Diese Bachelorarbeit hat das Ziel, Auswirkungen der Mentalisierungsfähigkeit auf das soziale Verhalten von SchülerInnen einer ersten Klasse einer Mittelschule zu untersuchen.
Im ersten Abschnitt meiner Arbeit werden relevante theoretische Aspekte der Mentalisierungstheorie in Bezug auf meine Forschungsfrage diskutiert. Weiters wird sich kritisch mit der Beurteilung des sozialen Verhaltens der SchülerInnen durch die LehrerInnen verfasst.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Methode der strukturierten Inhaltsanalyse und setzte mich mit der Kategorienbildung der Mentalisierungsfähigkeit sowie der Entwicklung der Beurteilungskriterien bezüglich des sozialen Verhaltens der Schüler:nnen auseinander. Schließlich beschreibt das dritte Kapitel die Durchführung der Forschung, legt die Ergebnisse offen und diskutiert diese. Im abschließenden Ausblick werden offene Fragen aufgezeigt und praktische Überlegungen aufgrund der Ergebnisse der Untersuchung dargelegt.
Inhaltsverzeichnis
- THEORIE
- Mentalisierung und Affekte
- Forschungsstand und Desiderata
- Kritische Auseinandersetzung mit dem Beurteilungsakt des Sozial-verhaltens der SchülerInnen durch die LehrerInnen
- METHODE
- Strukturierte Inhaltsanalyse
- Die Entwicklung der Kategorien bezüglich der Mentalisierungsfähigkeit in den Bildbeschreibungen
- Die Entwicklung der Beurteilungskriterien bezüglich des sozialen Verhaltens der SchülerInnen
- DURCHFÜHRUNG UND ERGEBNISSE
- Freies Schreiben
- Ergebnisse der Beurteilung des sozialen Verhaltens
- Ergebnisse und Interpretation der SchülerInnenbeschreibungen des Impulsbildes¹4
- AUSBLICK
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Mentalisierungsfähigkeit auf das soziale Verhalten von SchülerInnen einer ersten Klasse. Die Arbeit analysiert das soziale Verhalten der SchülerInnen, beurteilt von ihren Lehrkräften, und setzt es in Bezug zur Mentalisierungsfähigkeit, die aus Beschreibungen eines Impulsbildes mittels strukturierter Inhaltsanalyse gewonnen wird. Ziel ist es, einen möglichen Zusammenhang zwischen Mentalisierungsfähigkeit und sozialem Verhalten zu identifizieren und zu beschreiben.
- Mentalisierungsfähigkeit und deren Bedeutung für die Affektregulierung
- Die Rolle der Mentalisierung in der Entwicklung des sozialen Verhaltens von SchülerInnen
- Kritik an der Subjektivität der LehrerInnenbeurteilungen des SchülerInnenverhaltens
- Methodische Herausforderungen bei der Erfassung von Mentalisierungsfähigkeit
- Interpretation der Ergebnisse und mögliche Schlussfolgerungen für pädagogisches Handeln
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Theorie
- 1.1 Mentalisierung und Affekte: Dieses Kapitel stellt die Mentalisierungstheorie in Bezug auf Affekte und deren Regulation vor und verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Affektregulierung und Mentalisierung. Es wird die Bedeutung von "mentalisierter Affektivität" für die Entwicklung des Selbst und die soziale Anpassung erläutert.
- 1.2 Forschungsstand und Desiderata: Dieses Kapitel beleuchtet den Forschungsstand zum Thema Mentalisierung und seine Bedeutung für die kognitive und soziale Entwicklung. Es werden unterschiedliche Ansätze zur Erforschung der Mentalisierungsfähigkeit vorgestellt und bestehende Forschungslücken aufgezeigt.
- 1.3 Kritische Auseinandersetzung mit dem Beurteilungsakt des Sozial-verhaltens der SchülerInnen durch die LehrerInnen: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit der subjektiven Perspektive der LehrerInnen bei der Beurteilung des SchülerInnenverhaltens auseinander. Es wird die Notwendigkeit einer objektiven und multiperspektivischen Betrachtung des sozialen Verhaltens betont.
- Kapitel 2: Methode
- 2.1 Strukturierte Inhaltsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die angewandte Methode der strukturierten Inhaltsanalyse und ihre Relevanz für die Erfassung der Mentalisierungsfähigkeit aus den SchülerInnenbeschreibungen.
- 2.2 Die Entwicklung der Kategorien bezüglich der Mentalisierungsfähigkeit in den Bildbeschreibungen: Dieses Kapitel erklärt die Kategorienbildung der Mentalisierungsfähigkeit anhand der Bildbeschreibungen und zeigt die verwendeten Kriterien zur Analyse der Daten auf.
- 2.3 Die Entwicklung der Beurteilungskriterien bezüglich des sozialen Verhaltens der SchülerInnen: Dieses Kapitel erläutert die Entwicklung der Beurteilungskriterien für das soziale Verhalten der SchülerInnen und die Kategorien, die zur Einteilung des Verhaltens verwendet wurden.
- Kapitel 3: Durchführung und Ergebnisse
- 3.1 Freies Schreiben: Dieses Kapitel beschreibt die Durchführung des freien Schreibens durch die SchülerInnen als Methode zur Erfassung der Mentalisierungsfähigkeit.
- 3.2 Ergebnisse der Beurteilung des sozialen Verhaltens: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der LehrerInnenbeurteilungen des sozialen Verhaltens der SchülerInnen und zeigt die Verteilung der SchülerInnen innerhalb der verschiedenen Kategorien.
- 3.3 Ergebnisse und Interpretation der SchülerInnenbeschreibungen des Impulsbildes¹4: Dieses Kapitel analysiert die Ergebnisse der SchülerInnenbeschreibungen des Impulsbildes und interpretiert die Daten in Bezug auf die Mentalisierungsfähigkeit der SchülerInnen.
Schlüsselwörter
Mentalisierung, Affektregulierung, soziale Kompetenz, Schülerverhalten, Lehrerbeurteilung, strukturierte Inhaltsanalyse, Impulsbild, Forschungsstand, Desiderata, soziale Anpassung, Entwicklung, Peer-Gruppen, Identität, Subjektivität, Objektivität.
- Citar trabajo
- Andrea Böck (Autor), 2010, Mentalisierungsfähigkeit auf das soziale Verhalten von Schülern in der Grundschule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1039827