Die folgende Arbeit befasst sich im Rahmen eines ethnographischen Protokolls mit dem Themenkomplex der Integration. Zu diesem Zweck wird ein umfassendes Forschungsinterview wissenschaftlich ausgewertet. Zudem werden eine rechtliche Einordnung des beobachteten Falles und eine genaue Reflexion der Umstände des Interviews vorgenommen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Eckdaten zur Interviewperson
- 2. Ethnografisches Protokoll
- 3. Sequenzieller Bericht
- 4. Rechtliche Einordnung des Falles
- 5. Reflexion
- 5.1. Reflexion der Gestaltung des Settings
- 5.2. Reflexion der methodischen Vorgehensweise
- 5.3. Reflexion im Hinblick auf Stereotype, Vorurteile, Diskriminierung
- 6. Fragestellungen zu den Units 1 und 2
- 6.1. Beschreibung der Methode des biographisch-narrativen Interviews anhand von Fachliteratur und Reflexion der Umsetzung
- 6.2. Reflexion einer ausgewählten Szene oder Situation unter Rückgriff auf Texte/Theoriekonzepte zu Ursachen und Folgen sozialer Diskriminierung und zum Verlauf von Migrationsbiographien
- 7. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert ein biografisch-narratives Interview mit Asif, einem jungen Mann mit pakistanischen Wurzeln, der in zweiter Generation in Deutschland lebt. Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Einfluss von ethnischer Herkunft und Migration auf Asifs Lebensgeschichte aufzuzeigen und Einblicke in seine Erfahrungen mit Diskriminierung und Vorurteilen zu gewinnen.
- Die Erfahrungen von Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft
- Der Einfluss der Migrationsgeschichte auf die Lebensbiografie
- Die Rolle von Vorurteilen und Stereotypen im gesellschaftlichen Kontext
- Die methodischen Herausforderungen und Chancen des biographisch-narrativen Interviews
- Die Bedeutung von interkulturellem Verständnis in der Sozialen Arbeit
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 präsentiert die Eckdaten zur Interviewperson Asif. Kapitel 2 beleuchtet den Prozess des Interviews und die ethnografischen Beobachtungen. Kapitel 3 bietet einen sequenziellen Bericht, der die wichtigsten Inhalte und Auffälligkeiten des Gesprächs chronologisch zusammenfasst. Kapitel 4 widmet sich der rechtlichen Einordnung des Falles im Kontext von Diskriminierung und Migration. Kapitel 5 reflektiert die methodischen Vorgehensweisen und die Gestaltung des Settings, sowie die Themen Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung. Kapitel 6 setzt sich mit der Methode des biographisch-narrativen Interviews auseinander und reflektiert ausgewählte Szenen und Situationen im Hinblick auf die Theoriekonzepte von Diskriminierung und Migration.
Schlüsselwörter
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit den Themen Ethnische Herkunft, Migration, Diskriminierung, Vorurteile, biographisch-narratives Interview, Lebensgeschichte, Soziales Umfeld, interkulturelles Verständnis und Soziale Arbeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein biographisch-narratives Interview?
Es ist eine Forschungsmethode, bei der die interviewte Person ihre Lebensgeschichte frei erzählt, um tiefere Einblicke in persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Einflüsse zu geben.
Welche Erfahrungen macht die Interviewperson Asif in Deutschland?
Asif, ein junger Mann mit pakistanischen Wurzeln in zweiter Generation, berichtet von seinen Erfahrungen mit Diskriminierung, Vorurteilen und seiner Suche nach Identität.
Wie wird das Thema Integration in der Arbeit reflektiert?
Die Arbeit nutzt ein ethnographisches Protokoll, um den Prozess der Integration sowie die Hindernisse durch Stereotype und soziale Diskriminierung wissenschaftlich zu untersuchen.
Warum ist interkulturelles Verständnis in der Sozialen Arbeit wichtig?
Es ermöglicht Fachkräften, die spezifischen Herausforderungen von Migrationsbiographien zu verstehen und Vorurteile in der eigenen Arbeit abzubauen.
Was beinhaltet die rechtliche Einordnung des Falles?
Das Kapitel 4 analysiert den geschilderten Fall im Kontext bestehender Gesetze gegen Diskriminierung und der rechtlichen Lage von Menschen mit Migrationshintergrund.
- Quote paper
- Janina Warschewski (Author), 2020, Ethnische Herkunft und Migration. Gesprächsdokumentation und Forschungsbericht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1066404