Die Ostsee ist als politischer und geschichtlicher Raum in seiner Bedeutung lange unterschätzt worden. Insbesondere in Hansezeit bis in das frühe 17. Jahrhundert bildete der Ostseeraum das Kräftezentrum Kontinental-Europas. Mit der Entdeckung Amerikas und Schwedens Abstieg als Großmacht verschob sich das Kräftediagramm in Richtung Nordsee zugunsten Spaniens und später Englands.
Die Hauptseminararbeit beschäftigt sich mit dem Ostseeraum aus mehreren Perspektiven: Zuerst ist der Fokus auf den Naturraum und die gegenwärtigen Ostseeanrainerstaaten gerichtet. In einem zweiten Schritt wird die frühe, spätmittelalterliche und neuzeitliche Geschichte des Raumes untersucht. Zuletzt kommen die geschichtlichen Implikationen, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und die Entwicklungsperspektiven der Region zur Sprache.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung – die Ostsee als natürlicher und politischer Raum
- 1.1 Naturraum der Ostsee
- 1.2 Die Ostseeanrainerstaaten im Kurzvergleich
- 2. Hauptteil – die Ostsee als geschichtlicher Raum
- 2.1 Frühgeschichte der Ostsee
- 2.2 Die Ostsee im späten Mittelalter und in der Hansezeit
- 2.3 Großmachtansprüche auf die Ostseevorherrschaft
- 3. Schluß die Ostsee als Kooperationsraum
- 3.1 Geschichtliche Gemeinsamkeiten als Grundlage der Ostseekooperation
- 3.2 Die Chancen und Perspektiven der Ostseeregion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Referat befasst sich mit der Ostsee als natürlichem und politischem Raum sowie ihrer historischen Bedeutung. Es analysiert den Naturraum der Ostsee und die gegenwärtigen Anrainerstaaten, um anschließend die geschichtliche Entwicklung des Raumes zu beleuchten. Dabei stehen die Frühgeschichte, das späte Mittelalter und die Hansezeit sowie die Großmachtansprüche auf die Ostseevorherrschaft im Fokus.
- Die Ostsee als geographisches und politisches Gebiet
- Die historische Entwicklung des Ostseeraums
- Die Rolle der Ostsee in der Hansezeit
- Großmachtansprüche auf die Ostseevorherrschaft
- Die Ostsee als Kooperationsraum in der Gegenwart
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und betrachtet die Ostsee als natürlichen und politischen Raum. Sie untersucht die gemeinsame Ostseekultur und die Bedeutung des Raumes in der Gegenwart. Der erste Hauptteil befasst sich mit dem Naturraum der Ostsee und der Kurzanalyse der gegenwärtigen Anrainerstaaten.
Der zweite Hauptteil beleuchtet die Ostsee als geschichtlichen Raum. Es werden die Frühgeschichte, das späte Mittelalter und die Hansezeit sowie die Großmachtansprüche auf die Ostseevorherrschaft behandelt.
Schlüsselwörter
Ostseeraum, Naturraum, Politik, Geschichte, Frühgeschichte, Mittelalter, Hanse, Großmachtansprüche, Kooperation, Chancen, Perspektiven.
Häufig gestellte Fragen
Welche historische Bedeutung hatte der Ostseeraum?
Vom Spätmittelalter bis ins frühe 17. Jahrhundert war die Ostsee das wirtschaftliche und politische Kraftzentrum Kontinentaleuropas, maßgeblich geprägt durch die Hanse.
Warum verlor die Ostsee an Bedeutung?
Mit der Entdeckung Amerikas und dem Aufstieg der Nordseemächte (Spanien, später England) verschob sich der Welthandel nach Westen. Zudem endete die Großmachtstellung Schwedens.
Was war die Rolle der Hanse?
Die Hanse war ein mächtiger Städtebund, der den Handel im Ostseeraum dominierte und eine gemeinsame Rechts- und Kulturlandschaft schuf.
Wie wird die Ostsee heute politisch gesehen?
Heute gilt der Ostseeraum als wichtiger Kooperationsraum der Anrainerstaaten, wobei geschichtliche Gemeinsamkeiten als Grundlage für moderne wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit dienen.
Welche Staaten sind die heutigen Ostseeanrainer?
Zu den Anrainerstaaten gehören Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen und Polen.
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- Christian Schwießelmann (Author), 2001, Geographische und geschichtliche Elemente des Ostseeraumes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11105