Lässt sich die Zukunft einer Stadt bereits in ihrer Gründungsgeschichte manifestieren? Um dies zu klären, werden zwei hellenistisch Städte in ihrer Gründungsgeschichte untersucht und miteinander verglichen. Um dem Ergebnis eine gewisse Aussagekraft zu verleihen, wird dabei eine Stadt gewählt, die bis in die moderne Zeit hinein überdauert hat und eine, welche bereits ein paar Jahrhunderte später wieder in der Versenkung verschwunden ist. Es handelt sich hierbei um Alexandria am Nil und Seleukeia am Tigris.
Zunächst muss dafür jedoch geklärt werden, ob diese beiden Städte überhaupt typisch hellenistische Gründungen sind. Um dies zu erkennen, werden sowohl ihre Gründer als auch der Gründungsvorgang analysiert und detailliert auseinandergenommen. Abgesehen von dem Fakt, ob sie überdauern oder nicht, ist die historische Weiterentwicklung für diese Fragestellung nicht von Bedeutung. Auf die Analyse folgend wird ein Vergleich vorgenommen, um zu erkennen, inwieweit sich beide Städte in ihrem Gründungsvorgang unterscheiden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der allgemeine Begriff der Gründung
- Wie kam es zur Gründung Alexandrias?
- Alexander der Große als Gründungvater einer Stadt?
- Geschichte, Struktur und Aufbau Alexandrias.
- Die Seleukiden
- Eine Geschichte zweier Könige.
- Geschichte, Struktur und Aufbau von Seleukeia am Tigris.
- Der Vergleich zweier Gründungsgeschichte
- Fazit.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, inwieweit sich die Zukunft einer hellenistischen Stadt in ihrer Gründungsgeschichte manifestiert. Hierfür werden die Städte Alexandria am Nil und Seleukeia am Tigris analysiert und miteinander verglichen.
- Der Einfluss der Gründungssituation auf die spätere Entwicklung einer Stadt
- Die Rolle von Alexander dem Großen bei der Gründung von Alexandria
- Der Vergleich der Gründungsgeschichte von Alexandria und Seleukeia
- Die Bedeutung der Stadtgründungen für die Verbreitung des griechischen Kulturguts
- Die Auswirkungen der Städtegründungen auf die ethnische Vielfalt der hellenistischen Welt
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung erläutert die Fragestellung der Arbeit, die sich mit der Frage der Manifestierung der Zukunft einer hellenistischen Stadt in ihrer Gründungsgeschichte beschäftigt. Es werden die beiden Fallstudien Alexandria am Nil und Seleukeia am Tigris vorgestellt.
- Der allgemeine Begriff der Gründung: Dieses Kapitel untersucht den Begriff der Gründung in der antiken Welt und unterscheidet ihn von modernen Begriffen. Es beleuchtet die Bedeutung der Polis als staatlicher Begriff und die Rolle der Bürger in der antiken Stadtgründung.
- Wie kam es zur Gründung Alexandrias?: Dieses Kapitel analysiert die Entstehung von Alexandria und die Rolle von Alexander dem Großen als Gründer. Es befasst sich mit der Geschichte, Struktur und dem Aufbau der Stadt.
- Die Seleukiden: Dieses Kapitel befasst sich mit der Dynastie der Seleukiden, insbesondere mit der Geschichte der beiden Könige Seleukos I. und Antiochos I. sowie mit der Geschichte, Struktur und dem Aufbau von Seleukeia am Tigris.
- Der Vergleich zweier Gründungsgeschichte: Dieses Kapitel vergleicht die Gründungsgeschichte von Alexandria und Seleukeia und untersucht, inwieweit sich beide Städte in ihrem Gründungsvorgang unterscheiden.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Hellenismus, Stadtgründung, Alexandria, Seleukeia am Tigris, Alexander der Große, Seleukiden, griechische Polis, ethnische Vielfalt, Kolonisierung, Kulturgeschichte.
- Arbeit zitieren
- Alexander Eisele (Autor:in), 2021, Entstehung hellenistischer Städte. Lässt sich die Zukunft einer Stadt bereits in ihrer Gründungsgeschichte manifestieren?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1060086