklusion in Kitas?
Die Arbeit unterscheidet vier wesentliche Qualitätsdimensionen: Strukturqualität (Rahmenbedingungen), Prozessqualität (pädagogische Abläufe), Beziehungsqualität (Interaktion zwischen Fachkräften und Kindern) und Ergebnisqualität.
Wie wird die Beziehungsqualität im Kontext der Inklusion definiert?
Die Beziehungsqualität fokussiert sich auf die Bedeutung der pädagogischen Arbeit und die Interaktion mit den Kindern, wobei insbesondere auf die spezifischen Bedürfnisse in einem inklusiven Umfeld eingegangen wird.
Welches Ziel verfolgt die Qualitätsüberprüfung in der Fallstudie?
Das Ziel ist es, dem Team aufzuzeigen, dass Inklusion ein fortlaufender Entwicklungsprozess ist, und konkrete Strategien zu erarbeiten, wie sich die Einrichtung inklusiv weiterentwickeln kann.
Was ist das in der Arbeit vorgestellte Moderationskonzept?
Es handelt sich um ein praktisches Instrument zur Qualitätsüberprüfung, das Schritte wie Bildgestaltung, Stellungnahme, Festlegung von Handlungsbedarf und die Vereinbarung von Verbesserungsvorschlägen umfasst.
Welche Rolle spielt die Strukturqualität für inklusive Kitas?
Die Strukturqualität untersucht die Rahmenbedingungen, wie etwa die personelle Zusammensetzung (Erzieher, Heilpädagogen, Integrationshelfer) und die räumliche Ausstattung, die für eine erfolgreiche Inklusion notwendig sind.
- Quote paper
- Christina Bonfig (Author), 2021, Qualität und Inklusion in Kindertagesstätten. Ein Konzept zur Qualitätsprüfung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1145874