Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Konstruktion eines Auswahlverfahrens im Rahmen einer Personalauswahl. Es geht um die Stellenbesetzung für eine Sekretariats– und Assistenten/ -innenstelle einer Führungskraft in einem der weltweit führenden Versicherungsunternehmen mit internationalen Kontakten und Aufgaben. Stellen- und Positionsbezeichnung, Aufgabenschwerpunkte, Fach- und Persönlichkeitsanforderungen sind klassische Positionen, die in ein Anforderungsprofil gehören. Das Anforderungsprofil dient dazu, Kriterien zu nennen, die der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle erfüllen soll. In diesem Musterfall ist es eine unbefristete Vollzeitstelle, die extern ausgeschrieben wird.
Dahingehend ist der externe Arbeitsmarkt "im Hinblick auf die relevanten Zielgruppen zu analysieren" und in die unterschiedlichen Zielgruppen zu differenzieren. Es handelt sich um eine bereits bestehende Stelle, die neu besetzt wird, da die bisherige Fachkraft pensioniert wurde. Im Intranet ist diese bereits ausgeschrieben. Das Personalmanagement entscheidet sich dazu die Stelle extern auszuschreiben. Es kommt jedoch zu keiner internen Besetzung, da nur wenige Bewerbungen um die Stelle vorliegen und es keinen passenden Bewerber mit ausreichenden Qualifikationen gibt. Demnach kann sowohl der quantitative Bedarf durch intern verfügbare Mitarbeiter als auch das benötigte Fähigkeitspotenzial nicht gedeckt werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Personalauswahl
- Psychologische Konstrukte und Eignungsmerkmale
- Rechtliche und ethische Kriterien
- Gütekriterien und Mindestmesswerte
- Befähigung und Qualitätsstandards
- Potenzielle Ergebnisse
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Essay befasst sich mit der Konstruktion eines Auswahlverfahrens im Rahmen einer Personalauswahl für eine Sekretariats- und Assistenten/-innenstelle in einem weltweit führenden Versicherungsunternehmen.
- Definition und Entwicklung eines Anforderungsprofils für die ausgeschriebene Stelle
- Analyse des externen Arbeitsmarktes im Hinblick auf die relevanten Zielgruppen
- Anwendung psychologischer Konstrukte und Eignungsmerkmale in der Personalauswahl
- Einbeziehung rechtlicher und ethischer Kriterien im Auswahlprozess
- Bewertung der Gütekriterien und Mindestmesswerte von Auswahlverfahren
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Konstruktion eines Auswahlverfahrens im Kontext einer Personalauswahl ein. Sie beschreibt die spezifische Stelle, die besetzt werden soll, und erläutert die Bedeutung eines Anforderungsprofils sowie die Analyse des externen Arbeitsmarktes.
Das Kapitel "Personalauswahl" befasst sich mit den verschiedenen Aspekten, die bei der Auswahl von Kandidaten zu berücksichtigen sind. Es behandelt psychologische Konstrukte und Eignungsmerkmale, rechtliche und ethische Kriterien, Gütekriterien und Mindestmesswerte sowie die Befähigung und Qualitätsstandards von Auswahlverfahren. Zudem werden potenzielle Ergebnisse von Auswahlverfahren diskutiert.
Schlüsselwörter
Personalauswahl, Anforderungsprofil, externe Stellenbesetzung, psychologisches Konstrukt, Eignungsmerkmale, rechtliche und ethische Kriterien, Gütekriterien, Mindestmesswerte, Auswahlverfahren, Befähigung, Qualitätsstandards, potenzielle Ergebnisse.
Häufig gestellte Fragen
Was gehört in ein professionelles Anforderungsprofil?
Ein Anforderungsprofil umfasst die Stellenbezeichnung, Aufgabenschwerpunkte sowie spezifische fachliche Qualifikationen und Persönlichkeitsmerkmale, die ein Bewerber erfüllen muss.
Wann ist eine externe Stellenausschreibung sinnvoll?
Eine externe Ausschreibung wird notwendig, wenn der quantitative Bedarf oder das benötigte Fähigkeitspotenzial nicht durch interne Mitarbeiter gedeckt werden kann, wie im Fall einer spezialisierten Assistenzstelle.
Welche psychologischen Konstrukte spielen bei der Personalauswahl eine Rolle?
Hierbei geht es um Eignungsmerkmale wie Intelligenz, soziale Kompetenz, Belastbarkeit oder Gewissenhaftigkeit, die durch psychologische Testverfahren oder strukturierte Interviews gemessen werden können.
Was sind Gütekriterien bei Auswahlverfahren?
Die wichtigsten Gütekriterien sind Objektivität (Unabhängigkeit vom Prüfer), Reliabilität (Zuverlässigkeit der Messung) und Validität (Vorhersagekraft für den Berufserfolg).
Welche rechtlichen Kriterien müssen beachtet werden?
Der Auswahlprozess muss ethischen Standards und rechtlichen Vorgaben entsprechen, insbesondere dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), um Diskriminierung zu vermeiden.
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- Joel Kuhnert (Autor), 2019, Konstruktion eines Auswahlverfahrens im Rahmen einer Personalauswahl, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1137454