In dieser Hausarbeit soll der Blick von dem klassischen Kriegsgeschehen und den Folgen des Krieges abgewendt werden. Stattdessen wird die Frage nach den Ursachen für den Krieg untersucht. Als direkte Ursachen für den Kriegsausbruch gelten in der Forschung vor allem zwei ausschlaggebende Faktoren. Zum einen die Konfiszierung des Herzogtums Guyenne durch König Phillip VI 1337. Zum anderen erhob König Eduard III von England seit 1328 Anspruch auf die französische Krone und versuchte, diesen stets zu erneuern. Es wird in der Untersuchung der Forschungsstand aufgegriffen. Es gilt zu erforschen, welche Voraussetzungen die Hintergründe für die genannten Faktoren bildeten. Zunächst gilt es zu ergründen, welche entscheidenden Lehnsrechtlichen Entwicklungen den anlgo-französischen Beziehungen zugrunde liegen.
Des Weiteren werden die Hintergründe der Auseinandersetzungen um die französische Krone beleuchtet. Für eine Beantwortung der Fragestellung werden ausgewählte historische Entwicklungen und ihre Bedeutung auf dem Weg zum Kriegsausbruch systematisch analysiert. Dabei beschränken sich die Untersuchungen zu diesen Ereignissen auf den Zeitraum von 1066 bis 1337 n. Chr. und sind geographisch weitgehend auf den anglo-französischen Raum einzugrenzen. Ziel der Hausarbeit ist, die Hintergründe der genannten Auslöser für den Ausbruch des Hundertjährigen Krieges differenziert zu untersuchen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Ursachen und Auslöser für den Hundertjährigen Krieg
- Beginn und Entwicklung des anglo- französischen Konfliktes
- Der Vertrag von Paris
- Die dynastische Krise
- Der Vorabend des Hundertjährigen Krieges
- Fazit
- Quellen- und Literaturverzeichnis
- Quellenverzeichnis
- Literaturverzeichnis
- Internetquellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Ursachen und Auslösern des Hundertjährigen Krieges. Ziel ist es, die Hintergründe des Konflikts zwischen England und Frankreich im 14. Jahrhundert zu analysieren und die Bedeutung der verschiedenen Faktoren, die zum Kriegsausbruch führten, zu bewerten.
- Die Entwicklung der lehensrechtlichen Beziehungen zwischen England und Frankreich im Mittelalter
- Die Auseinandersetzungen um die französische Krone
- Die Rolle des Herzogtums Guyenne im Konflikt
- Die Bedeutung der politischen Machtverhältnisse zwischen England und Frankreich
- Die historischen Ereignisse und ihre Bedeutung für den Ausbruch des Hundertjährigen Krieges
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die enge Verflechtung der Geschichte Frankreichs und Englands und stellt die Bedeutung des Hundertjährigen Krieges als prägenden Konflikt des Spätmittelalters heraus. Die Arbeit untersucht die Ursachen des Kriegsausbruchs, wobei der Fokus auf den lehensrechtlichen Beziehungen und den Anspruch Eduards III. auf die französische Krone liegt. Das erste Kapitel erörtert die Anfänge des anglo-französischen Konfliktes, ausgehend von der normannischen Eroberung Englands im Jahr 1066. Es werden die lehensrechtlichen Spannungen und die daraus resultierenden Machtverhältnisse zwischen den beiden Königreichen beleuchtet.
Schlüsselwörter
Hundertjähriger Krieg, Anglo-Französischer Konflikt, Lehensrecht, Dynastische Krise, Herzogtum Guyenne, König Eduard III., König Philipp VI., Mittelalter, Spätmittelalter.
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- Carl Osterhold (Author), 2021, Der Hundertjährige Krieg. Ursachen und Auslöser, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012868