Die vorliegende Seminararbeit wird sich der Frage widmen, welche Bedeutsamkeit der Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden im Hinblick auf die Leistungsmotivation im Unternehmen zugeschrieben werden kann. Dazu sollen zunächst die Begriffe der „Arbeitszufriedenheit“ und der „Leistungsmotivation“ bestimmt und die Bedeutung „extrinsischer“ und „intrinsischer“ Motivation erklärt werden. Anschließend soll ein Einblick in den derzeitigen Forschungsstand erfolgen, wozu der thematischer Apperzeptionstest (TAT) nach Murray und dessen Entwicklung hin zum Multi-Motiv-Gitter nach Schmalt vorgestellt werden.
Daraufhin folgt der Einstieg in die motivationstheoretischen Ansätze. Hierzu werden zwei Beispiele vorgestellt: das Risikowahlmodell nach Atkinson und die Zweifaktorentheorie nach Herzberg. Im Anschluss folgt ein Vergleich beider Ansätze. Nach der Erläuterung und dem Vergleich der Theorien sowie Begriffserläuterungen und Forschungsstand, wird das Verhältnis und die Bedeutsamkeit von Arbeitszufriedenheit im beruflichen Kontext herausgestellt. Abschließend soll auf die Förderung leistungsmotivierender Arbeitszufriedenheit eingegangen werden. Dazu sollen Möglichkeiten der Optimierung aufgezeigt und anschließend diskutiert werden. Schlussendlich folgt ein Resümee der Seminararbeit und ein Ausblick der herausgestellten Thesen und mögliche weiter zu betrachtende Forschungsansätze.
Inhaltsverzeichnis
- 1. EINLEITUNG.
- 2. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN UND FORSCHUNGSSTAND..
- 2.1 Begriffsbestimmungen
- 2.2 Forschungsstand
- 3. MOTIVATIONSTHEORIEN: VORSTELLUNG UND VERGLEICH
- 3.1 Risikowahlmodell nach Atkinson
- 3.2 Zweifaktorentheorie nach Herzberg
- 3.3 Vergleich beider Ansätze
- 4. VERHÄLTNIS UND BEDEUTSAMKEIT VON ARBEITSZUFRIEDENHEIT..
- 5. FÖRDERUNG DER LEISTUNGSMOTIVATION DURCH GAMIFICATION.
- 6. FAZIT UND AUSBLICK..
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit der Frage, welche Bedeutsamkeit der Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden im Hinblick auf die Leistungsmotivation im Unternehmen zugeschrieben werden kann.
- Definition von „Arbeitszufriedenheit“ und „Leistungsmotivation“
- Erläuterung der Bedeutung „extrinsischer“ und „intrinsischer“ Motivation
- Vorstellung relevanter motivationstheoretischer Ansätze (z.B. Risikowahlmodell, Zweifaktorentheorie)
- Analyse des Verhältnisses von Arbeitszufriedenheit und Leistungsmotivation
- Diskussion von Möglichkeiten zur Förderung der Leistungsmotivation durch Arbeitszufriedenheit
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung Die Einleitung führt in die Thematik der betrieblichen Leistungsmotivation im Kontext von Pädagogik und Betrieb ein und erläutert die Relevanz von Arbeitszufriedenheit als Faktor für die Motivation.
- Kapitel 2: Begriffsbestimmungen und Forschungsstand Dieses Kapitel definiert die Begriffe „Arbeitszufriedenheit“, „Leistungsmotivation“ sowie „extrinsische“ und „intrinsische“ Motivation. Es stellt zudem relevante Forschungsinstrumente wie den thematischen Apperzeptionstest (TAT) und das Multi-Motiv-Gitter (MMG) vor.
- Kapitel 3: Motivationstheorien: Vorstellung und Vergleich Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene motivationstheoretische Ansätze, wie z.B. das Risikowahlmodell nach Atkinson und die Zweifaktorentheorie nach Herzberg, und vergleicht deren Schwerpunkte.
- Kapitel 4: Verhältnis und Bedeutsamkeit von Arbeitszufriedenheit Dieses Kapitel analysiert das Verhältnis und die Bedeutsamkeit von Arbeitszufriedenheit im beruflichen Kontext.
- Kapitel 5: Förderung der Leistungsmotivation durch Gamification Dieses Kapitel stellt Möglichkeiten zur Förderung der Leistungsmotivation durch Arbeitszufriedenheit dar.
Schlüsselwörter
Arbeitszufriedenheit, Leistungsmotivation, extrinsische Motivation, intrinsische Motivation, Risikowahlmodell, Zweifaktorentheorie, Gamification, Betriebspädagogik, thematischer Apperzeptionstest (TAT), Multi-Motiv-Gitter (MMG)
Häufig gestellte Fragen
Wie hängen Arbeitszufriedenheit und Leistungsmotivation zusammen?
Die Arbeit analysiert, inwieweit eine hohe Zufriedenheit die Motivation steigert, wobei sowohl innere Antriebe als auch äußere Anreize eine Rolle spielen.
Was ist der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation?
Intrinsische Motivation kommt aus der Freude an der Tätigkeit selbst, während extrinsische Motivation durch äußere Faktoren wie Gehalt oder Anerkennung getrieben wird.
Was besagt die Zweifaktorentheorie nach Herzberg?
Herzberg unterscheidet zwischen Hygienefaktoren (verhindern Unzufriedenheit, motivieren aber nicht) und Motivatoren (erzeugen echte Zufriedenheit und Leistung).
Wie kann Gamification die Leistungsmotivation fördern?
Durch spielerische Elemente im Arbeitsalltag können Engagement und Zufriedenheit gesteigert werden, was die Motivation positiv beeinflusst.
Was ist das Multi-Motiv-Gitter (MMG)?
Das MMG ist ein Forschungsinstrument zur Messung menschlicher Motive (Leistung, Macht, Anschluss), das aus dem thematischen Apperzeptionstest (TAT) entwickelt wurde.
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- Katja Hoffmann (Author), 2019, Bedeutsamkeit der Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden. Einfluss auf die Leistungsmotivation im Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1043175