Möglichkeiten zur individuellen und differenzierten Förderung bieten offene Unterrichtsformen, in denen die Schüler*innen die Möglichkeit haben, sich frei zu entfalten. Eine dieser offenen Unterrichtsformen ist die Freiarbeit. Inwiefern diese nun für individualisierendes und differenzierendes Lernen bedeutsam ist und wie sie im Schulalltag umgesetzt werden kann, soll in der Arbeit dargestellt werden.
Zu Beginn wird auf die historischen Aspekte und die Vorläufer der Freiarbeit eingegangen. Es folgt ein Blick auf die momentane Lage an deutschen Schulen, um die aktuelle Notwendigkeit von Freiarbeit zu verdeutlichen. Die Merkmale und Ziele von Freiarbeit sollen darauf folgend aufgezeigt werden, um im letzten Abschnitt des Kapitels auf den gegenwärtigen Forschungsstand eingehen zu können. Es folgt das Kapitel „Praktische Umsetzung“, in welchem auf die Gestaltung von Freiarbeit im Schulalltag eingegangen wird.
Die eigentliche Fragestellung soll im letzten Kapitel aufgegriffen und beantwortet werden. Dafür wird zu Beginn ein Exkurs in die Soziologie zum Thema Bildungsungleichheit gemacht, welcher die Bedeutung der Freiarbeit für individualisierendes und differenzierendes Lernen bestärken soll. Im Anschluss wird die Freiarbeit und deren Rolle in Bezug auf das Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke betrachtet, bevor auf die didaktische Relevanz eingegangen wird. Im letzten Abschnitt soll aufgezeigt werden, wie Erklärvideos genutzt werden können, um Lehrkräfte hinsichtlich der Freiarbeit zu qualifizieren.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretische Hintergründe
- Historische Aspekte
- Aktuelle Lage an Schulen
- Definition
- Ziele
- Forschungsstand
- Praktische Umsetzung
- Zeitliche Strukturen
- Regeln und Tipps bei der Planung
- Rolle der Lehrkraft
- Arbeitsraum
- Arbeitsmaterialien
- Bedeutung für individualisierendes und differenzierendes Lernen
- Exkurs „Mit Förderung gegen die Bildungsungleichheit“
- Auswirkungen auf das Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke
- Didaktische Relevanz
- Erklärvideo
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Freiarbeit für individualisierendes und differenzierendes Lernen. Sie analysiert die historische Entwicklung und die aktuelle Relevanz von Freiarbeit im Kontext des gesellschaftlichen Wandels und der Heterogenität an deutschen Schulen. Die Arbeit beleuchtet die praktische Umsetzung von Freiarbeit im Schulalltag und untersucht deren Auswirkungen auf das Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke.
- Historische Entwicklung und pädagogische Grundlagen der Freiarbeit
- Aktuelle Relevanz von Freiarbeit im Kontext des gesellschaftlichen Wandels und der Heterogenität an deutschen Schulen
- Praktische Umsetzung von Freiarbeit im Schulalltag, einschließlich zeitlicher Strukturen, Regeln, Rolle der Lehrkraft und Arbeitsmaterialien
- Bedeutung von Freiarbeit für individualisierendes und differenzierendes Lernen
- Auswirkungen von Freiarbeit auf das Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Freiarbeit und deren Bedeutung für individualisierendes und differenzierendes Lernen ein. Das Kapitel „Theoretische Hintergründe“ beleuchtet die historischen Aspekte, die aktuelle Lage an deutschen Schulen und die Merkmale von Freiarbeit. Es werden die Ziele von Freiarbeit erläutert und der aktuelle Forschungsstand dargestellt. Das Kapitel „Praktische Umsetzung“ geht auf die Gestaltung von Freiarbeit im Schulalltag ein, einschließlich zeitlicher Strukturen, Regeln, Rolle der Lehrkraft, Arbeitsraum und Arbeitsmaterialien.
Schlüsselwörter
Freiarbeit, individualisierendes Lernen, differenzierendes Lernen, offener Unterricht, schülerorientiertes Lernen, selbstgesteuertes Lernen, Bildungsungleichheit, Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke, Heterogenität, Reformpädagogik.
- Arbeit zitieren
- Bernadette Lenzenhuber (Autor:in), 2021, Welche Bedeutung hat Freiarbeit für individualisierendes und differenzierendes Lernen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1127166