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Die Auswirkungen der Anleihekäufe der EZB auf die europäische und deutsche Wirtschaft

Titel: Die Auswirkungen der Anleihekäufe der EZB auf die europäische und deutsche Wirtschaft

Studienarbeit , 2020 , 28 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Christian Maruhn (Autor:in)

VWL - Finanzwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dieser Arbeit soll untersucht werden, inwiefern die Europäische Zentralbank (EZB) auf die Folgen der Finanzkrise aus dem Jahr 2008 reagiert hat und welche Auswirkungen diese Maßnahmen haben. Dabei sollen insbesondere die Anleihekäufe der EZB beleuchtet werden. Um die Strategie der EZB zu verstehen, werden außerdem Auswirkungen auf europäische Finanzinstitute, Unternehmen, Investoren und Staaten untersucht.

Im ersten Kapitel wird der Aufbau der EZB erklärt, sowie die eingesetzten Instrumente und das vorrangige Ziel. Im Anschluss sollen die Aspekte der Anleihekäufe untersucht werden. Auf die aktuellen Auswirkungen der Covid-19 Krise wird nicht eingegangen, da sich die Datenlage stetig verändert und direkte Auswirkungen erst in einem späteren Verlauf erkennbar werden. Außerdem verhalten sich die Aussichten inmitten einer Krise immer anders. Allerdings werden grundlegende Informationen des Programms mit einbezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK

2.1 ORGANISATION

2.2 AUFGABEN UND INSTRUMENTE

2.3 ZIELE

3 ANLEIHEKÄUFE

3.1 GRUNDLEGENDES

3.2 PUBLIC SECTOR PURCHASE PROGRAMME (PSPP)

3.3 KRITIK

3.4 AUSWIRKUNGEN

3.5 INTERNATIONALER VERGLEICH

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die geldpolitischen Reaktionen der Europäischen Zentralbank (EZB) auf die Folgen der Finanzkrise von 2008, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Einsatz unkonventioneller Instrumente, insbesondere der Anleihekäufe, liegt.

  • Struktur, Aufgaben und Ziele der Europäischen Zentralbank
  • Grundlagen und Durchführung des Public Sector Purchase Programme (PSPP)
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Anleihekäufe
  • Risiken und Nebenwirkungen einer expansiven Geldpolitik
  • Internationaler Vergleich der Ankaufprogramme mit der Bank of Japan, der Bank of England und der US-amerikanischen Federal Reserve

Auszug aus dem Buch

3.2 Public Sector Purchase Programme (PSPP)

Das Public Sector Purchase Programme (PSPP) wurde am 22. Januar 2015 von der EZB vorgestellt. Die Ankäufe begannen am 09. März 2015 und dürfen nur am Sekundärmarkt stattfinden. Es dürfen lediglich Finanzinstrumente gekauft werden, welche sich im Umlauf befinden. Die Anleihen müssen von EU-Zentralstaaten, europäischen Institutionen und Emittenten mit Förderauftrag stammen. Seit dem 03. Dezember 2015 gehören auch regionale und lokale Gebietskörperschaften zum erlaubten Emittentenkreis. Es dürfen nur die nationalen Zentralbanken teilnehmen und diese sollen sich auf ihr Heimatland fokussieren. Außerdem müssen die Anleihen ein Mindestrating von BBB (S&P) besitzen. Deshalb ist Griechenland vom Public Sector Purchase Programme (PSPP) ausgeschlossen, da griechische Anleihen kein investitionswürdiges Rating besitzen. Die hier entstehenden Verluste muss jede Zentralbank selber tragen. Ausnahme hierbei sind Anleihen von Zentralstaaten, Emittenten mit Förderauftrag sowie regionale und lokale Gebietskörperschaften. Somit werden 20% der Ankäufe auf Grundlage der Risikoteilung betrachtet (Von der EZB gekauft) und bei den verbleibenden 80% ist die Risikoteilung vollkommen ausgeschlossen (durch nationale Zentralbanken gekauft).

Seitens der EZB gab es einige Gründe für das PSPP. Die Deflationsgefahr war vor allem durch die unzureichenden Wirkungen der geldpolitischen Instrumente gegeben. Die Mehrheit der Preisentwicklungsindikatoren befanden sich auf einer Abwärtsbewegung. Zwischen Dezember 2014 und September 2015 gab es einen enormen Rückgang des Ölpreises. Dadurch entstand das Risiko eines Zweitrundeneffektes bei der Lohn- und vor allem der Preisbildung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Relevanz unkonventioneller geldpolitischer Maßnahmen nach der Finanzkrise und definiert das Ziel der Arbeit, die Strategien und Auswirkungen der EZB zu untersuchen.

2 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK: Dieses Kapitel beschreibt die Organisation, die zentralen Beschlussorgane sowie die Aufgaben und geldpolitischen Instrumente der EZB zur Sicherung der Preisstabilität.

3 ANLEIHEKÄUFE: In diesem Hauptkapitel werden das Public Sector Purchase Programme (PSPP), dessen theoretische Wirkungskanäle, die damit verbundene Kritik, Auswirkungen auf die Finanzmärkte sowie ein internationaler Vergleich mit anderen Notenbanken detailliert analysiert.

4 FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Wirksamkeit der Maßnahmen im Kontext einer Währungsunion und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen der Geldpolitik.

Schlüsselwörter

Europäische Zentralbank, EZB, Geldpolitik, Anleihekäufe, Finanzkrise, Public Sector Purchase Programme, PSPP, Preisstabilität, Quantitative Lockerung, Leitzins, Deflation, Eurosystem, Sekundärmarkt, Staatsfinanzierung, Inflation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der unkonventionellen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, insbesondere den Einsatz von Anleihekaufprogrammen, als Reaktion auf die Finanzkrise 2008.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören der institutionelle Aufbau der EZB, die Wirkungsweise von Anleihekaufprogrammen wie dem PSPP, die ökonomische Kritik an diesen Maßnahmen sowie ein Vergleich mit ähnlichen Programmen internationaler Zentralbanken.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, wie die EZB auf die Finanzkrise reagiert hat, wie die Anleihekäufe technisch funktionieren und welche Folgen diese für die europäische Wirtschaft haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, um die geldpolitischen Strategien und deren Auswirkungen auf Basis bestehender wissenschaftlicher Erkenntnisse und Daten darzulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der EZB-Strukturen, eine detaillierte Betrachtung des PSPP, eine kritische Diskussion der geldpolitischen Auswirkungen und einen Vergleich mit der Geldpolitik der USA, Japans und Großbritanniens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie EZB, Anleihekäufe, Geldpolitik, PSPP, Preisstabilität und Quantitative Lockerung beschreiben.

Warum ist das Land Griechenland vom PSPP-Ankaufprogramm ausgeschlossen?

Griechenland ist ausgeschlossen, da die dortigen Staatsanleihen kein investitionswürdiges Mindestrating von BBB (S&P) aufweisen, was eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme an dem Ankaufprogramm darstellt.

Welche Rolle spielt die Risikoteilung innerhalb des Public Sector Purchase Programme?

Die Risikoteilung ist unterschiedlich geregelt: 20% der Ankäufe unterliegen der Risikoteilung innerhalb des Eurosystems, während bei den verbleibenden 80% das Risiko vollständig bei den jeweiligen nationalen Zentralbanken verbleibt.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Auswirkungen der Anleihekäufe der EZB auf die europäische und deutsche Wirtschaft
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
2,3
Autor
Christian Maruhn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
28
Katalognummer
V1035069
ISBN (eBook)
9783346444172
ISBN (Buch)
9783346444189
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anleihekäuf Geldpolitik expansive Geldpolitik EZB PSPP
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Maruhn (Autor:in), 2020, Die Auswirkungen der Anleihekäufe der EZB auf die europäische und deutsche Wirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1035069
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Leseprobe aus  28  Seiten
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