Im Rahmen dieser Arbeit werden Einblicke in die Diskussion zum Thema Hirndoping während des Studiums gegeben, indem die wichtigsten Fakten, Motive und Effekte, Vor- und Nachteile sowie moralische beziehungsweise ethische Aspekte vom Hirndoping erörtert werden.
Das Hirndoping ist ein verbreitetes und derzeit zunehmendes Phänomen an Hochschulen und Universitäten. Unter dem Begriff des Hirndopings wird der Trend aufgefasst, bei dem gesunde Menschen rezeptpflichtige, auf neuronaler Ebene wirkende Medikamente zu sich nehmen, um die Gehirnfunktionen gezielt zu verändern. Dabei können unterschiedliche Ziele verfolgt werden, zum Beispiel die Erhöhung der kognitiven Leistungsfähigkeit, die geistige Entspannung und ähnliches. Zur geistigen Leistung gehören Wachheit, Aufmerksamkeit und Konzentration, Lernen und Gedächtnis und Stimmung sowie Kontaktfähigkeit mit anderen. Es ist ersichtlich, dass das Hirndoping nicht einfach einen vorübergehenden Trend, sondern ein gesellschaftliches Phänomen darstellt, das die heutige Welt kennzeichnet und nicht unberücksichtigt bleiben darf.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Definition des Begriffes Hirndoping
- Typen des Hirndopings
- Prävalenz des Hirndopings
- Motive des Hirndopings
- Informations- und Bezugsquellen des Hirndopings
- Wirksamkeit des Hirndopings
- Wirkungsweise am Beispiel von Methylphenidat und Modafinil
- Risiken des Hirndopings
- Ethische Aspekte des Hirndopings
- Alternativen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Phänomen des Hirndopings im akademischen Kontext. Sie analysiert die Definition, Prävalenz und Motive des Hirndopings sowie die Wirksamkeit, Risiken und ethischen Aspekte. Der Fokus liegt dabei auf den Wirkstoffen, die zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten eingesetzt werden, wie Psychostimulanzien und Antidementiva.
- Definition und Abgrenzung von Hirndoping, Neuro-Enhancement und Kognitives-Enhancement
- Prävalenz von Hirndoping unter Studierenden in Deutschland und den USA
- Motive für den Konsum von Hirndoping-Substanzen
- Wirksamkeit und Wirkungsweise von Hirndoping-Medikamenten
- Ethische und moralische Aspekte des Hirndopings
Zusammenfassung der Kapitel
- Einführung: Die Arbeit beleuchtet das Phänomen des Hirndopings an Hochschulen und Universitäten und zeigt die steigende Prävalenz dieses Trends auf. Sie definiert den Begriff des Hirndopings und grenzt ihn von Neuro-Enhancement und Kognitives-Enhancement ab.
- Definition des Begriffes Hirndoping: Diese Kapitel bietet eine detaillierte Definition des Begriffes Hirndoping und diskutiert verschiedene Perspektiven auf die Begriffsdefinition. Es stellt fest, dass der Begriff Hirndoping im deutschsprachigen Raum häufig synonym zu Neuro-Enhancement verwendet wird.
- Typen des Hirndopings: Dieses Kapitel klassifiziert Hirndoping-Stoffe in zwei Gruppen: Substanzen zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens und Substanzen zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten. Der Fokus liegt dabei auf Psychostimulanzien und Antidementiva, die die Konzentrationsfähigkeit und Wachheit sowie die kognitiven Fähigkeiten von Patienten verbessern sollen.
- Prävalenz des Hirndopings: Diese Kapitel analysiert die Verbreitung des Hirndopings anhand von Studien aus den USA und Deutschland. Es zeigt, dass die Prävalenz von der jeweiligen Universität abhängt und in Deutschland deutlich niedriger ist als in den USA. Studien zeigen, dass Studierende Männer eher zu Hirndoping greifen als Frauen.
Schlüsselwörter
Hirndoping, Neuro-Enhancement, Kognitives-Enhancement, Psychostimulanzien, Antidementiva, Methylphenidat, Modafinil, Prävalenz, Motivation, Wirksamkeit, Risiken, ethische Aspekte, Studierende, Hochschule, Universität.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Hirndoping?
Hirndoping (auch Neuro-Enhancement) bezeichnet die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente durch Gesunde, um die kognitive Leistungsfähigkeit, Konzentration oder Wachheit zu steigern.
Welche Medikamente werden häufig für Hirndoping genutzt?
Oft werden Psychostimulanzien wie Methylphenidat (Ritalin) oder Modafinil sowie Antidementiva verwendet.
Was sind die Motive von Studierenden für Hirndoping?
Hauptmotive sind Leistungsdruck, die Erhöhung der Aufmerksamkeit beim Lernen, die Bewältigung von Prüfungsstress und die Hoffnung auf bessere Noten.
Welche Risiken sind mit Hirndoping verbunden?
Neben körperlichen Nebenwirkungen und Suchtgefahr gibt es langfristige Risiken für die Gehirnfunktion sowie psychische Belastungen.
Welche ethischen Bedenken gibt es?
Diskutiert werden Fragen der Chancengleichheit, der soziale Druck zur Selbstoptimierung und die Frage, ob künstlich gesteigerte Leistung noch als eigene Leistung zählt.
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- Cristhina Sylvia Montmorency Sedlacek (Author), 2018, Hirndoping bei Studierenden. Motive, Folgen und Alternativen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1134082