Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Drittschadensliquidation zu untersuchen.
Inhaltsverzeichnis
- A. Vorbemerkung
- B. Voraussetzung der Drittschadensliquidation (DSL)
- C. Notwendigkeit der DSL
- D. Typische Konstellationen der DSL
- I. Mittelbare Stellvertretung
- II. Obligatorische Gefahrentlastung
- III. Obhut für fremde Sachen
- IV. Treuhandverhältnisse
- V. Rechtsgeschäftliche Vereinbarung
- E. Rechtsfolge
- I. Umfang des Ersatzanspruches
- II. Mitverschulden
- 1. Mitverschulden des Rechtinhabers
- 2. Mitverschulden des Dritten
- F. Durchführung und Abwicklung des Drittschadens
- G. Abgrenzung zum Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter (VSD)
- H. Klausuraufbau und Prüfungsschemata
- I. Anspruchsinhaber ohne Schaden
- II. Geschädigter ohne Anspruch
- III. Zufällige Schadensverlagerung
- IV. Schema
- I. Kritik und eigene Stellungnahme
- I. Negative Stimmen
- II. Eigene Stellungnahme
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Drittschadensliquidation (DSL) im deutschen Schuldrecht. Im Zentrum stehen die Voraussetzungen, die Notwendigkeit und die typischen Konstellationen der DSL. Darüber hinaus werden die Rechtsfolgen der DSL sowie die Durchführung und Abwicklung von Drittschadensansprüchen analysiert. Die Arbeit widmet sich auch der Abgrenzung der DSL zum Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter (VSD).
- Voraussetzungen der Drittschadensliquidation
- Notwendigkeit der Drittschadensliquidation
- Typische Konstellationen der Drittschadensliquidation
- Rechtsfolgen der Drittschadensliquidation
- Abgrenzung zur Schutzwirkung zugunsten Dritter
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel A bietet eine Einleitung zur Drittschadensliquidation und skizziert die Bedeutung des Themas. Kapitel B untersucht die Voraussetzungen der DSL, die erfüllt sein müssen, damit ein Dritter einen Anspruch auf Schadensersatz geltend machen kann. Kapitel C beleuchtet die Notwendigkeit der DSL und erläutert, warum diese Rechtsfigur im deutschen Schuldrecht eingeführt wurde. Kapitel D analysiert die typischen Konstellationen, in denen die DSL Anwendung findet. Dabei werden verschiedene Szenarien wie Mittelbare Stellvertretung, obligatorische Gefahrentlastung und Obhut für fremde Sachen beleuchtet. Kapitel E befasst sich mit den Rechtsfolgen der DSL und geht insbesondere auf den Umfang des Ersatzanspruchs und das Mitverschulden ein. Kapitel F widmet sich der Durchführung und Abwicklung von Drittschadensansprüchen. Kapitel G führt eine Abgrenzung zur Schutzwirkung zugunsten Dritter durch, um die Spezifität der DSL hervorzuheben.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt die Themen Drittschadensliquidation, Schuldrecht, Schadensersatz, Voraussetzungen, Notwendigkeit, typische Konstellationen, Rechtsfolgen, Durchführung, Abwicklung, Schutzwirkung zugunsten Dritter, Mittelbare Stellvertretung, Obligatorische Gefahrentlastung, Obhut für fremde Sachen, Treuhandverhältnisse, Mitverschulden.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Drittschadensliquidation (DSL)?
Die DSL ist eine Rechtsfigur, die es einem Anspruchsinhaber ermöglicht, den Schaden eines Dritten gegenüber dem Schädiger geltend zu machen, wenn Anspruch und Schaden zufällig auseinanderfallen.
Wann ist eine Drittschadensliquidation notwendig?
Sie ist notwendig, um zu verhindern, dass ein Schädiger nur deshalb nicht haftet, weil derjenige, der den Vertrag hat, keinen Schaden erleidet, und derjenige, der den Schaden hat, keinen Vertrag besitzt.
Was sind typische Fallkonstellationen der DSL?
Typische Fälle sind die mittelbare Stellvertretung, die obligatorische Gefahrentlastung (z.B. beim Versendungskauf) und Treuhandverhältnisse.
Wie unterscheidet sich die DSL vom Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter (VSD)?
Bei der DSL wird der Schaden zum Anspruch gezogen, während beim VSD der Dritte selbst einen eigenen Anspruch auf die Leistung erhält.
Welche Rolle spielt das Mitverschulden bei der DSL?
Das Mitverschulden sowohl des Rechtsinhabers als auch des geschädigten Dritten kann den Umfang des Ersatzanspruchs mindern.
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- Anonym (Autor:in), 2018, Drittschadensliquidation. Voraussetzungen, Notwendigkeit, Konstellationen und Durchführung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1128130