Die Wiener Virginal lebt von und mit den ihr innewohnenden Wesen. Anhand von primärtextbasierten Belegen wird aufgezeigt, wie Zwerge und Riesen charakterisiert sind, welche physischen und psychischen Wesenszüge ihnen zugeschrieben werden und welche Lebensgewohnheiten sie zu besitzen scheinen.
Im Abgleich mit Sekundärliteratur wird geklärt, welche Merkmale dem Rezipienten aus der mittelhochdeutschen Literatur bekannt sind. Den gesammelten Beschreibungen schließt sich dann die Frage an, in welchen Zusammenhängen welche Funktion(en) von den Wesen in der Handlung eingenommen wird.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zwerge und Riesen als menschenähnliche Wesen
- Merkmale und Wesen der Zwerge
- Merkmale und Wesen der Riesen
- Funktionen in der Handlung – Rollen der Figuren
- Angehörige eines Hofes
- Boten
- Beschützer
- Gegenspiele
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Darstellung von Zwergen und Riesen in der Wiener Virginal. Sie analysiert ihre physischen und psychischen Eigenschaften, ihre Lebensgewohnheiten und ihre Rolle in der Handlung. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie diese Wesen in der mittelhochdeutschen Literatur charakterisiert werden und welche Funktionen sie im Rahmen der Handlung übernehmen.
- Charakterisierung von Zwergen und Riesen in der Wiener Virginal
- Physische und psychische Eigenschaften der Wesen
- Lebensgewohnheiten und gesellschaftliche Einbindung der Wesen
- Funktion der Wesen in der Handlung der Wiener Virginal
- Vergleich der Darstellung der Wesen in der Wiener Virginal mit der mittelhochdeutschen Literatur
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Relevanz von Zwergen und Riesen in der Literatur und Medien sowie die Lücke in der Literaturwissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Thema dar. Sie führt in die Thematik der Wiener Virginal ein und erläutert die Ziele und den Aufbau der Arbeit.
Zwerge und Riesen als menschenähnliche Wesen
Dieses Kapitel befasst sich mit der Charakterisierung von Zwergen und Riesen in der Wiener Virginal. Es werden ihre physischen und psychischen Eigenschaften, ihre Lebensgewohnheiten sowie ihre Rolle in der Handlung analysiert. Die Betrachtung erfolgt dabei getrennt nach Wesensart.
Funktionen in der Handlung – Rollen der Figuren
Dieses Kapitel untersucht die Funktionen von Zwergen und Riesen in der Handlung der Wiener Virginal. Es werden die verschiedenen Rollen der Figuren, beispielsweise als Angehörige eines Hofes, Boten, Beschützer oder Gegenspieler, analysiert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt die Themen Zwerge, Riesen, Wiener Virginal, mittelhochdeutsche Literatur, Charakterisierung, Funktion, Handlung, physische Eigenschaften, psychische Eigenschaften, Lebensgewohnheiten, höfisches Potential, Ritterlichkeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die „Wiener Virginal“?
Die Wiener Virginal ist ein mittelhochdeutscher Heldenroman, der von den Abenteuern Dietrichs von Bern erzählt.
Wie werden Zwerge in der Wiener Virginal charakterisiert?
Zwerge werden oft als weise, mit magischen Kräften ausgestattet und eng mit der höfischen Welt verbunden dargestellt, oft in der Rolle von Boten oder Beratern.
Welche Merkmale besitzen Riesen in der Erzählung?
Riesen werden primär durch ihre physische Stärke und oft durch ein eher unhöfisches, bedrohliches Verhalten charakterisiert, das sie zu idealen Gegenspielern macht.
Welche Rollen nehmen diese Wesen in der Handlung ein?
Sie fungieren als Angehörige eines Hofes, Boten, Beschützer von Schätzen oder Territorien sowie als gefährliche Gegner im ritterlichen Kampf.
Was unterscheidet die Darstellung von der modernen Fantasy?
In der mittelhochdeutschen Literatur sind diese Wesen oft stärker in das feudale Wertesystem (Ritterlichkeit, Lehnswesen) eingebunden als in modernen Interpretationen.
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- Anonym (Author), 2020, Riesen und Zwerge in der Wiener Virginal. Merkmale und Funktionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1066476