Der Begriff „Prozess“ kann vielseitig definiert werden, je nachdem in welchem Bezug man ihn verwendet. So könnte es sich auch um einen Rechtsprozess oder einen chemischen Prozess handeln. In unserem Fall versteht man aber unter einem Prozess einen Geschäftsprozess. Dieser findet in Unternehmen statt.
Die Ausübung eines Geschäftsprozesses bringt normaler Weiße einen Mehrwert für das Unternehmen, dient also zur Leistungserstellung. Jeder Prozess startet mit einer definierten Eingabe (Inputfaktor). Diese werden durch bestimmte Tätigkeiten (Prozesse) zum erzielten Ergebnis (Output Faktor) umgewandelt. So werden aus Inputfaktoren durch Geschäftsprozesse Output Faktoren. Als Inputfaktoren werden Eingaben wie Mensch, Maschine oder Energie verstanden. Output Faktoren sind die entstehenden Produkte oder Dienstleistungen. In der Regel hat ein Prozess einen festgelegten Startpunkt, sowie ein klar abgrenzbares Ende.
Charakteristisch ist für Geschäftsprozesse, dass sie ein unternehmensbezogenes Ziel unterstützen, welches sich an der Strategie des Unternehmens bzw. der Organisation ausrichtet. Sie bestehen aus mehreren Einzelschritten und finden regelmäßig statt. Diese Prozesse können auch durch Softwaresysteme unterstützt, oder sogar von diesen koordiniert werden.
Inhaltsverzeichnis
1 THEORETISCHES
1.1 DEFINITION PROZESS
1.2 DEFINITION GESCHÄFTSPROZESSMANAGEMENT
1.3 DEFINITION WORKFLOW
1.4 NUTZEN/ZIELE GESCHÄFTSPROZESSMANAGEMENT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen des Prozessmanagements in Unternehmen, wobei insbesondere die Definition von Geschäftsprozessen, deren Strukturierung sowie die strategischen und operativen Ziele des Prozessmanagements im Mittelpunkt der Betrachtung stehen.
- Grundlagen und Definition von Prozessen und Geschäftsprozessen
- Unterscheidung zwischen Kern-, Unterstützungs- und Steuerungsprozessen
- Erläuterung des strategischen und operativen Geschäftsprozessmanagements
- Strukturierung von Prozessen durch Prozessführung und Prozessorganisation
- Definition von Workflows im Vergleich zu Geschäftsprozessen
- Analyse des Nutzens und der Zielsetzung von Geschäftsprozessmanagement
Auszug aus dem Buch
1.1 Definition Prozess
Der Begriff „Prozess“ kann vielseitig definiert werden, je nachdem in welchem Bezug man ihn verwendet. So könnte es sich auch um einen Rechtsprozess oder einen chemischen Prozess handeln. In unserem Fall versteht man aber unter einem Prozess einen Geschäftsprozess. Dieser findet in Unternehmen statt. Die Ausübung eines Geschäftsprozesses bringt normaler Weiße einen Mehrwert für das Unternehmen, dient also zur Leistungserstellung. Jeder Prozess startet mit einer definierten Eingabe (Inputfaktor). Diese werden durch bestimmte Tätigkeiten (Prozesse) zum erzielten Ergebnis (Output Faktor) umgewandelt. So werden aus Inputfaktoren durch Geschäftsprozesse Output Faktoren. Als Inputfaktoren werden Eingaben wie Mensch, Maschine oder Energie verstanden. Output Faktoren sind die entstehenden Produkte oder Dienstleistungen. In der Regel hat ein Prozess einen festgelegten Startpunkt, sowie ein klar abgrenzbares Ende. Charakteristisch ist für Geschäftsprozesse, dass sie ein unternehmensbezogenes Ziel unterstützen, welches sich an der Strategie des Unternehmens bzw. der Organisation ausrichtet. Sie bestehen aus mehreren Einzelschritten und finden regelmäßig statt. Diese Prozesse können auch durch Softwaresysteme unterstützt, oder sogar von diesen koordiniert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 THEORETISCHES: Dieses Kapitel erläutert die begrifflichen Grundlagen, indem es Prozesse, Geschäftsprozessmanagement und Workflows definiert sowie deren Nutzen und Ziele für Unternehmen darstellt.
Schlüsselwörter
Prozess, Geschäftsprozess, Geschäftsprozessmanagement, Workflow, Prozessführung, Prozessorganisation, Prozesscontrolling, Prozessoptimierung, Kernprozesse, Unterstützungsprozesse, Steuerungsprozesse, Wertschöpfung, Produktivität, Strategie, Unternehmensziel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements und die damit verbundenen Definitionen und Ziele in einem betriebswirtschaftlichen Kontext.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Geschäftsprozessen, der Kategorisierung von Prozessarten (Kern-, Unterstützungs- und Steuerungsprozesse) sowie den Komponenten des Management-Konzepts.
Welches Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis über die Gestaltung, Ausführung und Steuerung von Geschäftsprozessen innerhalb von Organisationen zu vermitteln.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse von Fachliteratur und einschlägigen Definitionen aus der Betriebswirtschaftslehre basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Prozessen, die Unterteilung in verschiedene Prozesstypen, die Erläuterung des Prozessmanagements sowie die Abgrenzung zum Begriff des Workflows.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Prozessmanagement, Wertschöpfung, Effizienzsteigerung, Geschäftsprozesse und strategische Ausrichtung.
Wie unterscheidet sich ein Geschäftsprozess von einem Workflow?
Während Geschäftsprozesse eine betriebswirtschaftliche Sicht einnehmen und Verantwortlichkeiten definieren, beschreibt ein Workflow Arbeitsabläufe primär aus einer informationstechnischen Perspektive.
Welche Rolle spielen Kernprozesse in einem Unternehmen?
Kernprozesse sind direkt mit der Kernkompetenz verbunden und leisten einen relevanten Beitrag zur Wertschöpfung, wodurch sie für den Unternehmenserfolg wettbewerbskritisch sind.
- Quote paper
- Jon Hoch (Author), 2019, Prozesse im Geschäftsmanagement. Definition, Ziele und Nutzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1044806