Das Ziel der Arbeit ist eine Darstellung und kritische Betrachtung der Bewertung von Vorräten nach International Financial Reporting Standards (IFRS).
Zur Schaffung weltweit einheitlicher Rechnungslegungsstandards veröffentlichte das International Accounting Standards Board (IASB) 1973 die International Financial Reporting Standards (IFRS). Einer der Hauptgründe für die Durchsetzung der IFRS ist die im Jahr 2002 verabschiedete EU–Verordnung, welche vorschreibt, dass alle kapitalmarktorientierten Unternehmen ihre Konzernabschlüsse ab 2005 gemäß den Vorschriften der IFRS aufstellen müssen. Folglich muss jedes Konzernmutterunternehmen, welches den Kapitalmarkt in Anspruch nimmt, einen Jahresabschluss gemäß den IFRS erstellen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Zielsetzung und Gang der Arbeit
- IAS 2 als Bewertungsvorschrift
- Überblick zu IAS 2
- Anwendungsbereich von IAS 2
- Bewertung von Vorräten nach IFRS
- Erstbewertung von Vorräten
- Bewertungsvereinfachungsverfahren bei der Erstbewertung
- Folgebewertung von Vorräten
- Nettoveräußerungswert
- Bewertungsvereinfachungsverfahren bei Folgebewertung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Betrachtung und Darstellung der Bewertung von Vorräten nach IFRS. Das Ziel ist es, die relevanten Vorschriften des International Accounting Standards (IAS) 2 für die Bewertung von Vorräten zu erläutern und die Anwendung in der Praxis zu analysieren.
- Bewertung von Vorräten nach IAS 2
- Erstbewertung und Folgebewertung von Vorräten
- Anwendung von Bewertungsvereinfachungsverfahren
- Anforderungen an die Rechnungslegung im Zusammenhang mit Vorräten
- Praxisrelevante Aspekte der Vorratsbewertung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Problemstellung der Vorratsbewertung im Kontext des International Financial Reporting Standards (IFRS) dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit. Es skizziert den Aufbau und den Gang der Arbeit.
- IAS 2 als Bewertungsvorschrift: Dieser Abschnitt liefert einen Überblick über den International Accounting Standard (IAS) 2, der die Bewertung von Vorräten regelt. Es werden der Anwendungsbereich und die grundlegenden Prinzipien von IAS 2 erläutert.
- Bewertung von Vorräten nach IFRS: Dieses Kapitel befasst sich mit der konkreten Anwendung von IAS 2 in der Praxis. Es werden die Erstbewertung und die Folgebewertung von Vorräten unter Berücksichtigung von Bewertungsvereinfachungsverfahren behandelt.
Schlüsselwörter
Vorratsbewertung, IFRS, IAS 2, Erstbewertung, Folgebewertung, Nettoveräußerungswert, Bewertungsvereinfachungsverfahren, Rechnungslegung, Finanzberichterstattung
Häufig gestellte Fragen
Was regelt der Standard IAS 2?
IAS 2 ist die zentrale Bewertungsvorschrift für Vorräte nach IFRS und legt fest, wie diese im Jahresabschluss zu bilanzieren sind.
Wer muss seine Konzernabschlüsse zwingend nach IFRS aufstellen?
Seit 2005 sind alle kapitalmarktorientierten Unternehmen in der EU verpflichtet, ihre Konzernabschlüsse gemäß den IFRS-Vorschriften zu erstellen.
Wie erfolgt die Erstbewertung von Vorräten nach IFRS?
Vorräte werden bei der Erstbewertung zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt.
Was ist der Nettoveräußerungswert bei der Folgebewertung?
Es ist der geschätzte Verkaufserlös im normalen Geschäftsgang abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der Vertriebskosten.
Welche Bewertungsvereinfachungsverfahren sind nach IAS 2 zulässig?
Zulässig sind Verfahren wie die Durchschnittsmethode oder das FIFO-Verfahren (First-In, First-Out), während LIFO nach IFRS untersagt ist.
- Quote paper
- Carolin Wemhoff (Author), 2021, Vorräte nach IFRS. Kritische Betrachtung und Darstellung der Bewertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025314