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Der Hundertjährige Krieg. Ursachen und Auslöser

Title: Der Hundertjährige Krieg. Ursachen und Auslöser

Term Paper , 2021 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Carl Osterhold (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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In dieser Hausarbeit soll der Blick von dem klassischen Kriegsgeschehen und den Folgen des Krieges abgewendt werden. Stattdessen wird die Frage nach den Ursachen für den Krieg untersucht. Als direkte Ursachen für den Kriegsausbruch gelten in der Forschung vor allem zwei ausschlaggebende Faktoren. Zum einen die Konfiszierung des Herzogtums Guyenne durch König Phillip VI 1337. Zum anderen erhob König Eduard III von England seit 1328 Anspruch auf die französische Krone und versuchte, diesen stets zu erneuern. Es wird in der Untersuchung der Forschungsstand aufgegriffen. Es gilt zu erforschen, welche Voraussetzungen die Hintergründe für die genannten Faktoren bildeten. Zunächst gilt es zu ergründen, welche entscheidenden Lehnsrechtlichen Entwicklungen den anlgo-französischen Beziehungen zugrunde liegen.

Des Weiteren werden die Hintergründe der Auseinandersetzungen um die französische Krone beleuchtet. Für eine Beantwortung der Fragestellung werden ausgewählte historische Entwicklungen und ihre Bedeutung auf dem Weg zum Kriegsausbruch systematisch analysiert. Dabei beschränken sich die Untersuchungen zu diesen Ereignissen auf den Zeitraum von 1066 bis 1337 n. Chr. und sind geographisch weitgehend auf den anglo-französischen Raum einzugrenzen. Ziel der Hausarbeit ist, die Hintergründe der genannten Auslöser für den Ausbruch des Hundertjährigen Krieges differenziert zu untersuchen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursachen und Auslöser für den Hundertjährigen Krieg

2.1 Beginn und Entwicklung des anglo- französischen Konfliktes

2.2 Der Vertrag von Paris

2.3 Die dynastische Krise

2.4 Der Vorabend des Hundertjährigen Krieges

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Hintergründe, Ursachen und spezifischen Auslöser für den Ausbruch des Hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich im Jahr 1337, wobei der Fokus auf lehensrechtlichen Spannungen und der dynastischen Krise liegt.

  • Analyse der lehensrechtlichen Ausgangslage seit 1066
  • Untersuchung der Bedeutung des Vertrages von Paris
  • Bewertung der dynastischen Krise und der französischen Thronfolge
  • Beurteilung der Rolle politischer Provokationen und Bündniskonstellationen

Auszug aus dem Buch

2.3 Die dynastische Krise

Die Anfänge der feudalen Auseinandersetzungen und ihre Ursachen zwischen dem französischen König als Lehnsherrn und dem englischen König als Vasall, wurden in den vorherigen Teilen der Hausarbeit bereits untersucht. Eine weitere bedeutsame Ursache für die Verschärfung des anglo-französischen Verhältnis stellte die dynastische Krise dar. Im Folgenden gilt es zu beleuchten, wie es zu der Krise kam. Im Anschluss daran soll geklärt werden, welche Bedeutung die Krise auf dem Weg zum Hundertjährigen Krieg einnahm. Im Jahre 1314 starb König Phillip IV. von Frankreich. Sein ältester Sohn Ludwig X. wurde dessen Nachfolger und verstarb bereits nach weiteren zwei Jahren. Sein Tod und die damit verbundenen Folgen leiteten die dynastische Krise ein. Die Krise zeichnete sich dadurch aus, dass Ludwig X. keinen männlichen Erben hinterließ. Zuvor hatten die Könige aus Linie der Kapetinger immer einen männlichen Nachfolger hinterlassen. Daher hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt eine feste Vorstellung von der Erbfolge gebildet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Relevanz der anglo-französischen Beziehungen ein und umreißt die Forschungsfrage nach den Ursachen für den Ausbruch des Hundertjährigen Krieges.

2. Ursachen und Auslöser für den Hundertjährigen Krieg: In diesem Hauptteil werden die lehensrechtliche Entwicklung, die Bedeutung des Vertrages von Paris, die dynastische Krise sowie die unmittelbaren Auslöser am Vorabend des Krieges detailliert analysiert.

3. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass der Kriegsausbruch primär durch eine Kombination aus lehensrechtlichen Konflikten und dynastischen Krisen provoziert wurde.

Schlüsselwörter

Hundertjähriger Krieg, England, Frankreich, Lehnsrecht, Dynastische Krise, Thronfolge, Philipp VI., Eduard III., Vertrag von Paris, Guyenne, Aquitanien, Vasallität, Spätmittelalter, Kriegsauslöser, Politische Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den tieferliegenden Ursachen und den konkreten Auslösern für den Ausbruch des Hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich ab 1337.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Schwerpunkte sind die lehensrechtlichen Spannungen zwischen den englischen und französischen Königshäusern, die dynastische Thronfolgekrise in Frankreich sowie die diplomatischen und militärischen Provokationen am Vorabend des Krieges.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Hintergründe der Auslöser für den Krieg zu differenzieren und argumentativ in ihrer Bedeutung für den Kriegsausbruch zu gewichten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet eine systematische Analyse historischer Entwicklungen auf Basis zeitgenössischer und moderner Fachliteratur, um die Kausalitäten des Konflikts zu erarbeiten.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Lehnsbeziehungen (beginnend 1066), die Bedeutung des Vertrages von Paris (1259), die dynastische Krise nach 1314 und die Eskalation durch das schottische Bündnis und die Konfiszierung des Herzogtums Guyenne.

Welche Fachliteratur charakterisiert diese Arbeit?

Die Arbeit stützt sich maßgeblich auf renommierte Historiker wie Christopher Allmand, Jonathan Sumption, Anne Curry und Joachim Ehlers.

Welche Rolle spielte die lehensrechtliche Stellung des englischen Königs für den Kriegsausbruch?

Da der englische König für seine Ländereien in Frankreich als Vasall des französischen Königs agierte, entstand eine strukturelle Spannungsquelle, die durch den Vertrag von Paris zwar geregelt, aber nicht nachhaltig befriedet wurde.

Warum wird die dynastische Krise in Frankreich als so bedeutend für den Krieg angesehen?

Das Fehlen männlicher Thronfolger bei den französischen Königen und der konkurrierende Anspruch Eduards III. von England schufen eine neue Qualität der Auseinandersetzung, die den persönlichen Konflikt zwischen den Monarchen verschärfte.

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Details

Title
Der Hundertjährige Krieg. Ursachen und Auslöser
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Course
Proseminar Mittelalter
Grade
2,0
Author
Carl Osterhold (Author)
Publication Year
2021
Pages
18
Catalog Number
V1012868
ISBN (eBook)
9783346405012
ISBN (Book)
9783346405029
Language
German
Tags
Geschichte Mittelalter England Frankreich Hundertjähriger Krieg Ursachen Auslöser Hintergründe Hausarbeit Proseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carl Osterhold (Author), 2021, Der Hundertjährige Krieg. Ursachen und Auslöser, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012868
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