Lange galt häusliche Gewalt als Privatsache. Die Frauenbewegung 1968 hat dafür gesorgt, dass dieses Thema zunehmend öffentlich diskutiert wird, was zu einem vielfältigen Hilfsangebot führte. Ziel dieser Arbeit ist es, eines dieser Hilfsangebote am Beispiel des Berliner Interventionsprojektes (BIG), welches als Vorreiter und Wegbereiter weiterer Projekte gilt, vorzustellen. Wie konnte sich BIG etablieren und welche Ziele wurden verfolgt? Welche Erfolge konnten verzeichnet werden und wie kann dieses Projekt auch in Zukunft seinen Beitrag zur Bekämpfung häuslicher Gewalt leisten?
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung.
- 2. Das Berliner Interventionsprojekt gegen Häusliche Gewalt..
- 2.1 Vorlaufphase (10/1995 - 10/1996)
- 2.2 Modellphase (10/1996 - 10/1999)..
- 2.3 Umsetzungsphase (01/2000 - 12/2002).
- 2.4 Institutionalisierte Phase (seit 01/2003)...
- 3. Erfolge des Interventionsprojektes..
- 4. Zusammenfassung und Ausblick
- 5. Fazit...........
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit setzt sich zum Ziel, das Berliner Interventionsprojekt gegen Häusliche Gewalt (BIG) als ein Vorreiterprojekt für die Bekämpfung häuslicher Gewalt vorzustellen. Sie beleuchtet die Entstehung und Etablierung des Projekts, die verfolgten Ziele und die erzielten Erfolge. Darüber hinaus wird ein Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen der Interventionsarbeit gegeben.
- Die Entstehung und Etablierung des Berliner Interventionsprojektes gegen Häusliche Gewalt (BIG)
- Die Ziele und Strategien des Projekts
- Die Erfolge und Auswirkungen des Projekts
- Zukünftige Herausforderungen der Interventionsarbeit
- Die Bedeutung von interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Bekämpfung häuslicher Gewalt
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema häusliche Gewalt ein und stellt die Relevanz des Berliner Interventionsprojektes (BIG) als ein wichtiges Hilfsangebot heraus. Kapitel 2 beschreibt die einzelnen Phasen der Etablierung von BIG, von der Vorlaufphase über die Modellphase bis zur Institutionalisierung. Dabei werden die Ziele und Strategien jeder Phase detailliert dargestellt. Kapitel 3 beleuchtet die Erfolge des Projekts, die sowohl auf die Gesetzgebung als auch auf das Handeln der Behörden und Unterstützungseinrichtungen Einfluss hatten.
Schlüsselwörter
Häusliche Gewalt, Interventionsprojekt, BIG, Berliner Interventionsprojekt gegen Häusliche Gewalt, Frauenrechte, Täterarbeit, Präventionsarbeit, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Gewaltschutzgesetz, Unterstützungseinrichtungen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Berliner Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt (BIG)?
BIG ist ein Vorreiterprojekt, das ein vernetztes Hilfsangebot zur Bekämpfung häuslicher Gewalt bietet und die Zusammenarbeit von Polizei, Justiz und Beratungsstellen koordiniert.
Wie hat sich die Wahrnehmung häuslicher Gewalt verändert?
Lange galt häusliche Gewalt als Privatsache. Erst durch die Frauenbewegung ab 1968 wurde das Thema öffentlich diskutiert, was zur Schaffung professioneller Hilfsstrukturen führte.
Welche Phasen durchlief das BIG-Projekt?
Die Etablierung erfolgte in vier Phasen: Vorlaufphase (1995-1996), Modellphase (1996-1999), Umsetzungsphase (2000-2002) und die heutige institutionalisierte Phase.
Welche Erfolge konnte BIG verzeichnen?
BIG beeinflusste maßgeblich die Gesetzgebung (z.B. das Gewaltschutzgesetz) und verbesserte das Handeln von Behörden sowie die Qualität der Täter- und Präventionsarbeit.
Warum ist interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesem Bereich wichtig?
Sie stellt sicher, dass Opfer lückenlosen Schutz erhalten und alle beteiligten Institutionen (Polizei, Gerichte, Hilfswerke) an einem Strang ziehen.
- Quote paper
- Jasmin Schwall (Author), 2019, Gewalt im sozialen Nahraum. Die Etablierung des Berliner Interventionsprojektes gegen häusliche Gewalt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1045093