Informativ, übersichtlich, kompakt – die Reihe Deutsch-Bausteine fasst Grundlagenwissen zu den wichtigsten Themen aus dem Schulfach Deutsch zusammen. Unsere erfahrene GRIN-Redaktion wählt Erklärungen, Zusammenfassungen und Übersichtsdarstellungen aus, die Sie im Homeschooling und bei der Online-Nachhilfe unterstützen. So bietet GRIN mit den Deutsch-Bausteinen eine hilfreiche Ergänzung zu herkömmlichen Schulbüchern und dem Unterricht in der Schule
Aus dem Inhalt:
- Orthographie
- das oder dass
- Artikel
- Nebensätze
- Pronomen
- Subjunktion
Inhaltsverzeichnis
1. Der Artikel das
2. Das Pronomen das
3. Zur Semantik der Nebensätze mit dass
4. Die Subjunktion dass
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der differenzierten Verwendung und korrekten orthographischen Unterscheidung von „das“ und „dass“ im Deutschen. Ziel ist es, durch eine linguistische Analyse der grammatikalischen Funktionen als Artikel, Relativpronomen, Demonstrativpronomen sowie als Subjunktion, ein besseres Verständnis für die Fehlerquellen im schulischen Kontext zu schaffen.
- Grammatikalische Unterscheidung zwischen Artikel, Pronomen und Subjunktion
- Syntaktische Funktionen von Relativsätzen und Inhaltssätzen
- Semantische Analyse der Verknüpfungswerte in Nebensätzen
- Ursachen für Verwechslungsfehler in der schriftlichen Sprachverwendung
Auszug aus dem Buch
Die Subjunktion dass
Konjunktionen und Subjunktionen werden im Deutschen auch Binde- oder Fügewörter genannt und sind Satzpartikel, die zwei Sätze, Hauptsatz + Hauptsatz oder Hauptsatz + Nebensatz, Satzglieder oder Gliedteile miteinander verbinden. Konjunktionen sind dabei neben- oder gleichordnend, Subjunktionen sind unterordnend, das bedeutet, dass sie in Abhängigkeit vom Hauptsatz stehen. Damit ändert sich im Gegensatz zu den Konjunktionen durch die Verbendstellung im Satz auch die Syntax.
Das Bindewort dass folgt zumeist in Abhängigkeit von Hauptsätzen und erklärt zurückweisend den Inhalt des Hauptsatzes. Die Subjunktion leitet häufig mit Verben des Denkens, Fühlens und Sagens einen Subjektsatz ein. Beispiel:
Ich finde es toll, dass sie schwimmen kann.
Der Nebensatz ersetzt hier das Subjekt „Meinung“. Die Subjunktion kann ferner einen Objektsatz beginnen. Beispiel:
Sie bedauerte, dass sie sich geirrt hatte.
Der Nebensatz steht hier für das Objekt „Irrtum“.
Zusammenfassung der Kapitel
Der Artikel das: Erläutert die Funktion des bestimmten Artikels bei der Begleitung von Substantiven und grenzt diesen von der demonstrativen Verwendung ab.
Das Pronomen das: Beschreibt die Rolle als Relativpronomen und Demonstrativpronomen sowie deren historische Herkunft und Abgrenzungsmöglichkeiten im Satzbau.
Zur Semantik der Nebensätze mit dass: Analysiert die Einordnung von dass-Sätzen in die Kategorie der Inhaltssätze und deren syntaktische Austauschbarkeit durch Infinitiv- oder wenn-Anschlüsse.
Die Subjunktion dass: Untersucht die unterordnende Funktion von dass bei der Einleitung von Subjekt-, Objekt-, Attribut- und Adverbialsätzen und beleuchtet die strukturelle Bedeutung gegenüber inhaltlichen Konjunktionen.
Schlüsselwörter
das, dass, Subjunktion, Relativpronomen, Demonstrativpronomen, Inhaltssatz, Grammatik, Syntax, Orthographie, Nebensatz, Konjunktion, Sprachunterricht, Rechtschreibung, Sprachgebrauch, Satzbau
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit thematisiert die korrekte Verwendung der Schreibung von „das“ und „dass“ und analysiert deren unterschiedliche grammatikalische Funktionen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Artikel, Relativpronomen, Demonstrativpronomen und Subjunktion sowie deren jeweilige syntaktische Rolle.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, Schülern und Lehrenden die linguistischen Hintergründe zur Vermeidung von Rechtschreibfehlern bei der Unterscheidung von „das“ und „dass“ zu vermitteln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es erfolgt eine deskriptive linguistische Analyse auf Basis grammatikalischer Standardwerke und didaktischer Literatur zur Schriftsprache.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Klassifizierung der Wörter in ihre Wortarten und deren Funktion innerhalb von Haupt- und Nebensatzkonstruktionen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „Subjunktion“, „Syntax“, „Relativpronomen“ und „Orthographie“ charakterisiert.
Warum wird „dass“ häufig als „neutrale Subjunktion“ bezeichnet?
Es wird so bezeichnet, da es im Gegensatz zu Konjunktionen wie „weil“ oder „wenn“ kaum eigene inhaltliche Bedeutung trägt, sondern primär eine strukturelle Funktion der syntaktischen Unterordnung erfüllt.
Wie unterscheidet sich die Verwendung als Relativpronomen von der als Subjunktion?
Das Relativpronomen bezieht sich semantisch direkt auf ein vorangegangenes Nomen und kann durch „welches“ ersetzt werden, während die Subjunktion „dass“ einen gesamten Nebensatz einleitet und syntaktisch unterordnet.
Können Nebensätze mit „dass“ immer durch andere Strukturen ersetzt werden?
Nicht immer, aber in vielen Fällen sind alternative Anschlussmöglichkeiten wie ein Infinitiv mit „zu“ oder ein „wenn“-Satz semantisch und syntaktisch zulässig.
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- Marion Marmulla (Author), 2021, Wann verwendet man das oder dass? Praktische Beispiele für Schüler, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1003156