In diesem Essay soll der Entstehungsprozess nachgezeichnet werden, den die Vorbereitungen der deutschsprachigen Neuinszenierung von Richard Wagners "Tristan und Isolde" am Kroatischen Nationaltheater Zagreb (HNK) eingenommen haben.
Der Bogen spannt sich von der Vertragsunterzeichnung am 5. November 2003 in Zagreb bis zur Premiere am 12. Februar 2005, nachdem die Premiere ursprünglich für den 6. November 2004 angesetzt worden war. Finanzielle Probleme innerhalb des Haushalts 2004, aber auch die fehlende Zusage des Kulturministeriums der Republik Kroatien, den von der Intendanz errechneten Fehlbetrag zu übernehmen, verhinderte den ursprünglichen Premierentermin.
Inhaltsverzeichnis
- Vom Buch zur Bühne - „Tristan und Isolde“ in Zagreb
- Vorgeschichte
- Überlegungen und Kontakte
- Das Produktionsteam
- Regie-Konzeption
- Skizzen und Entwürfe
- Technische Leitung
- Probenbesetzung
- Medienarbeit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Vortrag beleuchtet die Entstehung der deutschsprachigen Neuinszenierung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ am Kroatischen Nationaltheater Zagreb. Er zeichnet den Prozess der Vorbereitungen von der Vertragsunterzeichnung bis zur Premiere nach und beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die sich bei der Umsetzung eines solchen Projekts in einem kulturell und historisch bedeutsamen Kontext stellen.
- Die Relevanz von Wagners Werk „Tristan und Isolde“ im Kontext der kroatischen Geschichte und Kultur.
- Die Herausforderungen der Bühnenadaption und Inszenierung einer Oper in einer anderen Sprache.
- Die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und des interkulturellen Austauschs im Bereich der Oper.
- Die Rolle des Theaters als Kulturstandort und die Bedeutung der Originalsprachigkeit in der Opernaufführung.
- Die Relevanz des Projekts im Kontext des Annäherungsprozesses Kroatiens an die Europäische Union.
Zusammenfassung der Kapitel
- Der Vortrag beginnt mit der Darstellung der Entstehungsgeschichte der Oper „Tristan und Isolde“ in Zagreb und beleuchtet die historischen und politischen Begebenheiten, die das Theater prägten.
- Es werden die Vorbereitungen und Überlegungen zur Neuinszenierung der Oper beschrieben, einschließlich der Kontaktaufnahme mit dem Regisseur Jochen Zoerner-Erb und der Zusammenstellung des Produktionsteams.
- Der Vortrag beleuchtet die Entstehung der Regie-Konzeption und die Ideen für die Gestaltung der Bühnenadaption, einschließlich der Talkshow-Einlage zur „Vorgeschichte“ der Oper.
- Die Ausführungen gehen auf die Planung und Umsetzung des Bühnenbilds und der Kostüme ein, wobei die Zusammenarbeit mit dem Ausstatter Gerd Friedrich und die Bedeutung der technischen Leitung hervorgehoben werden.
- Es werden die organisatorischen Prozesse und die Planung der Probenphase bis hin zur Premiere beschrieben, einschließlich der Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Betriebsbüro und der Medienarbeit im deutschsprachigen Raum.
Schlüsselwörter
Richard Wagner, „Tristan und Isolde“, Kroatisches Nationaltheater Zagreb, Neuinszenierung, Bühnenadaption, internationale Zusammenarbeit, kultureller Austausch, Opernaufführung, Originalsprache, Europäische Union, Regie-Konzeption, Bühnenbild, Kostüm, Medienarbeit, Probenphase, Premiere.
Häufig gestellte Fragen
Wann fand die Premiere von „Tristan und Isolde“ in Zagreb statt?
Die Premiere am Kroatischen Nationaltheater (HNK) fand am 12. Februar 2005 statt, nachdem sie ursprünglich für November 2004 geplant war.
Warum wurde der ursprüngliche Premierentermin verschoben?
Gründe waren finanzielle Probleme im Haushalt 2004 sowie die fehlende Zusage des kroatischen Kulturministeriums, Fehlbeträge zu übernehmen.
Wer gehörte zum Produktionsteam der Neuinszenierung?
Die Regie führte Jochen Zoerner-Erb, die Ausstattung (Bühnenbild und Kostüme) übernahm Gerd Friedrich.
Was war das Besondere an der Regie-Konzeption?
Die Inszenierung enthielt unter anderem eine Talkshow-Einlage, die die „Vorgeschichte“ der Oper thematisch aufgriff.
Welche Bedeutung hatte das Projekt für Kroatien?
Die deutschsprachige Neuinszenierung wurde im Kontext des Annäherungsprozesses Kroatiens an die EU und als Zeichen des interkulturellen Austauschs gewertet.
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- Kraft-Eike Wrede (Author), 2008, Die Vorgeschichte der Neuinszenierung von "Tristan und Isolde". Vom Buch zur Bühne am Kroatischen Nationaltheater Zagreb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1001078