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Evalutation eignungsdiagnostischer Verfahren zur Selektion von Studienbewerbern für den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Bundeslandes Thüringen

Titel: Evalutation eignungsdiagnostischer Verfahren zur Selektion von Studienbewerbern für den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Bundeslandes Thüringen

Diplomarbeit , 2007 , 160 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Diplom-Kommunikationspsychologin (FH) Julia Fischer (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In unserer heutigen modernen Leistungsgesellschaft wird es für die Personalabteilungen großer Firmen und Institutionen zunehmend schwieriger, die richtigen Entscheidungen über die Vielzahl von Bewerbern zu treffen. Deshalb spielen eignungsdiagnostische Verfahren in der Personalauswahl eine immer wichtigere Rolle, wenn es um eine objektive Selektion von Menschen hinsichtlich ihrer individuellen Merkmale und Fähigkeiten geht.

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Evaluation zwei verschiedener Eignungsauswahlverfahren an der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung / Verwaltungsfachhochschule (Fachbereich Polizei), welche für die Selektion von Studienbewerbern für den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Bundeslandes Thüringen eingesetzt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Überblick

2. Eignungsdiagnostische Verfahren in der Personalauswahl

2.1. Bedeutung eignungsdiagnostischer Verfahren

2.2. Verschiedene Arten von eignungsdiagnostischen Verfahren

2.3. Grundlagen zur Evaluation von eignungsdiagnostischen Verfahren

2.4. Zusammenfassung

3. Eignungsauswahlverfahren an der Thüringer VFHS

3.1. Bedeutung

3.2. Ausleseprozess

3.2.1. Allgemeine Einstellungs- und Bewerbungsvoraussetzungen

3.2.2. Testabschnitt 1 des Eignungsauswahlverfahrens

3.2.3. Testabschnitt 2 des Eignungsauswahlverfahrens

3.2.4. Testabschnitt 3 des Eignungsauswahlverfahrens

3.3. Entwicklung des Verfahrens

3.4. Beschreibung der evaluierten Testverfahren

3.4.1. EAV1 des 16. Studienjahrgangs

3.4.2. EAV1 des 18. Studienjahrgangs

3.4.3. Assessment-Center

3.5. Zusammenfassung

4. Hintergründe und Rahmenbedingungen der vorliegenden Evaluation

4.1. Zentrale Fragestellungen der Untersuchung

4.2. Beschreibung der Stichproben

4.2.1. Der 16. Studienjahrgang

4.2.2. Der 18. Studienjahrgang

4.3. Prädiktoren der Untersuchung

4.4. Kriterien der Untersuchung

4.5. Zusammenfassung

5. Ergebnisse der Untersuchungen am 16. Studienjahrgang

5.1. Univariate Ergebnisse

5.1.1. Deskriptive Statistiken der erreichten Werte

5.1.2. Geschlechtsspezifische Unterschiede

5.1.3. Unterschiede hinsichtlich der Bewerbungsform

5.2. Bivariate Zusammenhänge

5.2.1. Zusammenhänge zwischen den Prädiktoren

5.2.2. Zusammenhänge zwischen den Kriterien

5.2.3. Validierung der Prädiktoren

5.3. Zusammenfassung

6. Ergebnisse der Untersuchungen am 18. Studienjahrgang

6.1. Univariate Ergebnisse

6.1.1. Deskriptive Statistiken der erreichten Werte

6.1.2. Geschlechtsspezifische Unterschiede

6.1.3. Unterschiede hinsichtlich der Bewerbungsform

6.2. Bivariate Zusammenhänge

6.2.1. Zusammenhänge zwischen den Prädiktoren

6.2.2. Zusammenhänge zwischen den Kriterien

6.2.3. Validierung der Prädiktoren

6.3. Zusammenfassung

7. Zusammenfassende Diskussion

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Evaluation der Eignungsauswahlverfahren für den gehobenen Polizeivollzugsdienst der Thüringer Polizei. Dabei soll untersucht werden, inwiefern die eingesetzten Verfahren ökonomisch sind und eine prognostische Validität hinsichtlich des Studienerfolgs im Staatsexamen aufweisen.

  • Eignungsdiagnostische Verfahren in der Personalauswahl
  • Struktur des Auswahlverfahrens an der Thüringer VFHS
  • Empirische Untersuchung der Prädiktoren und Kriterien
  • Vergleich zweier Studienjahrgänge (16. und 18.)
  • Analyse der prädiktiven Validität der Testverfahren

Auszug aus dem Buch

2.1. Bedeutung eignungsdiagnostischer Verfahren

Seit dem Ersten Weltkrieg kam in Deutschland ein gestiegenes Bedürfnis nach Testverfahren auf, welche die Eignung von Arbeitskräften für bestimmte Berufe vor ihrer Eingliederung in den Produktionsprozess feststellen sollten. Das Entscheidende während und nach der Kriegszeit war, dass nicht nur jede Arbeitskraft, die verfügbar war, eingestellt werden musste, sondern dass sie aufgrund der engen Beschränkung der Zahl an verfügbaren Arbeitskräften vor allem am richtigen Platz eingesetzt wurde, der ihrer Qualifikationsstruktur am besten entsprach. Somit wurden Fragen der Diagnose von Berufseignungen für die Psychologie zu einem wichtigen Tätigkeitsfeld.

Besonders seit der einsetzenden Bildungsreform in den 80er Jahren, wobei das staatliche Bildungswesen den Auftrag erhielt, jeden Schüler und Studenten optimal und nach seinen Begabungen zu bilden, versuchten auch Unternehmen zunehmend, sich ein genaues Bild von den Fähigkeiten ihrer zukünftigen Mitarbeiter zu machen (vgl. Hossiep 1995, S. 25).

Obwohl sich seit dieser Zeit viele Veränderungen und Weiterentwicklungen in der beruflichen Eignungsdiagnostik vollzogen haben, weisen die Autoren Althoff & Thielepape (2000) darauf hin, dass in Verwaltung und Wirtschaft auch heute noch Personal- und Auswahlentscheidungen auf der Basis unzureichender Kriterien getroffen werden. Eignungsurteile werden nicht selten mit vorwissenschaftlichen Methoden von zweifelhaftem oder geringem Wert gefällt und man kann davon ausgehen, dass das intuitive Urteil des Betriebspraktikers bis heute die häufigste Grundlage von Ausleseentscheidungen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Überblick: Einführung in die Relevanz der Personalauswahl und Vorstellung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Diplomarbeit.

2. Eignungsdiagnostische Verfahren in der Personalauswahl: Theoretische Grundlagen zu diagnostischen Verfahren, Evaluation und der klassischen Testtheorie.

3. Eignungsauswahlverfahren an der Thüringer VFHS: Detaillierte Beschreibung des Auswahlprozesses, der Voraussetzungen und der verwendeten Testinstrumente.

4. Hintergründe und Rahmenbedingungen der vorliegenden Evaluation: Darstellung der Forschungsfragen, der Stichproben und der verwendeten Prädiktoren sowie Kriterien.

5. Ergebnisse der Untersuchungen am 16. Studienjahrgang: Empirische Analyse der univariaten und bivariaten Daten sowie Validierung der Prädiktoren für diesen Jahrgang.

6. Ergebnisse der Untersuchungen am 18. Studienjahrgang: Entsprechende empirische Analyse und Validierung für den zweiten betrachteten Jahrgang.

7. Zusammenfassende Diskussion: Beantwortung der Forschungsfragen und Reflexion der Ergebnisse vor dem theoretischen Hintergrund.

Schlüsselwörter

Eignungsdiagnostik, Personalauswahl, Polizeivollzugsdienst, Validität, Evaluation, Assessment-Center, Intelligenztest, prädiktive Validität, Eignungsauswahlverfahren, Staatsexamen, Berufseignung, Personalforschung, Leistungsgesellschaft, Testtheorie, Auswahlentscheidung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Evaluation der Eignungsauswahlverfahren, die für die Auswahl von Studienbewerbern für den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Thüringen an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung eingesetzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf eignungsdiagnostischen Verfahren (Leistungstests und Assessment-Center), den theoretischen Grundlagen der Testvalidierung sowie der empirischen Untersuchung dieser Verfahren anhand realer Daten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, ob die eingesetzten Testverfahren eine prognostische Validität hinsichtlich des Studienerfolgs im Staatsexamen besitzen und wie es um deren Ökonomie bestellt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt statistische Methoden der Psychodiagnostik, insbesondere Korrelationsanalysen und Reliabilitätsprüfungen, um die prädiktive Validität der Auswahlverfahren zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Einbettung, die detaillierte Beschreibung des Auswahlprozesses an der VFHS sowie die umfangreiche empirische Auswertung zweier spezifischer Studienjahrgänge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Eignungsdiagnostik, Personalauswahl, Validität, Assessment-Center, Intelligenztest und Polizeivollzugsdienst.

Warum war diese Untersuchung für die Thüringer Polizei so wichtig?

Es handelte sich um die erste systematische Evaluation der eingesetzten Auswahlverfahren, da zuvor ein Mangel an wissenschaftlich fundierter Überprüfung der Personalauswahlpraxis bestand.

Gab es signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede in den Ergebnissen?

Nein, die Untersuchungen zeigten für den 16. Studienjahrgang keine signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Wie lässt sich die prognostische Validität der Verfahren zusammenfassend bewerten?

Die prädiktive Validität der Verfahren war insgesamt nicht besonders herausragend; die Zusammenhänge zwischen den Prädiktoren aus den EAV-Teilen und den Kriterien im Staatsexamen erwiesen sich meist als eher geringfügig.

Ende der Leseprobe aus 160 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Evalutation eignungsdiagnostischer Verfahren zur Selektion von Studienbewerbern für den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Bundeslandes Thüringen
Hochschule
Hochschule Zittau/Görlitz; Standort Zittau
Note
2,0
Autor
Diplom-Kommunikationspsychologin (FH) Julia Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
160
Katalognummer
V114494
ISBN (eBook)
9783640145409
ISBN (Buch)
9783640146413
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Evalutation Verfahren Selektion Studienbewerbern Polizeivollzugsdienst Bundeslandes Thüringen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Kommunikationspsychologin (FH) Julia Fischer (Autor:in), 2007, Evalutation eignungsdiagnostischer Verfahren zur Selektion von Studienbewerbern für den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Bundeslandes Thüringen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114494
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