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Kommunikation als Motivationsinstrument

Title: Kommunikation als Motivationsinstrument

Research Paper (undergraduate) , 2003 , 28 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Andreas Witte (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Anhand dieser Studienarbeit soll die Problematik der „Kommunikation als Motivationsinstrument“ dargestellt werden, die sich sowohl in der Unternehmensstruktur als auch in der Beziehung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter widerspiegelt. Trotz ihrer beiderseitigen Wechselbeziehung w ird zunächst eine strikte Trennung der beiden Elemente vorgenommen, damit eine individuelle Klärung der Interdependenzen innerhalb der Elemente ermöglicht wird. Der heutige schnelle Wandel der Unternehmen und der hieraus resultierende Bedarf an Kommunikation stellt, die Führungskräfte vor eine ständige Herausforderung im Umgang mit Informationen bzw. deren richtigen Aufbereitung. Nachrichten müssen entsprechend vermittelt werden, damit sie nicht in der Masse der Informationen untergehen oder zu falschen Handlungen/Entscheidungen durch die Mitarbeiter führen. Dies ist sowohl Aufgabe der Vorgesetzten und Mitarbeiter, denn es handelt sich hierbei um eine „Küche in der viele Teilnehmer versuchen ein Essen zu vorzubereiten“. Die geschmackliche Verträglichkeit des Endproduktes sollte jedoch – für alle Parteien – jederzeit gewährleistet sein, daher spielen auch die jeweiligen Unternehmensstrukturen, welche eine entscheidende Rolle auf dem Weg zum Ergebnis.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 METHODIK

1.3 ZIEL DER ARBEIT

2 Die Thematik der Motivation

2.1 GRUNDBEGRIFF DER MOTIVATION

2.1.1 Aufteilung in die verschiedenen Theorien

2.2 Maslow

2.2.1 Maslows Bedürfnis-Hierarchie-Theorie

2.2.1.1 Aufbau der Bedürfnishierarchie

2.2.1.2 Charakteristik der Bedürfnisstufen

2.2.1.3 Verwendbarkeit für die Zielsetzung und Kritik

2.3 ALDERFER E.R.G. - THEORIE

2.4 HERZBERG ZWEI-FAKTOREN -THEORIE

2.4.1 Verwendbarkeit für die Zielsetzung

2.4.2 Kritik an der Herzberger Theorie.

3 Die Thematik der Kommunikation

3.1 GRUNDBEGRIFFE DER KOMMUNIKATION

3.2 VIER ASPEKTE EINER BOTSCHAFT

3.2.1 Organon-Modell

3.2.2 Erweiterung des Organon-Modell

3.2.3 Der „vierohrige“ Empfänger

3.2.3.1 Das „Sach-Ohr“

3.2.3.2 Das „Beziehungs-Ohr“

3.2.3.3 Das „Selbstoffenbarungs-Ohr“

3.2.3.4 Das „Appell-Ohr“

3.3 VERHALTEN UND HANDELN NACH WATZLAWICK

3.3.1 Das Axiom der Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren

3.4 KONSEQUENZ AUS DEM ERSTEN AXIOM VON WATZLAWICK

3.5 LÖSUNGSANSÄTZE AUS WATZLAWICK

4 Mitarbeiterkommunikation

4.1 DIE MITARBEITERKOMMUNIKATION ALS BEFRIEDIGUNG DER SICHERHEITSBEDÜRFNISSE DES MITARBEITERS NACH MASLOW

4.2 MITARBEITERKOMMUNIKATION HYGIENE-FAKTOREN ODER MOTIVATOR NACH HERZBERG

4.3 LÖSUNGSANSÄTZE FÜR DIE MITARBEITERKOMMUNIKATION

5 Integrierten Kommunikation

5.1 BEGRIFFLICHKEIT UND UNTERTEILUNG DER AUFGABEN

5.1.1 Kommunikationsarten und -mittel

5.1.2 Verwendbarkeit für die Zielsetzung

6 Abschließende Betrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die wechselseitigen Beeinflussungsmöglichkeiten von Kommunikation und Motivation innerhalb von Unternehmen zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch gezielte Kommunikation die Mitarbeitermotivation positiv beeinflussen können. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie theoretische Kommunikationsmodelle und Motivationstheorien praktisch verknüpft werden können, um betriebliche Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.

  • Analyse und Anwendung von Motivationstheorien (Maslow, Alderfer, Herzberg).
  • Einsatz kommunikationswissenschaftlicher Grundlagen (Schulz von Thun, Watzlawick) im betrieblichen Kontext.
  • Untersuchung der Mitarbeiterkommunikation als Instrument zur Befriedigung von Sicherheitsbedürfnissen und zur Motivationsförderung.
  • Darstellung der Rolle von Unternehmensstrukturen und Richtlinien für die integrierte Kommunikation.
  • Ableitung von praktischen Handlungsempfehlungen für Vorgesetzte zur Verbesserung der Kommunikation.

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Der „vierohrige“ Empfänger

Folgend werden die unterschiedlichen Tendenzen der vier „Ohren“ anhand der theoretischen Grundlagen aus dem Buch von Schulz von Thun „Miteinander reden: Störungen und Klärungen“ und mit verschiedenen Beispielen veranschaulicht.

3.2.3.1 Das „Sach-Ohr“

Das „Sach-Ohr“ ist hauptsächlich auf die Sachsseite einer Nachricht geeicht. Eine Diskussion wird somit häufig auf sachlich bezogenen Faktoren geführt, jedoch wird die zwischenmenschliche Ebene vernachlässigt. Von Vorteil ist dieses Ohr bei Diskussionen in denen eine sachliche Lösung angestrebt wird z.B. einem technischen Problem in der Fertigung. Auf Probleme stößt dieses Ohr jedoch bei der Beziehungsdiskussion, es besteht die Gefahr die Beziehungsseite zu verlassen und die Sachebene als Grundlage der Diskussion fortzuführen. In der Konsequenz wird die Diskussion zwischen den Parteien beendet, jedoch hat sich nicht die ausschlaggebende Problematik gelöst.

3.2.3.2 Das „Beziehungs-Ohr“

Beziehungsneutrale Nachrichten und Handlungen werden aus Sicht des Senders schnell als eine negativen Stellungsnahme zur Person beim Empfänger aufgenommen und es besteht die Gefahr die Sachebene zu verlassen. Die Reaktion des Empfänger erhält eine negative Prägung, welche nur noch schwer zu beheben ist und die zwischenmenschliche Kommunikation auf eine harte Probe stellen kann. Der Empfänger vermutet hinter jeden Aussage eine Kritik an seiner Person, er/sie ist nicht in der Lage offen in ein Gespräch zu gehen und Feedback zu geben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert die Problematik der Kommunikation als Motivationsinstrument und legt die methodische Vorgehensweise sowie das Ziel der Arbeit fest.

2 Die Thematik der Motivation: Erläutert grundlegende Inhaltstheorien wie die Bedürfnispyramide nach Maslow, die E.R.G.-Theorie von Alderfer und die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg.

3 Die Thematik der Kommunikation: Analysiert theoretische Kommunikationsmodelle, insbesondere das Organon-Modell und die Konzepte von Schulz von Thun sowie Watzlawick.

4 Mitarbeiterkommunikation: Untersucht die praktische Anwendung der zuvor genannten Theorien im betrieblichen Kontext, um Mitarbeiterbedürfnisse gezielt zu adressieren.

5 Integrierten Kommunikation: Betrachtet die Planung und Organisation von Kommunikation innerhalb eines Unternehmens, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten.

6 Abschließende Betrachtung: Führt die Erkenntnisse über Motivation und Kommunikation zusammen und bewertet die Möglichkeiten der praktischen Anwendung durch Führungskräfte.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterkommunikation, Motivation, Maslow, Herzberg, Watzlawick, Schulz von Thun, Führung, Unternehmensstruktur, Bedürfnispyramide, Hygiene-Faktoren, Motivatoren, Integrierte Kommunikation, Betriebsklima, Feedbackgespräch, Kommunikationstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Kommunikation als zentralem Instrument zur Motivationssteigerung von Mitarbeitern in einem Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind psychologische Motivationstheorien, grundlegende Kommunikationsmodelle und deren gezielte Anwendung in der innerbetrieblichen Mitarbeiterführung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Handlungsempfehlungen abzuleiten, mit denen Vorgesetzte ihre Kommunikationsweise verbessern können, um die Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter zu erhöhen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es wird eine Literaturanalyse bestehender Motivationstheorien und Kommunikationsmodelle vorgenommen, die anschließend in einem betriebswirtschaftlichen Kontext synthetisiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit konkret behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Bedürfnisse von Mitarbeitern, die Bedeutung nonverbaler Kommunikation sowie konkrete Ansätze zur Implementierung einer effizienten Mitarbeiter- und integrierten Kommunikation.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind die Bedürfnispyramide von Maslow, die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, das Vier-Ohren-Modell sowie das erste Axiom der Kommunikation nach Watzlawick.

Wie unterscheidet Herzberg zwischen Faktoren der Zufriedenheit und Unzufriedenheit?

Er trennt zwischen Hygiene-Faktoren, die lediglich Unzufriedenheit verhindern (z.B. Arbeitsbedingungen), und Motivatoren, die aktiv Zufriedenheit und Leistung fördern (z.B. Anerkennung).

Welche Rolle spielt die Körpersprache laut Watzlawick für Führungskräfte?

Da man laut Watzlawick nicht nicht kommunizieren kann, vermittelt eine Führungskraft durch ihre Körpersprache ständig Signale, die die zwischenmenschliche Beziehung und somit die Motivation maßgeblich beeinflussen.

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Details

Title
Kommunikation als Motivationsinstrument
College
Karlsruhe University of Cooperative Education
Grade
2,5
Author
Andreas Witte (Author)
Publication Year
2003
Pages
28
Catalog Number
V21165
ISBN (eBook)
9783638248457
Language
German
Tags
Kommunikation Motivationsinstrument
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Witte (Author), 2003, Kommunikation als Motivationsinstrument, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21165
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