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Theoretische Grundlagen und exemplarische Demonstration eines Konzeptes zur Entwicklung der Fertigkeit Hören im DaF

Title: Theoretische Grundlagen und exemplarische Demonstration eines Konzeptes zur Entwicklung der Fertigkeit Hören im DaF

Term Paper , 2002 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Johannes Keil (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language
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Summary Excerpt Details

Die Fertigkeit Hören soll in dieser Arbeit bevorzugt als Hörverstehen bezeichnet werden, denn das reine Hören unterscheidet sich definitorisch vom Hörverstehen. Im Lexikon wird für das Hören folgende Begriffsbestimmung angeführt: „Hören ist das Wahrnehmen von Schallwellen, wobei eine Umwandlung der Schallwellen in nervale Reize erfolgt, die zum Gehirn weitergeleitet und dort in einen Höreindruck umgewandelt werden.“ 1 Der Abschnitt wird fortgesetzt mit einer genaueren biologischen Erläuterung des Hörprozesses.

Es wird nichts von dem umfangreichen Ablauf des Hörverstehens, also des Verarbeitens des „Höreindrucks“, angemerkt weswegen zum einen zu schlussfolgern ist, dass Hören und Hörverstehen nicht dasselbe ist und zum anderen nachfolgend eine Definition zum Hörverstehen anboten werden soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines

2 Begriffsbestimmung Hörverstehen

3 Begriffsbestimmung

3.1 Lernen / Lernziel und Lehren / Lehrziel

3.2 Lehr- und Lernziele im Fremdsprachenunterricht Deutsch

3.3 Lehr- und Lernziel des Hörverstehens

4 Methoden zur Herausbildung fremdsprachlichen Könnens im Hören

5 Konzept einer Aufgaben- und Übungseinheit

5.1 Lehr- und Lernziel

5.2 Vorraussetzungen für die Unterrichtseinheit

5.3 Prinzip der Konzeption

5.4 Einordnung der Lerneinheit in den Stoffkomplex

5.5 Ausgangstext

5.6 Analyse des Textes

5.7 Hörverständnistraining

5.7.1 Vor dem Hören

5.7.2 Während des Hörens

5.7.3 Nach dem Hören

5.8 Der Zieltext

5.9 Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, theoretische Grundlagen des Hörverstehens im Kontext von Deutsch als Fremdsprache (DaF) darzulegen und ein praktisches Konzept für eine Unterrichtseinheit zu entwickeln, das durch stressfreies, entdeckendes Lernen die Hörkompetenz von Oberstufenschülern fördert.

  • Theoretische Fundierung des Hörverstehens und Abgrenzung zu anderen Fertigkeiten.
  • Analyse didaktischer Methoden zur gezielten Förderung des Hörverstehens.
  • Entwicklung eines methodisch-didaktischen Konzepts unter Nutzung literarischer Fiktion.
  • Implementierung eines stressfreien, prozessorientierten Unterrichtsmodells.

Auszug aus dem Buch

5.5 Ausgangstext

In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit. Dieser Hobbit war ein sehr wohlhabender Hobbit und sein Name war Beutlin. Die Beutlins hatten seit undenklichen Zeiten hier gelebt und die Leute hielten sie für außerordentlich achtbar. Nicht nur weil die meisten der Beutlins reich, sondern weil sie noch nie in ein Abenteuer verstrickt gewesen waren und nie etwas unvorhergesehenes getan hatten. Man konnte im Voraus sagen, was ein Beutlin auf eine Frage antworten würde. Dies hier aber ist die Geschichte von einem Beutlin, der trotzdem Abenteuer erlebte und sich selbst über völlig unvorhergesehene Fragen reden hörte: Bilbo Beutlin, hieß unser Hobbit. Bilbo Beutlin von Beutelsend und seine Mutter war die berühmte Belladonna Tuk, eine der drei ausgezeichneten Töchter des alten Tuk.

Der alte Tuk war das Haupt der Hobbits, die jenseits des Wassers wohnten, des schmalen Flusses am Fuß des Berges. Es wurde oft gemunkelt, dass vor langer Zeit einmal ein Tuk eine Fee geheiratet hätte. Das war natürlich Unsinn. Aber sicherlich war bei ihnen nicht alles so ganz hobbitmäßig, denn ab und zu ging ein Angehöriger der Tuks fort und stürzte sich in Abenteuer. Sie verschwanden heimlich und die Familie vertuschte es. Nicht dass Belladonna Tuk jemals in irgendwelche Abenteuer verwickelt gewesen wäre; indessen ist es wahrscheinlich, dass Bilbo Beutlin von Beutelsend, ihr einziger Sohn, obgleich er doch aussah und sich genauso benahm wie eine zweite Ausgabe seines grundsoliden und behäbigen Vaters, irgendetwas wunderliches in seinen Anlagen von der Tukseite übernommen hatte. Es war etwas, dass nur auf die Chance wartete um ans Licht zu kommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Allgemeines: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und unterscheidet definitorisch zwischen reinem Hören und aktivem Hörverstehen.

2 Begriffsbestimmung Hörverstehen: Hier wird der Prozess des Hörverstehens als komplexe geistig-sprachliche Leistung analysiert und seine zentrale Rolle für den Spracherwerb hervorgehoben.

3 Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel definiert grundlegende pädagogische Begriffe wie Lernen, Lehren sowie Lehr- und Lernziele im DaF-Kontext.

4 Methoden zur Herausbildung fremdsprachlichen Könnens im Hören: Es werden methodische Ansätze zur schrittweisen Entwicklung der Hörfähigkeit sowie die Bedeutung von Motivation und Authentizität erörtert.

5 Konzept einer Aufgaben- und Übungseinheit: Dieses zentrale Kapitel präsentiert ein konkretes Unterrichtskonzept, das auf dem Hörspiel "Der kleine Hobbit" basiert und einen stressfreien Lernprozess verfolgt.

Schlüsselwörter

Hörverstehen, Deutsch als Fremdsprache, DaF, Fremdsprachenunterricht, Hörkompetenz, Didaktik, Lernziele, Sprachfestigkeit, Unterrichtskonzept, Hobbit, Literatur im Unterricht, Kommunikative Kompetenz, Fiktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einbettung und praktischen Umsetzung der Fertigkeit Hörverstehen im Fach Deutsch als Fremdsprache.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Definition des Hörverstehens, die didaktische Planung von Hörübungen sowie die Integration von literarischen Texten zur Förderung der Sprachkompetenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein stressfreies Unterrichtskonzept zu demonstrieren, das die Hörfähigkeit von Oberstufenschülern durch einen spielerischen und authentischen Ansatz nachhaltig entwickelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Fundierung mit anschließender exemplarischer Konzeption einer Unterrichtseinheit, gestützt auf fachdidaktische Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine methodische Herleitung und die detaillierte Darstellung des Konzepts einer Aufgaben- und Übungseinheit anhand des Hörspiels "Der kleine Hobbit".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Hörverstehen, DaF, Didaktik, Sprachfestigkeit, Unterrichtskonzept und Kommunikative Kompetenz sind prägend für die Untersuchung.

Warum wurde "Der kleine Hobbit" als Textgrundlage gewählt?

Der Text bietet aufgrund seines fiktiven, märchenhaften Charakters eine entspannte Lernumgebung, die den Druck nimmt, jedes Wort verstehen zu müssen, und fördert somit die natürliche Sprachaufnahme.

Welche Rolle spielt das Malen während des Hörens?

Das Malen dient als Entlastungsstrategie für die Stresssituation des aktiven Zuhörens, wodurch der begleitende Text intensiver und unterbewusster aufgenommen werden kann.

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Details

Title
Theoretische Grundlagen und exemplarische Demonstration eines Konzeptes zur Entwicklung der Fertigkeit Hören im DaF
College
Dresden Technical University  (Germanistik)
Course
Fertigkeiten im Deutschen als Fremdsprache
Grade
1,0
Author
Johannes Keil (Author)
Publication Year
2002
Pages
24
Catalog Number
V31705
ISBN (eBook)
9783638326230
Language
German
Tags
Theoretische Grundlagen Demonstration Konzeptes Entwicklung Fertigkeit Hören Fertigkeiten Deutschen Fremdsprache
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Keil (Author), 2002, Theoretische Grundlagen und exemplarische Demonstration eines Konzeptes zur Entwicklung der Fertigkeit Hören im DaF, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31705
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