Ziel dieser Arbeit ist es festzustellen, ob und inwieweit die drei ausgewählten Kulturschockführer ihrem Versuch, Kultursensibilität zu vermitteln, nachkommen. Ohne die entscheidende Handlungskompetenz kann die einstige Faszination an einer fremden Kultur leicht in einen kulturellen Schock umschlagen. Diesem Phänomen versuchen sogenannte Kulturschockführer vorzubeugen. In dieser Arbeit wird geklärt, wie in deutschen Kulturschockführern für die Volksrepublik China mit dem Thema Kulturschock umgegangen wird, wie vertrauenswürdig diese Ratgeber sind und wie anwendbar das Wissen, welches sie vermitteln wollen, ist. Diesen und weiteren Fragen wird anhand eines Vergleiches dreier ausgewählter Kulturführer auf den Grund gegangen.
Die drei ausgewählten Kulturschockführer "Gebrauchsanweisung für China" von Kai Strittmatter (2013), "Fettnäpfchenführer China. Der Wink mit dem Hühnerfuß" von Anja Obst (2013) und "KulturSchock VR China/ Taiwan" von Hanne Chen (2012) wurden vor allem wegen ihrer Aktualität und des Bekanntheitsgrades der Autoren im chinesischen Fachbereich beziehungsweise der Bekanntheit des Buchverlages ausgewählt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Quellendiskussion und Recherchestrategie
- Theoretischer Hintergrund (Begriffsklärung)
- Kulturschock
- Kultursensibilität
- Qualitätskriterien
- Aufbau
- Herangehensweise
- Inhaltsanalyse
- Verwendete Quellen
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Ziel dieser Arbeit ist es, anhand eines Vergleiches dreier ausgewählter Kulturschockführer zu untersuchen, ob und inwieweit diese Ratgeber ihrem Anspruch, Kultursensibilität zu vermitteln, gerecht werden.
- Analyse der Herangehensweise der Kulturschockführer an die Vermittlung von kultureller Sensibilität
- Vergleich der Inhalte der einzelnen Werke
- Bewertung der Vertrauenswürdigkeit der Ratgeber anhand einer Quellenanalyse
- Bewertung des Aufbaus und Umfangs der Werke
- Untersuchung der Anwendbarkeit des Wissens, welches die Kulturschockführer vermitteln wollen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Kulturschock und die Notwendigkeit von Ratgebern für Reisende nach China ein.
Die Quellendiskussion stellt die drei ausgewählten Kulturschockführer vor und erläutert die Gründe für deren Auswahl.
Im theoretischen Hintergrund werden die Begriffe Kulturschock und Kultursensibilität definiert.
Das Kapitel Qualitätskriterien analysiert die drei Werke anhand von vier ausgewählten Kriterien, die im Laufe des Seminars als besonders wichtig erachtet wurden.
Schlüsselwörter
Kulturschock, Kultursensibilität, China, Reiseführer, Interkulturelle Kommunikation, kulturelle Unterschiede, Fettnäpfchen, Umgang mit Fremdkulturen, Vertrauenswürdigkeit, Quellenanalyse
Häufig gestellte Fragen
Welches Ziel verfolgt die Analyse der Kulturschockführer?
Ziel ist es zu prüfen, ob und wie die Ratgeber Kultursensibilität vermitteln und wie vertrauenswürdig sowie anwendbar das vermittelte Wissen für China-Reisende ist.
Welche drei Werke werden in der Arbeit verglichen?
Verglichen werden "Gebrauchsanweisung für China" (Kai Strittmatter), "Fettnäpfchenführer China" (Anja Obst) und "KulturSchock VR China/Taiwan" (Hanne Chen).
Nach welchen Qualitätskriterien werden die Bücher bewertet?
Die Bewertung erfolgt anhand des Aufbaus, der Herangehensweise, der Inhaltsanalyse und der verwendeten Quellen.
Warum ist Kultursensibilität laut der Arbeit wichtig?
Ohne entsprechende Handlungskompetenz kann die anfängliche Faszination für eine fremde Kultur schnell in einen belastenden Kulturschock umschlagen.
Was wird im theoretischen Teil der Arbeit definiert?
Es findet eine grundlegende Begriffsklärung der Termini "Kulturschock" und "Kultursensibilität" statt.
- Quote paper
- Julia Hirt (Author), 2014, Kulturschockführer für China. Eine Analyse dreier Werke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1128202