In dem Text Kulturelle Vielfalt und demokratische Gleichheit-Politische Partizipation im Zeitalter der Globalisierung geht es um das Problem, dass Kämpfe um politische Anerkennung zwischen unterschiedlichen Gruppen zunehmen. In der derzeitigen politischen Theorie wird dies unter dem Begriff der Politik der Identität oder Differenz diskutiert. Eine globale Integration findet statt, jedoch mit der Folge, dass es zu Gegenbewegungen von politischer Wirkung kommt. Es entstehen neue Formen kollektiver Identität. Dabei handelt es sich um von Identität und Differenz bestimmte neue politische Bewegungen. Es wird die Frage aufgestellt, wie im Zeitalter der Globalisierung demokratische Identitäten gestaltet sein müssten.
Inhaltsverzeichnis
- Strange multiplicity- Die Politik der Identität und Differenz im globalen Zusammenhang
- Die Problematik von Identität und Differenz
- Essentialismus und Konstruktivismus
- Normative Schlüsse für die politische Kultur liberaler Demokratien
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text untersucht die Herausforderungen, die durch die Globalisierung für demokratische Identitäten entstehen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie im Zeitalter der Globalisierung demokratische Identitäten gestaltet werden sollten. Der Text beleuchtet die wachsende Bedeutung der Politik der Identität und Differenz, die durch die Integration und Fragmentierung von Gesellschaften im globalen Kontext geprägt ist.
- Die Politik der Identität und Differenz im globalen Kontext
- Die Problematik von Essentialismus und Konstruktivismus
- Die Herausforderungen für die integrative Leistung des Nationalstaates
- Die Folgen der Globalisierung für die Gestaltung demokratischer Identitäten
- Der soziologische Blickwinkel auf Globalisierung und ihre Auswirkungen auf Gesellschaften
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel, "Strange multiplicity- Die Politik der Identität und Differenz im globalen Zusammenhang", stellt die Argumentation des Textes vor. Es beleuchtet die Problematik von Identität und Differenz im Kontext der Globalisierung und untersucht den Gegensatz von Essentialismus und Konstruktivismus. Außerdem werden normative Schlüsse für die politische Kultur liberaler Demokratien gezogen.
Schlüsselwörter
Globalisierung, Politik der Identität, Differenz, Essentialismus, Konstruktivismus, demokratische Identität, Nationalstaat, Integration, Fragmentierung, soziologische Perspektive, politische Partizipation.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter der „Politik der Differenz“?
Sie beschreibt politische Bewegungen, die Anerkennung für spezifische kollektive Identitäten und kulturelle Unterschiede einfordern.
Wie beeinflusst die Globalisierung die demokratische Identität?
Globale Integration führt oft zu Gegenbewegungen und einer Fragmentierung von Gesellschaften, was die integrative Kraft des Nationalstaates herausfordert.
Was ist der Unterschied zwischen Essentialismus und Konstruktivismus?
Essentialismus sieht Identität als feststehendes Merkmal, während Konstruktivismus Identität als Ergebnis sozialer Prozesse und ständiger Aushandlung betrachtet.
Welche Rolle spielt der Nationalstaat im Zeitalter der Globalisierung?
Der Nationalstaat muss neue Wege finden, um trotz kultureller Vielfalt politische Gleichheit und Teilhabe für alle Bürger zu gewährleisten.
Was sind normative Schlüsse für liberale Demokratien?
Liberale Demokratien müssen eine politische Kultur entwickeln, die Vielfalt anerkennt, ohne den gemeinsamen demokratischen Rahmen zu verlieren.
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- Anonym (Author), 2019, Kulturelle Vielfalt und demokratische Gleichheit. Politische Partizipation im Zeitalter der Globalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064642