In der folgenden Arbeit wird auf das Motiv der verbotenen Frucht in der Paradieserzählung, den „Frevel der Väter“, „Das ist mein Leib“ und „Dein Name werde geheiligt, dein Reich komme“ eingegangen. Im Gebet wendet sich der Mensch an Gott durch eine sprachliche Äußerung. In den Zeugnissen des frühen Christentums treten drei Grundformen des christlichen Bittgebets hervor. Eine dieser Grundformen stellt das Vaterunser als das einzige feste Gebetsformular dar. Das Vaterunser ist das älteste, am häufigsten rezitierte christliche Gebet. Es wird in den Evangelien in zwei Fassungen überliefert und auf Jesus zurückgeführt (Lk 11,2-4; Mt 6,9-13). Es existiert eine kürzere Fassung im Lukasevangelium und eine längere Fassung im Matthäusevangelium. Im unseren heutigen Gottesdiensten ist das Vaterunser das bekannteste und am häufigsten gesprochene Gebet. Christen versäumen es nie, das Vaterunser zu sprechen, wenn sie sich zu Gebet, Predigt oder Eucharistie versammeln. Das Vaterunser stellt einen festen Bestandteil jeder Liturgie dar. Den meisten Christen ist der genaue Wortlaut von Kindheit an vertraut. Nachdem jahrhundertelang verschiedene Fassungen des Vaterunsers benutzt wurden, einigten sich deutsche Katholiken und Protestanten im Jahre 1967 / 68 auf folgende Fassung :
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Erläuterung der einleitenden Gebetsworte des Vaterunsers
- Einleitung
- Wie ist die sprachliche Eigenart dieser Gebetsbitten zu verstehen?
- Was bedeutet „,den Namen Gottes heiligen“?
- Was muss geschehen, damit gesagt werden kann: Nun haben sich die Bitten erfüllt? Zwei Antworten...
- In welchem historischen Kontext sind die Gebetsbitten möglicherweise entstanden?
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit ausgewählten biblischen Themen aus religionsgeschichtlicher Sicht. Sie analysiert die Bedeutung und den historischen Kontext der einleitenden Gebetsworte des Vaterunsers und untersucht, wie sich die Bedeutung des Gebets im Laufe der Zeit verändert hat.
- Die sprachliche Eigenart des Vaterunsers
- Die Bedeutung der einzelnen Gebetsbitten
- Der historische Kontext des Vaterunsers
- Die Entwicklung der Bedeutung des Vaterunsers in der frühen Kirche
- Die Bedeutung des Vaterunsers für die heutige Zeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Themen der Arbeit vor und erläutert den Ansatz der religionsgeschichtlichen Analyse. Das zweite Kapitel widmet sich einer detaillierten Analyse der einleitenden Gebetsworte des Vaterunsers. Es untersucht die sprachliche Eigenart des Gebets, die Bedeutung der einzelnen Bitten und den historischen Kontext, in dem das Gebet entstanden ist. Das Kapitel beleuchtet auch die Entwicklung der Bedeutung des Vaterunsers in der frühen Kirche und zeigt auf, wie sich die Bedeutung des Gebets im Laufe der Zeit verändert hat.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Vaterunser, die Gebetsbitten, die sprachliche Eigenart, den historischen Kontext, die Entwicklung der Bedeutung, die frühe Kirche und die religionsgeschichtliche Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Welche biblischen Themen werden in dieser Arbeit behandelt?
Die Arbeit behandelt das Motiv der verbotenen Frucht, den "Frevel der Väter", die Eucharistie ("Das ist mein Leib") und das Vaterunser.
Was ist das Besondere am Vaterunser laut dieser Untersuchung?
Es ist das einzige feste Gebetsformular des frühen Christentums und wird in zwei unterschiedlichen Fassungen (Lukas und Matthäus) überliefert.
Was bedeutet die Bitte "Dein Name werde geheiligt"?
Die Arbeit analysiert die sprachliche Eigenart dieser Bitte und ihren historischen Kontext in der frühen Kirche.
Wann einigten sich die Konfessionen auf eine gemeinsame Fassung des Vaterunsers?
Deutsche Katholiken und Protestanten einigten sich in den Jahren 1967/68 auf eine gemeinsame Fassung des Gebets.
Aus welcher Perspektive werden die Themen betrachtet?
Die Analyse erfolgt aus einer religionsgeschichtlichen Sicht, die den historischen Kontext und die Entwicklung der Bedeutung betont.
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- Katharina Heinen (Autor), 2008, Ausgewählte biblische Themen aus religionsgeschichtlicher Sicht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113396