Diese Hausarbeit untersucht die Aspekte der Landesherrschaft am Beispiel des Fürstbischofs von Eichstätt und legt dar, wie diese sukzessive erweitert wurde. Bevor diese Arbeit sich der Frage widmet, wie die Landesherrschaft in Eichstätt durch die Bischöfe ausgebaut wurde, wird erörtert, welche Kriterien eine Landesherrschaft ausmachen und wer diese ausüben kann.
Inhaltsverzeichnis
- Das Hochstift Eichstätt in der Geschichte
- Die Landesherrschaft in Eichstätt
- Grundherrschaft
- Hohe und niedere Gerichtsbarkeit
- Regalien
- Organisation und Verwaltung des Hochstift Eichstätt
- Die Ämter
- Das Domkapitel
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Landesherrschaft des Fürstbischofs von Eichstätt. Die Hauptziele sind es, die Entwicklung der weltlichen Macht des Fürstbischofs zu untersuchen und die Kriterien einer Landesherrschaft im Alten Reich zu erforschen.
- Die Entwicklung der Landesherrschaft des Fürstbischofs von Eichstätt im Mittelalter und im Alten Reich.
- Die Bedeutung von kaiserlichen Privilegien für die Ausweitung der bischöflichen Macht.
- Die Rolle der Grundherrschaft, der Gerichtsbarkeit und der Regalien im Aufbau der Landesherrschaft.
- Der Konflikt zwischen dem Bischof und den Grafen von Hirschberg um die Hegemonie im Gebiet um Eichstätt.
- Die Herausbildung des Hochstifts als eigenständiges Herrschaftsgebiet.
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Geschichte des Hochstifts Eichstätt, von den Anfängen im frühen Mittelalter bis zur Säkularisation im Jahr 1802. Es werden die wichtigsten Ereignisse der Geschichte des Hochstifts sowie die Rolle des Fürstbischofs im Spannungsfeld zwischen weltlicher und geistlicher Macht beleuchtet. Das zweite Kapitel widmet sich der Landesherrschaft in Eichstätt und untersucht die Kriterien, die eine Landesherrschaft ausmachen. Es wird dargelegt, dass auch Geistliche wie Bischöfe Landesherrschaft ausüben konnten und dass ihre Herrschaft in zwei Bereiche aufgeteilt war: die geistliche Herrschaft über die Diözese und die weltliche Herrschaft über das Hochstift. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Grundherrschaft des Fürstbischofs von Eichstätt. Es werden die verschiedenen kaiserlichen Privilegien und Begünstigungen, die den Bischöfen von Eichstätt im Laufe des 13. Jahrhunderts verliehen wurden, erläutert. Es wird gezeigt, wie diese Privilegien die Position des Fürstbischofs stärkten und ihm erlaubten, seine Landesherrschaft über das Gebiet um Eichstätt auszuweiten.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf das Hochstift Eichstätt und seine Entwicklung zur Landesherrschaft. Schlüsselbegriffe sind unter anderem Fürstbischof, Landesherrschaft, Grundherrschaft, Gerichtsbarkeit, Regalien, Hochstift, Eichstätt, Franken, Bayern, Mittelalter, Altes Reich, Kaiser, Bischöfe, Privilegien, und Grafen von Hirschberg.
Häufig gestellte Fragen
Wie entwickelte sich die Landesherrschaft im Hochstift Eichstätt?
Die Landesherrschaft wurde durch die sukzessive Erweiterung von Rechten wie der Grundherrschaft, der Gerichtsbarkeit und kaiserlichen Privilegien (Regalien) durch die Fürstbischöfe ausgebaut.
Was ist der Unterschied zwischen geistlicher und weltlicher Herrschaft?
Der Fürstbischof übte geistliche Herrschaft über die Diözese (Kirchenbezirk) und weltliche Herrschaft über das Hochstift (das weltliche Territorium) aus, wo er als Landesherr fungierte.
Welche Rolle spielten kaiserliche Privilegien?
Kaiserliche Begünstigungen im 13. Jahrhundert stärkten die Position der Bischöfe erheblich und erlaubten es ihnen, Hoheitsrechte wie die hohe Gerichtsbarkeit gegen lokale Adlige durchzusetzen.
Wer waren die Gegenspieler der Eichstätter Bischöfe?
Ein zentraler Konflikt bestand mit den Grafen von Hirschberg, die um die Vorherrschaft im Gebiet um Eichstätt konkurrierten, bis das Hochstift als eigenständiges Herrschaftsgebiet gefestigt wurde.
Wann endete die weltliche Herrschaft des Hochstifts?
Die Geschichte des Hochstifts Eichstätt als eigenständiges Territorium endete mit der Säkularisation im Jahr 1802, als die weltliche Macht der Bischöfe aufgehoben wurde.
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- Anonym (Author), 2021, Das Hochstift Eichstätt in der Geschichte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1133451