Das Katalogdatenmanagement (KDM) umfasst die Erstellung und Pflege von elektronischen Produktkatalogen. Ziel des KDM ist es, Produktdaten zu einheitlichen Katalogen aufzubereiten, so dass Einkäufer deren Inhalte effektiv durchsuchen, verstehen und für Bestellungen verwenden können. Die Kataloge sollen dabei so strukturiert werden, dass die Integration und Distribution unterschiedlicher Daten soweit wie möglich automatisiert werden kann. Problem dabei ist, dass die Produktdaten der Anbieter in unterschiedlichen Quellen, Formaten sowie Klassifikationen vorliegen und die aufbereiteten Kataloge an Nutzer mit unterschiedlichen Informationsbedürfnissen und Konditionen distribuiert werden müssen. Im folgenden werden die Grundlagen des KDM in Bezug auf die Erstellung eines Mehrlieferantenkataloges (MLK) für eProcurement erläutert. Dabei werden zuerst die wichtigsten Begriffe und Definitionen hinsichtlich MLKs, der Katalogdaten und des Katalogdatenmanagements erklärt. Weiterhin werden die Aufgaben und Vorgänge bei der Integration und Distribution der Produktdaten behandelt. Abschließend erfolgt eine Bewertung der vorgestellten Methoden sowie ein Ausblick auf deren Entwicklung.
Inhaltsverzeichnis
- Ziele des Katalogdatenmanagement
- Daten in Mehrlieferantenkatalogen
- Szenario der Arbeit
- Katalogdaten und Produktdaten
- Verschiedene Datentypen
- Verschiedene Datenquellen
- Aufgaben des Katalogdatenmanagements
- Integration der Produktdaten zu Katalogen
- Auswahl einer Katalogsoftware
- Auswahl eines Formates
- Auswahl einer Produktklassifikation
- Aufbereitung der Daten
- Distribution der Daten an Katalognutzer
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen der Aufbereitung von Produktdaten zu einheitlichen Katalogen im Kontext von eProcurement. Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der Prozesse und Technologien im Katalogdatenmanagement (KDM) zu erlangen, um die effiziente Integration und Distribution von Produktdaten für Mehrlieferantenkataloge (MLKs) zu ermöglichen.
- Die Bedeutung von Mehrlieferantenkatalogen für eProcurement-Aktivitäten
- Die verschiedenen Datentypen und Datenquellen im Katalogdatenmanagement
- Die Herausforderungen bei der Integration von Produktdaten aus unterschiedlichen Quellen
- Die Auswahl geeigneter Software, Formate und Klassifikationssysteme für das KDM
- Die Distribution der aufbereiteten Katalogdaten an die Nutzer
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Ziele und Herausforderungen des Katalogdatenmanagements (KDM). Es wird erläutert, wie Produktdaten zu einheitlichen Katalogen aufbereitet werden, um Einkäufern die effektive Suche und Verwendung der Inhalte zu ermöglichen.
Im zweiten Kapitel werden die verschiedenen Datentypen und Datenquellen im Zusammenhang mit Mehrlieferantenkatalogen (MLKs) vorgestellt. Es werden die Aufgaben und Vorgänge bei der Integration und Distribution der Produktdaten beleuchtet.
Das dritte Kapitel widmet sich den einzelnen Schritten der Integration von Produktdaten zu Katalogen. Es werden wichtige Aspekte wie die Auswahl einer geeigneten Katalogsoftware, die Wahl eines Formates, die Produktklassifikation und die Aufbereitung der Daten behandelt.
Das vierte Kapitel befasst sich mit der Distribution der aufbereiteten Katalogdaten an die Nutzer. Es werden verschiedene Distributionsmodelle und die Bedeutung der Benutzerfreundlichkeit der Kataloge hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Katalogdatenmanagement, Mehrlieferantenkatalog, eProcurement, Produktdaten, Datenintegration, Datendistribution, Katalogsoftware, Produktklassifikation, horizontale Marktplätze, Buy-Side-Solution, Sell-Side-Solution.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Katalogdatenmanagement (KDM)?
KDM umfasst die Erstellung und Pflege elektronischer Produktkataloge, um Produktdaten so aufzubereiten, dass Einkäufer sie effektiv durchsuchen und für Bestellungen nutzen können.
Was ist ein Mehrlieferantenkatalog (MLK)?
Ein MLK integriert Produktdaten verschiedener Anbieter in einem einheitlichen Katalog, was besonders im eProcurement für eine bessere Übersicht sorgt.
Welche Herausforderungen gibt es bei der Datenintegration?
Produktdaten liegen oft in unterschiedlichen Quellen, Formaten und Klassifikationen vor, was eine automatisierte Zusammenführung erschwert.
Was ist der Unterschied zwischen Buy-Side- und Sell-Side-Solutions?
Die Arbeit erläutert diese Begriffe im Kontext der Distribution: Buy-Side-Systeme werden vom Einkäufer betrieben, Sell-Side-Systeme vom Anbieter.
Warum ist eine einheitliche Produktklassifikation wichtig?
Sie ermöglicht es, Produkte unterschiedlicher Lieferanten vergleichbar zu machen und die Suchfunktion für den Nutzer zu optimieren.
Welche Rolle spielt die Automatisierung im KDM?
Ziel ist es, die Integration und Distribution der Daten so weit wie möglich zu automatisieren, um Kosten zu senken und die Datenqualität zu erhöhen.
- Quote paper
- Frank Echinger (Author), 2002, Aufbereitung von Produktdaten zu einheitlichen Katalogen für eProcurement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11144