Die nachfolgende Arbeit versucht verschiedene Aspekte und mögliche Auswirkungen von Diversity Management anhand von der Signailing- und der Self-Interest-Theorie, bezogen auf Unternehmen/Organisationen zu vertiefen. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei zum einen auf den genannten Theorien als auch auf den Erfolgskriterien von Diversity Management als eine betriebswirtschaftliche Bewertungsgrundlage. Diese Arbeit stützt sich dabei auf theoretische und empirische Grundlagen.
Beim Betrachten der Wirtschaft heutzutage fällt eines besonders auf. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Ländern, Organisationen und des öffentlichen Lebens. Zusammenhänge bzw. Verflechtungen bezogen auf die Wirtschaft (Waren- und Kapitalverkehr), Morale und Ethische Aspekte, die Politik, die Kommunikation, die Religion und die Kultur. Nicht ohne Grund leben wir in einer Zeit, die auch Zeit des „Multikultis“ genannt wird. Alles beeinflusst einander und verändert die Welt und dessen Bild. Beim Betrachten des Weltbildes um 1950 fällt auf das sowohl der Mann nicht mehr die einzige Arbeitende Person innerhalb einer Familie oder eines Unternehmens ist, sondern auch der Stellenwert zwischen Mann und Frau sich in der Gesellschaft, sprich untereinander, komplett verschoben hat. Wir leben in einer Zeit der Gleichberechtigung und der Meinungsfreiheit. In den vergangenen Jahrzehnten wurde sowohl die Toleranz als auch die Akzeptanz gegen Frauen, nicht heterosexuellen Menschen, Menschen mit einer anderen Herkunft und Religion in den öffentlichen Fokus gerückt. Der Begriff Diversity /Diversity Management, der sich bis in die 1950er Jahre, in den USA, zurückverfolgen lässt wird von den meisten heutzutage positiv aufgegriffen und befürwortet. Dies hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf Unternehmen und Organisationen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hintergrund und Relevanz
- Zielsetzung und Forschungsfrage
- Aufbau der Arbeit anhand einer schematischen Darstellung
- Definitionen und Rahmenbedingungen
- Definition des Diversity- und Diversity-Management-Begriffs
- Diversity-Effekte
- Gesetzliche und Politische Rahmenbedingungen von Diversity-Management innerhalb Deutschlands
- Diversity-Management-Maßnahmen
- Aktueller Stand der Forschung (Theoretische Grundlage)
- Die Signaling-Theorie als Erklärungsansatz für Diversity Management Aktivitäten
- Die Self-Interest-Theorie als Erklärungsansatz für Diversity Management Aktivitäten
- Die Kombination der Signaling-Theorie und der Self-Interest-Theorie und deren Auswirkungen auf Unternehmen
- Abschließende Betrachtung
- Zielerreichung
- Limitation und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit zielt darauf ab, die Auswirkungen von Diversity Management auf Unternehmen/Organisationen anhand der Signaling- und der Self-Interest-Theorie zu untersuchen. Der Fokus liegt dabei auf den Theorien selbst sowie auf den Erfolgskriterien von Diversity Management als betriebswirtschaftliche Bewertungsgrundlage.
- Definition und Relevanz von Diversity Management
- Theoretische Grundlagen und Erklärungsansätze für Diversity Management
- Erfolgskriterien und betriebswirtschaftliche Bewertung von Diversity Management
- Gesetzliche und politische Rahmenbedingungen von Diversity Management in Deutschland
- Gender-Diversity-Management als wichtiger Aspekt von Diversity Management
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Das Kapitel stellt den Hintergrund und die Relevanz von Diversity Management im Kontext der heutigen Wirtschaftswelt dar. Es beleuchtet die wachsende Bedeutung von Diversität in Unternehmen und Organisationen, insbesondere in Bezug auf Gender-Diversity-Management.
Definitionen und Rahmenbedingungen
Dieses Kapitel legt den Grundstein für die Arbeit, indem es die Definitionen von Diversity und Diversity Management erläutert und die aktuellen Forschungsstandpunkte zum Thema beleuchtet. Es wird außerdem auf die verschiedenen Dimensionen von Diversity, die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie die gängigen Diversity-Management-Maßnahmen eingegangen.
Schlüsselwörter
Diversity Management, Signaling-Theorie, Self-Interest-Theorie, Gender-Diversity-Management, Erfolgskriterien, Betriebswirtschaftliche Bewertung, Gesetzliche Rahmenbedingungen, Politische Rahmenbedingungen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Diversity Management?
Diversity Management ist ein Konzept der Unternehmensführung, das die Vielfalt der Mitarbeiter (z.B. Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion) als wertvolle Ressource betrachtet und gezielt fördert, um den Unternehmenserfolg zu steigern.
Was besagt die Signaling-Theorie im Kontext von Diversity?
Die Signaling-Theorie besagt, dass Unternehmen durch Diversity-Maßnahmen positive Signale an den Arbeitsmarkt senden (z.B. Weltoffenheit, Fairness), um attraktiver für hochqualifizierte Bewerber zu sein.
Was erklärt die Self-Interest-Theorie bei Diversity-Maßnahmen?
Diese Theorie geht davon aus, dass Unternehmen Diversity Management primär aus Eigeninteresse betreiben, etwa um neue Kundengruppen zu erschließen, die Innovationskraft zu erhöhen oder rechtliche Sanktionen zu vermeiden.
Welche Rolle spielt Gender-Diversity-Management?
Es fokussiert auf die Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Unternehmen, insbesondere in Führungspositionen, um gemischte Teams zu schaffen, die nachweislich oft bessere Entscheidungen treffen.
Was sind typische Diversity-Management-Maßnahmen?
Dazu gehören Mentoring-Programme, interkulturelle Trainings, flexible Arbeitszeitmodelle, geschlechtsneutrale Stellenausschreibungen und die Verankerung von Vielfalt in der Unternehmenskultur.
Gibt es gesetzliche Rahmenbedingungen für Diversity in Deutschland?
Ja, das wichtigste Gesetz ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das Diskriminierung am Arbeitsplatz verbietet. Zudem gibt es Quotenregelungen für Aufsichtsräte in börsennotierten Unternehmen.
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- Anonym (Author), 2021, Erfolgsfaktoren von Diversity Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1138893