Diese Bachelorarbeit gibt einen Einblick in die Entwicklung von Kooperationen in der Chemieindustrie zwischen Deutschland und Russland. Ziel ist es, die Interessen zu betrachten, die Unternehmen bei der Zusammenarbeit verfolgen, die Vorteile zu untersuchen, die aus der Zusammenarbeit entstehen, aber auch die Risiken und Probleme zu erforschen, welche es den Unternehmen erschweren, die beabsichtigten Ziele zu erreichen.
Diese Arbeit enthält Informationen über die Voraussetzungen für die Entstehung der Zusammenarbeit. Darüber hinaus gibt es mehrere Beispiele für die Kooperationen zwischen verschiedenen Unternehmen in Russland und Deutschland.
Die Autorin legt dabei einen praktischen Schwerpunkt. Durch die Analyse der Zusammenarbeit der Unternehmen BASF SE und SIBUR Holding anhand verschiedener Analysemethoden können Sie die Entwicklung der Zusammenarbeit, die aktuellen Probleme, welche die Arbeit behindern, sowie die Möglichkeiten der weiteren Entwicklung verfolgen. Die Relevanz dieser Arbeit besteht darin, dass neben der Betrachtung aktueller Probleme die Aspekte des Einflusses von Coronavirus auf die Arbeit der Unternehmen berücksichtigt werden.
Die Chemieindustrie ist eine der fortschrittlichsten und sich schnell entwickelnden Industrien in der weltweiten Industrie. In den letzten zehn Jahren wurden mehrere Schritte zur inhaltlichen Modernisierung dieser Branche, zur Verbesserung der Qualität der Produktion, zur Integration der Unternehmen in die internationalen Kooperationen unternommen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Politische und wirtschaftliche Aspekte der Zusammenarbeit von deutschen und russischen Unternehmen
- Deutschlands Interesse an der Zusammenarbeit mit Russland
- Interessen Russlands an einer Kooperation mit Deutschland
- Potenziale und Schwierigkeiten einer Kooperation
- Vorteile einer Kooperation
- Risiken und Probleme einer Kooperation
- Kooperationen in der Chemieindustrie
- Zusammenarbeit von BASF und SIBUR - als nationale Chemie-Champions
- STEP-Analyse und SWOT-Analyse - theoretische Grundlagen
- Praktische Anwendung der Instrumente für die Kooperationsanalyse
- Änderungen in der Arbeit zwischen BASF und SIBUR aufgrund aktueller Herausforderungen und Sanktionen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Bachelorarbeit untersucht die deutsch-russische Zusammenarbeit in der Chemieindustrie unter dem Aspekt der Kooperationstheorie. Die Arbeit analysiert die politischen und wirtschaftlichen Faktoren, die diese Zusammenarbeit beeinflussen, sowie die Potenziale und Herausforderungen, die mit einer Kooperation verbunden sind. Darüber hinaus wird ein Praxisbeispiel der Zusammenarbeit von BASF und SIBUR beleuchtet und mittels STEP- und SWOT-Analyse auf die aktuellen Herausforderungen und Sanktionen hin untersucht.
- Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen der deutsch-russischen Zusammenarbeit
- Kooperationstheoretische Analyse der Zusammenarbeit
- Potenziale und Risiken einer deutsch-russischen Kooperation in der Chemieindustrie
- Fallstudie: BASF und SIBUR
- Auswirkungen aktueller Herausforderungen und Sanktionen auf die deutsch-russische Kooperation
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in das Thema und erläutert die historische und aktuelle Bedeutung der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Kapitel zwei beleuchtet die politischen und wirtschaftlichen Aspekte der Zusammenarbeit, wobei die Interessen beider Länder im Fokus stehen. Kapitel drei geht auf die Potenziale und Schwierigkeiten einer Kooperation ein, indem es sowohl die Vorteile als auch die Risiken und Probleme untersucht. Im vierten Kapitel wird die Zusammenarbeit in der Chemieindustrie anhand des Beispiels von BASF und SIBUR analysiert, wobei die STEP- und SWOT-Analyse angewendet werden. Die Auswirkungen aktueller Herausforderungen und Sanktionen auf die Zusammenarbeit zwischen BASF und SIBUR werden ebenfalls in diesem Kapitel beleuchtet.
Schlüsselwörter
Deutsch-russische Zusammenarbeit, Chemieindustrie, Kooperationstheorie, STEP-Analyse, SWOT-Analyse, BASF, SIBUR, Herausforderungen, Sanktionen.
Häufig gestellte Fragen
Warum arbeiten deutsche und russische Chemieunternehmen zusammen?
Deutschland bringt technologisches Know-how und Modernisierungspotenzial ein, während Russland über enorme Rohstoffvorkommen und einen großen Absatzmarkt verfügt.
Welche Rolle spielen BASF und SIBUR in dieser Kooperation?
BASF und SIBUR gelten als nationale Champions ihrer Länder. Ihre Zusammenarbeit umfasst gemeinsame Projekte zur Rohstoffverarbeitung und zur Entwicklung neuer chemischer Produkte.
Was sind die größten Risiken bei deutsch-russischen Kooperationen?
Zu den Risiken zählen politische Instabilität, rechtliche Unsicherheiten, kulturelle Unterschiede in der Unternehmensführung sowie internationale Sanktionen.
Wie beeinflussen Sanktionen die Arbeit in der Chemieindustrie?
Sanktionen erschweren den Technologietransfer, die Finanzierung von Großprojekten und den grenzüberschreitenden Handel, was Unternehmen zu strategischen Anpassungen zwingt.
Was ist eine SWOT-Analyse im Kontext einer Unternehmenskooperation?
Die SWOT-Analyse untersucht die Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) einer Partnerschaft, um deren Erfolgsaussichten zu bewerten.
- Arbeit zitieren
- Polina Mishutina (Autor:in), 2020, Die deutsch-russische Zusammenarbeit in der Chemieindustrie. Kooperationstheoretische Analyse und aktuelle Herausforderungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1037242